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Der Israelit · 1869-03-03 · Heft 9 (3.3.1869) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
10 (1869)
Issue
Heft 9 (3.3.1869)
Date
1869-03-03
Page
– (sequence 14)
Language
German
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166 ForMldungSj-Anstalt von L. Bosenbaam, Feldstraße 44, Hamburg. Der Zweck dieser, in einer schönen Gegend belogenen Anstalt ist, jungen Leuten von auswärts eine angenehme Häuslichkeit zu bieten, wo sie zugleich gründlichen Unterricht in den kaufmännischen und allgemeinen Wissenschaften von tüchtigen Fachmännern erhalten und aus Verlangen zum Einjährigen-Examen vorbereitet werden. Honorar für Wohnung, Tisch und vollständigen Unterricht 280 Thlr. jährlich. Referenzen von streng orthodoxen und bedeutenden Männern können auf Verlangen ertheilt werden. Auf frankirte Anfragen werden Prospekte zugesandt. Keidenheim's Pensionat in Sondershausen. Laut Bekanntmachung des Bundeskanzlers vom 2. September v. I. sind hiesiges Fürstl. Gymnasium und hiesige Fürstl. Realschule zur Ausstellung von Zeugnissen zum einjährig freiwilligen Militärdienst für den ganzen norddeutschen Bund berechtigt. Dieß auf Anfragen zur gefälligen Berücksichtigung. Zu Ostern c. können wieder einige Knaben in meine Anstalt, die seit vielen Jahren das vollste Vertrauen des In - und Auslandes (England, Ungarn, Oesterreich, Westphalen, Rheinland rc.) genießt, ausgenommen werden. Meine Zöglinge besuchen Iheils das Gymnasium, theils die Realschule, an der ich selbst erster Oberlehrer und Ordinarius der Secunda bin, erhalten im Hause die erforderliche Nachhilfe und außerdem Privatunterricht in den verschiedensten Fächern, namentlich auch im Kaufmännischen, und erfreuen sich in leiblicher, geistiger und religiöser Hinsicht der liebevollsten und gewissenhaftesten Obhut. Meiste Anstalt ist ein erweiterter Familienkreis. Gezeigte Offerten erbitte ich baldigst und bin zu weiteren Mihtheilungen und zur Angabe von Referenzen bereit. Ph. Heidenheim, Rabbiner und erster Oberlehrer der hies. Fürstl. Realschule. Jüdische Heirathen. Reichen jüdischen Damen, welcke sich nach Berlin zu verheirathen wünschen, erbietet sich als Vermittler ein höchst respektabler, einer der dortigen ersten Familien angehöriger Kaufmann, dessen Adresse in sder Expedition d. Bl. sub Nr. 249 zu erfragen ist. Tension in Hannover. Junge israelitische Mädchen, welche zu Ostern oder später die vorzüglichsten Lehranstalten daselbst oder Privatunterricht für ihre weitere Ausbildung benutzen wollen, finden bei einer gebildeten Familie die herzlichste Aufnahme. Näheres in Frankfurt a. M. bei^ Herrn Direktor Eliason, Lanaestr. 49, in Cöln bei Hern Aug. Löb, in Hannover bei Herrn B. Cohen, Hinüberstr. 5. HED - Cichorie. Cichorie nDÖH Aus der Fabrik von Christoph Reusch in Neuwied. Auf vielfaches Verlangen laste ich ->^2 - Cichorie sowie Cichorie nDsn in *?j/ fabriciren, und war Herr Rabb. Dr. Lehmann in Mainz so freundlich, mir zu diesem Zwecke einen religiös durchaus zuverlässigen Mann, den Herrn Merz Cahn aus Mainz, zu senden, welcher in meiner Fabrik die Aufsicht bei der Herstellung des vorgenannten Cichoriens führt. Daß hiermit den rigorosesten Anforderungen Genüge geschehen, bedarf wohl nicht erst der Versicherung. Die vorzügliche Qualität der von mir fabricirten Waare ist bekannt, und ich empfehle solche unter Bezugnahme auf untenstehendes Attest des Herrn Dr. Lehmann zur gefäll. Abnahme. Neuwied, im Februar 1869. Christoph Beaseh. Attest. Die mit meinem Atteste versehenen Cichorienpaquete werden unter der streng gewissenhaften Aufsicht eines religiös durchaus zuverlässigen Mannes, des Herrn Merz Mahn von hier, der von mir zu diesem Zwecke nach Neuwied gesandt worden, für den kivs-Gebrauch von Herrn Christoph Bensch in Neuwied fabricirt, entsprechen allen religiösen Anforderungen und dürfen ohne jedes Bedenken an den iiOv-Feiertagen genossen werden. Mainz, im Schebat 5629. gez. Dr. Lehmann, Rabb. der iSr. Religions-Gesellschaft zu Mainz.

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