Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 12 (1871)
- Issue
- Heft 32 (9.8.1871)
- Date
- 1871-08-09
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2446951-2447499-2447531--09618-2465216- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
514 amerikanischen Glaubensgenossen gespendeten Gaben direct ein. Neuerdings sind zwei Männer, und zwar die Herren pa to m« und pan ps'ja w, nach Amerika gereift und geben sich dort als Sendboten der min -naP aus und verkaufen Loose, um einen Hof einzulösen. Dieselben baden jedoch weder von den Rabbinen noch den Gemeinden ein Mandat zu dieser Sammlung, die ganz unnöthig ist, da der Hof bereits eingelöst ist. Die Herren mißbrauchen den Wohlthätigkeitssinn der amerikanischen Glaubensgenossen. Die Rabbinen Jerusalems veröffentlichten daher im „Habazeleth" einen Aufruf an die amerikanischen Israeliten, um sie vor den obengenannten Herren zu warnen, mit dem weitern Bemerken, daß sie, wenn sie einmal in der Lage sein sollten, einen Boten dahin zu senden, dieses vorher im „Habazeleth", „Israelit," „Magid" und anderen Zeitschriften veröffentlichen werden. ANZE Schubin, 3. August. Se. Ercellenz der Herr Cultusminrster v. Mühl er hat dem jüdischen Elementarlehrer Braunhart zu Schubin, auf Verwendung der Königl. Regierung in Bromberg, eine außerordentliche Unterstützung von dreißig Thalern, zur Ausführung einer Augenkur, bewilligt._ König, den 4. August 1871. Wir beklagen den Verlust eines sehr biederen Weibes. Frau Knandel Strauß von hier wurde am UN -i" nach langem schweren Leiden in ein besseres Jenseits abgerufen. Die Verblichene, eine wahrhaft echte Jüdin, nahm sich stets in liebevoller Weise der Armen an und machte es sich zur Hauptaufgabe stets nvn nS'm auszuführen. Da wo es galt raffte dieselbe auch ihre letzten Kräfte zusammen, Kranken mit Rath und That behilflich zu sem und verfehlte deren Wirken in diesen Fällen auch nicht, stets Hoffnung und Trost zu schaffen. Möge Gott dieselbe für diese edlen Werke m einer Welt belohnen, wo der Lohn ein wahrer Lohn ist. poi -phpO -dp -b otonp inat-Po tya wn .nas":n «n1? -pnj/1? opn» bv patp EmReisenderfürHollandgesuciit. Ich suche für meine Teppichfabrik nnd für mein Möbelftoffgeschäft, welche an Samstagen und Feiertagen geschloffen sind, einen Reisenden für den Verkauf an Partikulieren. Solide junge Leute, die von diesen Geschäften genügende Kenntnisse besitzen oder während längerer Zell fiir ein Manufacturgeschäft gereist haben und die im Besitze guter Zeugnisse sind, erhalten Vorzug. Franco-Offcrten an Mauritz Pr ins, Teppich- Fabrik in I>eventer (Holland)._ ine in den häuslichen Geschäften erfahrene, gebildete Dame (Jüdin), guter Character, findet bei einer kinderlosen Familie zusagendes Engagement. Offerten beliebe man zu adressiren an Herrn Sam. I. Kern, Heilbronn. I G E W. Annonce. Ein junger Mann aus Aachen, militärfrei, der eine Reihe von Jahren im Kurzwaaren-Geschäfte sowie auch ein Jahr in der Tuch-Branche thätig war, (als Commis und Reisender) sucht mit Oktober d. I. eine ähnliche Stelle in einem jüdischen Hause, wo Samstags und an Feiertagen nicht gearbeitet wird. Trotz der eifrigsten Bemühungen, eine solche in der Rheinprovinz zu erlangen, waren seine Bemühungen bis jetzt erfolglos. Beste Referenzen. Gefl. Offerten unter Lit. G-. H. Nr. 1183 werden in der Expedition erbeten. Offene Gommisstesse. Für mein Samstag geschloffenes Manufacturwaaren-Geschäft suche ich einen gewandten Verkäufer, dem außerdem Gelegenheit geboten, im Bankgeschäfte Routine zu erlangen. Tisch und Logis im Hause. Gefall. Offerten franco. Abr. Lismann Sohn, Gelnhausen. Israelitisches Knaben -Pensionat. Am 1. October eröffne ich in Berlin, Rosenthalerstraße Nr. 55, ein Pensionat für israelitische Knaben. Neben religiöser Erziehung und leiblicher Pflege erhalten die Pensionäre Nachhilfe bei Anfertigung der Schularbeiten und auf Wunsch auch Clavier-Unterricht im Hause. Eltern, deren Kinder die Schule in Berlin besuchen oder ein Geschäft daselbst erlernen, wollen dieselbe meiner Obhut anvertrauen und sich wegen des Näheren in Berlin an die Herren vr. Poppelauer, Neue Friedrichstraße 61, und Kaufmann H. Kreh, Rosenthalerstraße 54, und bis zum 15. September c. an meine Adresse in Lötzen gütigst wenden. A. Cron, Lehrer.