Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 11 (1870)
- Issue
- Heft 45 (9.11.1870)
- Date
- 1870-11-09
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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8S4 RabLinm detr damaligm Zeit zu Frankfurt und Offenbach zu' erweitern suchte. Sein Wissen wußte derselbe auchÄtf uneigennützigste Weise zu verwerthen, und stastb sttit^Haus einem Jeden offen, om3K bv in’33 irzjw, und seine Hand war beständig geöffnet. Armen mitzutheilen, so oft und so viele auch täglich oder stündlich gekommen find. Die von ihm hinterlasfen« ntms zeugt davon, wie anspruchslos dieser Fromme lebte, und auck, die Wünsche, die er nach seinem Tode erfüllt habm möchte, bekunden, welch ein r»rp dp3 derselbe war. An ihm bewährte sich der Spruch des Psalmisten: 1V' '3 l'^.l^ 1VP D'JJJTO DMEH ,13'BQ )131J’ 11)? /.I Noch sprossen sie im Alter, fett und sastvoll sind sie, zu verkünden, daß Gott gerecht ist. Im Alter von 87 Iabren und nicht mehr ganz fest am Körper, da der Verklärte 20 Jahre vorher eine starke Lungenentzündung hotte, fastete derselbe noch am heiligen 3*', konnte aber die Synagoge nicht besuchen, was ihm außerordentlich leid that, zumal da er eine lange Reihe von Jahren der Gemeinde war, und zwar ein solcher, wie er p3 sein soll. rii3D bur 0'"y Nachmittags 4 Uhr, entschief dieser Fromme. Sein großes Leichenbegängniß bezeugte, wie geehrt der Verblichene war, indem die christlichen Bürger sowie der Protest. Pfarrer, sowie die jüdischen Collegen der Umgegend und die ganze jüdische Gemeinde ihm die letzte Ehre erzeigten und seinem Begräbnisse beiwohnten. Wir aber fühlen den herben Verlust U'ttf&o muj? Pöj '3 PN3.1VQ ]H3sn by ^3n. S. tC ingefandt.) - Dottenheim bei Neustadt a. d. Etsch, den 28. Oet. 1870. Es mag für hie geehrten Leser des „Israelit" wohl nicht ohne Interesse sein, wenn ich einen , vom hiesigen protestantischen Herrn Pfarrer in jüdischer Sprache abgefaßten Aufsatze, mit dem Titel: Die Israelitischen Soldaten am Versöhnungstage," der Oeffentlichkeit übergebe. Ich glaube, es würde sich der Mühe lohnen, und der edle Mann ist es werth, unter unfern Glaubensgenossen bekannt zu werden. Die geehrten Leser werden aus diesem Aufsatze nicht nur die gründlichen Kenntnisse des Herrn Pfarrers in der jüdischen Sprache ersehen, -»sie werden auch die Gesinnungen desselben gegen uns und unsere heilige Religion deutlich herausfinden. Die israel. Soldaten am Versöhnnugsfeste.*) piöJ nonbD frjn nban onnin nna vn « . |T t t;; v ## t t : “ : i— •: — *) Ar.m. des Correctors: ich glaubte nicht das Recht zu haben, irgend etwas zu ändern. Der Abdruck ist buchstäblich; ebenso ist die Punctation genau wie im Originale. ettrt’l n« D’nsg D’pw£«j> 'jb*? npp nmn npnban ’npi p.3.3 nonlpb ins; d-iot-iso -®n b^fe? -ixp opix^ng bgo’tp-ngnonb’ia^np'qK pp Dy ■isttc mbn.?? nisT noo cnix o;i orpa’x Dnp 3?3v dy 1X31 DS1N by ob?.! d~’"?On rpqpp cqptpp ’n’i: rj’bx. nixi i'xq b3 Mb lxy t£Hi? DOppn Di’ X31 piixb :nn ts^npnb rrn' anixm bNicr nnop-’j dt» wy?hiC]ur. p.py wn) snTfr# pin# nqn^n onpitf ‘pniei \yap. vn xh 'im cpn#n : üibrä ain ••fov -d py DnTnaDD pn m iw ntn “Din rr^nasivsm d^jnhwy D^:^n appnurpTra ntfik nnn ipni •i^nprn ripq nw nx n^n □n*j nM|0 :\an n* miiOl PN pDD ann^ n'^oi NID -11VN'' OPÄ1I2 nN ‘»ni PNH .. T I . t V V |T Dib^ Piltz n“’ 135 ^13? p-o n^n :b>ni?rby 6000000 Q Adaß Zisroel-Synagoge, g 5) Bischof st raße 25. Da wir eine große Zahl Plätze in unserer H ü Synagoge nur für den Monat Tischri vermie- Q rj thet hatten, so haben wir noch mehrere Hundert fj o- Stände bis Neujahr 5632 zu bedeutend ermä- 0 ßigten Preisen abzulassen. (r 0 Man wende sich gütigst an die Nuntien 0 wochentäglich Morgens und Abends nach dem z U Gebet in unserer Synagoge. Berlin, 1. / 0 Cheschwan 5631. 0