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Der Israelit · 1869-05-12 · Heft 19 (12.5.1869) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
10 (1869)
Issue
Heft 19 (12.5.1869)
Date
1869-05-12
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Bekanntmachung. In unserer Gemeinde ist die vereinigte Stelle eines Religionslehrers, zweiten CantorS und Chvrdirigenten vacant, deren Gehalt auf „Siebenhundert Thal er" normirt ist. Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bis zum 15. Mai d.J. bei dem Unterzeichneten Vorstande melden, welcher ihnen auf Verlangen die näheren Bedingungen portofrei mittheilen wird. Königsberg in Pr., den 15. April 1869. DerTorstand der Synagogengemeinde. Bekanntmachung. In hiesiger Gemeinde soll die Stelle des Kultusbeamten, welcher geprüfter Lehrer, Vorbeter und Schächter fein muß, sobald wie möglich besetzt werden. Das Einkommen besteht aus 250 st. baarem Gehalt, den Accidentien aus der Schechita und freier Wohnung. Candidaten wollen sich in frankirten Briefen unter Beifügung ihrer Zeugnisse schleunigst bei uns melden; dieselben müssen sich auf Verlangen einer persönlichen Vorstellung und der Abhaltung einer Probelection unterziehen; Reisekosten werden jedoch nicht erstattet. Tempelburg, den 19. April 1869. Der Vorstand der jitd. Gemeinde. Leibholz. I. Frankel. ei der Unterzeichneten israelitischen Cultusgemeinde wird die Stelle eines Religionslehrers, Vorsängers und Schächters vakant und soll dieselbe längstens bis 1. Sept. oder 1 Oct. d. I. besetzt werden. Der fixe Gehalt ist jährlich st. 300 nebst freier Wohnung und zwei Klafter Holz zur Beheizung des Lehrzimmers. Außerdem sind noch bedeutende Nebenverdienste zu erzielen, die zwar nicht garantirt werden können, sich aber auf. st. 150 bis st. 200 berechnen mochten. Qualificirte Bewerber, ledig oder verheirathet, wollen unter Beifügung ihrer Zeugnisse an Unterzeichneten sich wenden. Kaubenheim (Post Jptheim, Bayern), 1. Mai 1869. _L. Künstler» Cultusvvrftand. in junger Mann, der bestens empfohlen ist, seine Lehre in einem Manusaktnrgeschäste bestanden und in einem gleichartigen Geschäfte in einer der größeren Städte der Schweiz als Commis und Reisender thätig ist, sucht eine ähnliche Stelle in einem Geschäfte, das am Sabbat und an Feiertagen geschloffen ist. Der Eintritt könnte erfolgen zum 1. Oktober d. I. Gefäll. Offerten beliebe man zu richten an Lehrer Einstein in Biblis bei WormS. ie Elementarlehrer-, Cantor- und, wenn befähigt, auch Schächterftelle in Binningen bei Corden ft. d. Mosel wird zum 1. Juli c. vacant. Gehalt beträgt bei freier schöner Wohnung 160 Thlr. fix. Franco-Anträge an Leopold Haas, Vorstand. ingefan - k.) Zu den verschiedenen in den Zeitungen täglich angekündigten Heilmitteln ist ein neues hinzugekommen und dem Publikum zugänglich gemacht worden, welches unter dem Namen „Bauers elecüischer Balsam" bei allen Arten von rheumatischen und Nervenschmerzen, bei Verwundungen, alten Frostschäden und Erkaltungen des Unterleibes, bisher mit dem erstaunlichsten Erfolge angewendet worden ist, so daß dieser Balsam deshalb Jedermann auf's Wärmste empfohlen werden kann und, sobald er nur einmal Eingang in einer Familie gefunden hat, sicherlich als ein unentbehrliches Hausmittel betrachtet werden wird. - Trotz der ziemlich kostspieligen und schwierigen Fabrikation desselben, die nur einmal im Jahre, zur Blüthezeit eines dazu benutzten Gewächses, stettfinden kann, ist der Preis von 17^2 Ngr. für % Flasche und von 1 Thlr. Vi Flasche doch ein billiger zu nennen, weshalb er so ziemlich allen Claffen der Bevölkerung zugänglich wird. Familien, die den Arzt nicht im eigenen Orte haben, ist dieser electrische Balsam ein bewährtes und unersetzliches Mittel geworden, indem an starken Erkältungen, choleraartigen Anfällen plötzlich Erkrankte mittelst sofortiger Einreibung des Magens und Unterleibes einen solchen Schweiß erzeugt, daß ste bei'm Erscheinen des von fern gerufenen Arztes schon außer aller Gefahr waren. Immerhin hat dieser Balsam seine größten Erfolge bei rheumatischen Uebcln erzielt, die er durch energischen Gebrauch entweder sofort oder, wenn sie veraltet oder eingewurzelt waren, durch andauernde Einreibungen nach und nach ganz verschwinden ließ. Man kann demzufolge dieses wirklich solide und segensreiche Erzeugniß, welches, seiner ausgezeichneten Wirkung wegen, schon von vielen erfahrenen Aerzten oft und gern angewendet worden ist, dem leidenden Publikum warm und angelegentlichst empfehlen und es gilt eben nur einen Versuch, um den Beweis zu lie- . fern, daß, wie schon oben erwähnt wurde, dieses Mits tel wegen seiner verschiedenen Wirkung, für jede Fai milie in Zukunst unentbehrlich sein wird. Commis-! sionslager hei E. Gulmann, Marzarethengaffe Nr. j 2 in Mainz. Ich mache auf die in 8 Tagen, erscheinende Annonce aufmerksam« E. Gatmann.

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