Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 11 (1870)
- Issue
- Heft 17 (27.4.1870)
- Date
- 1870-04-27
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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319 mbb & ounn« Mit Gegenwärtigem mache meine geehrte Abnehmer aufmerksam, daß ich Mitte Juli meine Reise nach Italien antrete. Vorher erhaltene Aufträge können in Preis und Qualität besser besorgt werden. Guftav Bloch, Conn tanz. ei der jüdischen Gemeinde zu Binningen, Kreises Cochem, ist die Stelle eines Religionslehrers und Cantors vacant. Bewerber können das Nähere bei dem Unterzeichneten Vorsteher erfahren. Leopold Haag. gqr Stelle - Gesuch. -HW Ein junger Mann. der seine Lehrzeit im April d. I. in einem Manufakturwaaren-Gesckäft vollendete, sucht in einem Geschäfte, welches Sabbat und Feiertage geschlossen ist, Stellung als Commis. Auf Gehalt wird nicht so viel gesehen als koscher Essen und obengenannten Hauprbedingungen. Gute Zeugnisse stehen zur Seite. Offerten beliebt man unter poste restante E. M. 13 Beuthen o/S. zu senden. in angehender Commis, der seine Lehre in etatir Eisen»Metallhandlung bestanden, sucht Placement in einem an Samstag und Feiertagen geschlossene« Geschäfte. Gefällige Offerten erbittet man unter Chiffre Nr. 20 Gk N. poste restante Mannheim. in junger Mann aus achtbarer Familie mit gute» Schulkenntnissen wird als Lehrling in eine Wein- Handlung in einer großen Stadt am Rhein gesucht. Sabbat und Feiertage geschlossen. Franco-Osferteu snb 381 nimmt die Exped. d. Bl. entgegen. cLür einen jungen Mann von 16 Jahren, welcher Q die Realschule besucht und das Zeugniß für tat einjährigen freiwilligen Militärdienst erlangt hat, gediegene Kenntnisse im Französischen, Rechnen, sowie in allen Fächern des kaufmännischen Wissens besitzt, wird eine Stelle als Lehrling am liebsten in einem Bankgeschäft gesucht, jedoch nur in einem solchen Hause, in welchem an Sabbat- und Feiertagen geschlossen ist. Franco-Offerten sud Nr. 544 besorgt die Expedition dieses Blattes. ibsuöy rrono ßsMMiMWivH lmaimels Machberoth! Sechshundert Jahre sind im Zeitenstrome verronnen, seit der größte lyrische Dichter in hebräischer Sprache Imanuel Zrproni das Licht der Welt erblickte; aber die Erzeugnisse semes hellen Geistes und tiefen Gemüthes bleiben ewig jung, seine Dichtungen erheitern und erfreuen noch heute Her; und Gemüth wie vor sechshundert Jahren, reiße» noch heute, ob ihrer tiefen Empfindung, ätzenden Witzes und künstlicher Form zur Bewunderung ihres großen, geniale» Meisters hin! „sprudelnden Witzes» übermüthiger Laune und beißender Tatyre weiß er f-tttt Leier stets zu feffel» und ihre Lachlust von neuem anzureaen. Man kann Imanuel den jüdischen Heine des Mittelalters nennen." So urtheilt der berühmte jüdische Geschichtsforscher und Literaturhistoriker Br. Grätz über Imanuel (Grätz Geschichte der Juden. B. vii., Seite 308.) Da aber dieses Werk gänzlich vergriffen und nur m großen Bibliotheken zu finden ist, die noch etwa zu bekommenden Exemplare werden mit enormen Preisen von 15—20 Dukaten bezahlt, so daß es dem Freunde der hebräischen Literatur nicht leicht möglich ist, in den Besitz dieses Werkes zu gelangen, beabsichtige ich die neue Herausgabe desselben zu veranstalten. Nebst großer Sorgfalt, welche ich auf Verbesserung der Druckfehler angewendet, wird das in Rede stehende Werk mit der Biographie des Dichters, so wie mit erläuternden Anmerkungen vermehrt erscheinen; ich gebe mich der 'angenehmen Hoffnung hin, daß diese Herausgabe den Freunden der hebr. Literatur höchst willkommen sein wird und sie mich in meinem Unternehmen kräftigst unterstützen werden, um so mehr, als ich den Preis möglichst niedrig gestellt um die Anschaffung zu erleichtern. Preis pr. Exemplar 2 Thlr. oder 3 fl. ö W. Die Beträge wolle'man dem Pränumerations-Schreiben beifügen oder erst nach dem Erscheinen — welches gegen Ende August d. I. sein dürfte — bezahlen, im letzteren Falle würden den Herren Pränumeranten die Bücher gegen Poftnachnahme zugesendet werden. Pränumeranten-Sammler erhalten auf je 6 Exemplare 1 Stück gratis. Buchhändler üblichen Rabbat. Menstadt, im April 1870. J. ReligiouSlehrer.