Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 12 (1871)
- Issue
- Heft 21 (24.5.1871)
- Date
- 1871-05-24
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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(Tn hiesiger Synagogen-Gemeinde wird zum 1. Novemx) ber d. I. ein jüdischer verheiratheter Religionslehrer, welcher zugleich Vorbeter und Schächter sein muß, auch talmudische Kenntnisse besitzt, gesucht. Derselbe hat wegen seines religiösen Lebenswandels und sonstiger Befähigung seine Atteste glaubhaft zu übergeben. Das Gehalt ist jährlich 300 Thlr., außerdem ein Nebeneinkommen von circa 150 Thlr. Reflectanten wollen ihre Meldungen nebst Zeugnissen recht bald und spätestens bis Mitte Juli c. bei dem Unterzeichneten Vorstände einreichen. Reisekosten werden nicht verglitet. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Greisenberg in Pommern. Albert Jonas. Joel Fließ. I. Feldmann. ie hiesige Synagogengemeinde beabsichtigt einen zweiten jüdischen geprüften Etementarlehrer, det auch Tüchtiges im Hebräischen leisten kann, sogleich zu engagiren. Reflectirende hierauf wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorstande melden. Gehalt 250 bis 300 Thlr. jährlich. Neumark in Westpreußen, im Mai 1871. Der Torstand der Synagogengemeinde. Joseph Marcus. H. I. Henschke. Gabriel Cohn. in lediger Vorsänger und Lehrer, nicht geprüft, welcher gute Zcugniße besitzt und 42 Jahre alt ist, sucht bis zum 25. Juli eine Stelle in einer kleinen Gemeinde. Franko - Offerten sind baldigst in der Exped. d. Bl. unter Nr. 620 einzureichen, woselbst nähere Auskunft ertheilt wird. Die israel. Restauration von G. Maie r, Ostendstraße Nr. 340, streng religiös und nach den Vorschriften der Bade-Aerzte tüigeinäß eingerichtet, empfiehlt sich den verehrt. Badegästen auf's Angelegentlichste, und verspricht reelle und aufrnerkfame Bedienung. Hamburg, den 14. Mai 1871. Nordseebad Norderney. Den geehrten, die Seebäder besuchenden israelitischen Familien erlaube ich mir meine durch Neubau verbesserte, nach rituellen Vorschriften streng gehandhabte, und den höchsten Ansprüchen sicher genügende Restauration und tabls ä'hote bestens empfohlen zu halten. In meiner Behausung befindet sich auch ein zum Gottesdienst eingerichtetes Lokal. Abraham v. d. Wall. HED Lad Homburg. Einem verehrt. Bade - und Reise-Publikum zeige ergebenst an, daß ich meine Restauration aufs Neueste und Eleganteste hergerichtet und in die Louisenstraße 68, I.St., zwischen der Post und der Landesbank, verlegt habe. Um geneigten Zuspruch bittet A. ltraunscliweig. Restauration Hirsch Bad Soden am Taunus, Königfteinerstraße Nr. 99 nächst dem Bahnhof. Einem geehrten Publikum bringe meine Restauration nebst möblirten Wohnungen in empfehlende Erinnerung. H» Hlrscli. Verehelichungs-Gesuch. Ein seit 8 Jahren ansässiger Handwerksmann, im Alter von 30 Jahren , Jude, der ein Einkommen von 700 ft. und ein Vermögen von 2000 sl. besitzt, wünscht sich Mit einem gebildeten Frauenzimmer jüdischer Confcssion, welches ein Vermögen von 2 — 3000 fl. haben sollte, zu verehelichen. Die Betreffende darf der liebevollsten Behandlung versichert sein. Anträge befördert die Erpedition d. Blattes sub Nr. 642. in tüchtiger Comptoirist (Israelit), mit Mannfacturwaaren -Branche vollständig vertraut , sucht unter bescheidenen Ansprüchen Engagement. Franco - Offerten sud 24, cht 101 nimmt entgegen die Agentur der Annoncen-Erpedition von G. L. Daube & Comp, in Würzburg, cuu Markt. ine geprüfte israel. Lehrerin, die sowohl in der französ. und engl. Sprache, wie auch in den Elementarfächern vollständig Unterricht zu ertheilen vermag, wird gesucht. Ekavier und Gesang erwünscht. Franko-Offerten unter E. Nr. 639 besorgt die Erped. d. Bl. angehender Commis mit schöner Handschrift ALl und guten Zeugnissen findet sofort in einer rheinischen Weinhandlung Placement. Sonnabend und Feiertages geschlossen. Franco - Offerten L. 526 besorgt die Erped. d. Bl. in Lehrling, mit guten Vorkenntniffen versehen, wird zum sofortigen Eintritt in ein Weingeschäst, welches Sonnabend und Festtage geschloffen, gesucht. Näheres bei der Epped. d. Bl. sud Nr. 461.