Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 10 (1869)
- Issue
- Heft 26 (30.6.1869)
- Date
- 1869-06-30
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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sss Aphel an -as Gewissen! Auf meine traditionellen Synagogen - Gesänge ^lbscribirten im vorigen Jahre mehrere Herren, indem sie mir das Recht einräumten, den Betrag der einzelnen Lieferungen durch Postvorschußnahme aus sie zu erheben. Die erste Lieferung, weiche die Bemerkung enthielt, daß die nächste voraussichtlich im Laufe deS Sommers (68) erscheinen würde, wurde allgemein auf die genannte Weise den Subiniventen eingehändigl. Gleichzeitig enthielt diese Lieferung die Bemerkung, daß sich das Abonnement auch auf die folgende Lieferung erstrecke, wenn nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgen nnn're. — Der Tod meines Freundes und verehrten Mitarbeiters, meine eigene Versetzung und Umwchnung machten es mir unmöglich, mein Vorhaben auszuführen und war es mir erst vor einigen Tagen vergönnt, die zweite Lieferung zu beendigen. Es war meine Meinung, die Herren Subscribenten würden einige Nachsicht üben und dieselben, wenn auch verspätet, acceptiren. Zu meinem Bedauern und gerechten Schmerze aber muß ich die traurige Erfahrung machen, daß einem Schriftsteller gegenüber Nachsicht ein hohler Schall, ein Wort ohne Bedeutung ist. Meine Lieferungen sind mir fast alle mit der Bemerkung „Annahme verweigert" zurückgekommen, und mir dadurch großen Unkosten erwachsen. Ich rufe zunächst den Richter an, den Jeder in seinem Busen trägt, indem ich an das Gewissen der geehrten Herren Subskribenten appellire. Wird, wie ich nicht hoffe, dieser uberhört, so soll die öffentliche Meinung über sie das Urtheil sprechen, indem ich sie namentlich in verschiedenen Blättern anfführen werde. Und bestimmt diese sie nicht zur Pflichterfüllung, so soll das Gericht entscheiden , ob hier nicht der Satz in Anwendung kommen dürfte: Altra posse nemo tenetur. Emmerich, im Juni 1869. ______Sk H Katz,_ 3N unserer Synagogen - Gemeinde ist die Stelle des ersten Cantors und Lehrers mit einem jährlichen Gehalt von 400 Thalern, excl. Neben - Einnahmen, am 1. Sept. c. wieder zu besetzen. Bewerber müssen als Lehrer geprüft, musikalisch gebildet und mit guten Stimmmitteln versehen sein, sowie auch die Befähigung zum Vorlesen aus der heiligen Thora haben. Bei Einsendung der Zeugnisse sind die Familien - Verhältuiffe anzug-cken. Reisekosten werden nicht vergütet. Brieg, den 17. Juni 1869. Der Vorstand der Synagogengemeinde. 'TNte Lehrer- und Cantorstelle ist pro 1. September bei der israelischen Gemeinde zu EnSkirchen vacant. Bewerber (unverheirathet) wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse franco an den Vorstand wenden. Äür die am kommenden Neujahrs- und VersöhnungS-- O feste in der Filialsynagoge dahier abzuhaltendm Gottesdienste werden einige tüchtige Vorsänger oder Choristen, welche neben den nöthigen liturgischen Kenntnissen zugleich genügende musikalische Bildung besitzen, gegen entsprechendes Honorar und Vergütung der R^sekosten zu engagiren gesucht. Reflectanten wollen ihre Anmeldungen bis 1. August l. I. unter Beilage von Zeugnissen bei dem Unterfertigten ein-, reichen. München, im Juni 1869. Administration der isr. Cultusgemelnde. Hauslehrer gesucht! Für meine zwei Knaben von 11 und 7 Jahrerr suche ich zum 1. Juli c. einen wissenschaftlich gebildeten Hauslehrer, welcher auch hebräisches Wissen besitzt. Salair bewillige ick 200 Thlr. bei freier Station. Zeugnissen und Referenzen wird entgegengesehen. Strzalkowo bei Wreschen im Juni 1869. Isaac Grünberg. ^ie hiesige Religionslehrerstelle, verbunden mit einem jährlichen Fixum von 300 Thlr., wird zum 1. Oktober c. vacant. Geeignete Bewerber wollen, unter Einreichung ihrer etwaigen Zeugnisse, ihre Anmeldungen dem Unterzeichneten Vorstand einsenden. Neustettin, im Juni 1869. Der Vor st and W. Iiöw. C^er Unterzeichnete hat von einer Gemeinde den Auftrag zur Beschaffung nachbenannter Artikel übernommen : 1) drei rcn*) und zwar a. für den gewöhnlichen Gebrauch, b. für D'^>r> und c. für; 2) 18 -idv-Mäntelchen, je sechs in demselben Verhältnis angesertigt wie unter sub a. u. s. w.; drei dh* für den tnip Die unter Nr. 1 und 2 aufgesührten Artikel müssen aus dem besten Seidensammet und die qh» aus gediegenem Silber angefertigt sein. Hierauf bezügliche Submissions-Offerten nebst Beilagen von Probestoffen nimmt franco entgegen 8. Bendorf in Hamm a. d. Sieg. td a> •i P CS CTQ ■< © P P1 P o p © CP S3 Rudolf Mosse Zeitungs-Annoncen Expedition München. Berlin. 8t. Gallen. Vertreten durch §fnfraI-ggfjHur*n in den Städten Augsburg. Braunschweig. Breslau. Carlsruhe. Oassei. Cöln a. Rh. Danzig. Dresden. Königsberg i. Pr. Leipzig. Magdeburg. Minden. Nürnberg, Posen. Stettin. Stuttgart. ö © esc a p fcC T? Ct