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Der Israelit · 1869-04-21 · Heft 16 (21.4.1869) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
10 (1869)
Issue
Heft 16 (21.4.1869)
Date
1869-04-21
Page
– (sequence 18)
Language
German
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314 Einnahme Laut Gabenverzeichniß im „Israelit"?und in der „Allgem. Zeitung des Judenthums" waren eingegangm: bis rum 14. Januar e. . . 1735 Thlr. 16 Sgr. 3 Pf. zum 14. Januar vom 14. Januar bis 2. Februar c. „ 2. Februar bis 14. Februar c. . „ 14. Februar bis 6. März c. „ 6. März bis 14. März c\, wie das demnächst zu veröffentlichende Verzeichniß ausweisen wird Summa 5839 3751 6411 3968 1 25 16 11 21706 Thir. 10 Sgr. 11 Pf. Ausgabe Umstehende 128 Städte haben incl. 91 Rubel für verschiedene Rabbiner erhalten 22934 Rubel 21041 Thlr. 8 Sgr. 2 Pf. Die preußische Stadt Schmalleningken hat erhalten 150 „ — „ — „ Hier am Orte sind zur Vertheilung gelangt. . 196 „ 4 „ 9 „ An Jusertionskosten sind verausgabt . . . 127 „ 25 „ — „ Porto, Druck und andere Kosten betragen . . 73 „ 7 „ 2 „ Caffa-Bestand am 14. März c. . . . . 117 „ 25 „ 10 „ Summa . . 21706 Thlr. 10 Sgr. 11 Pf. Unter den Gaben für die Städte befinden sich auch 91 Rubel für verschiedene Rabbiner. Diese Männer sorgen mit Aufbietung ihrer letzten Kraft für die Hungernden und Kranken und sind selbst vor Hunger nicht geschützt, ein Sporn mehr für ihre besser situirten College», das Unterstützuugswerk recht eifrig zu betreiben, r- Die Gaben sind im Allgemeinen nicht zu hoch gegriffen, da der Atttheil des Einzelnen oft. nur wenige Kopeken beträgt, und zu gering durften sie nicht sein, weil sie sonst ganz illusorisch geworden wären. Ueber das Princip, welches den Vertheilnngen zu Grunde liegt, gibt die Zusammenstellung den besten Aufschluß. Wegen Anhäufung von armen und kranken Menschen aus dem nahen Rußland hat zu der bestimmten Summa, welche allwöchentlich von den Mitgliedern der hiesigen Gemeinde zusammengeschoffen wird, ein kleiner Zuschuß aus der Vereins-Easse entnommen werden müssen. Es ist ein überaus schweres Geschick, welches unsere Glaubenöbrüder in Westrußland betroffen und sein Ende nicht abzusehen. — Gewiß, es wird rnd muß besser werden, aber: „Atha haschem ad mathai!" „Du, o mein Gott! — bis wann?" Memel, den 14. März 1869. Das Alltkrsttzunge-Kowittz für die Isrmlilim Ur bxnschlmltku rriMlll fmtjf. Julius Hirsch, Schatzmeister. Dr. Külf, Schriftführer. Zur Unterstützung der nothleidenden Glaubensgenossen in West-Rußland. Ungenannter in Burgpreppach 200 fl. — .Durch D. I. Franken und Lehrer I. H. Katz in Emmerich in Folge eine theatralischen Vorstellung der dyrtigen Jugend als Reinertrag 120 Thaler. — M N. in Alzey 4 fl. — Durch den Vorstand des JünglmgsvereinS zu Kettwig a. d. R. 9 Thlr. 9 Sgr. 6 Pf. — Durch S. Dreyfuß in Cernay im Elsaß: zwei Ungenannte 100 Fr. (ES ist dieses die erste Gabe aus Elsaß; wir bitten unsere Freunde im Paris, Schweiz, Baden und Rheinbayern, Sammlungen im Elsaß anzuregen). — Durch G. M. Lewin, Rabbiner in Jaraczewo. Prov. Posen, 8 Thlr. — Durch B. Schwarzsckild in Rückingen 6 Thlr. — I. H. Auerbach in Falkenhausen 1 Thlr. — Durch Moritz L. Deutsch in Lowasbereny 42 st. ö. W. — Durch I. Freund in Gr. Strehlitz 21 Thlr. — L. B. I. G. S. in Frankfurt a. M. 50 st. — Durch Rabbiner Fromm in Bad Hamburg: Ferd. Wertheimer 5 fl. — Frau Ackermann ans Bierstadt 5 Thaler. — Götz und Ettlinger in Turin 40 Thlr. 4* 4üeS die erste Gabe aus Italien; wollen doch unsere Freunde, die Geschäftsverbindungen mit ltalj. Glaubensgenossen

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