Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 39 (23.9.1868)
- Date
- 1868-09-23
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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747 JVeues Pensionat für Töchter mosaischen Glaubens. Nach langjähriger praktischer Wirksamkeit als Erzieherin eröffne ich am 1. Oktober d. I. ein Erziehungsinstitut and Pensionat zur Aufnahme junger Mädchen, die ihre Ausbildung Hierselbst beginnen resp. vollenden wollen. — Außer einer sorgfältigen, häuslichen Erziehung im geselligen Kreise, biete ich den jungen Damen mit Hilfe meiner gleichfalls practisch im Erziehungsfache gebildeten Schwester auch Gelegenheit zur wissenschaftlichen und mufikalifchen Bildung, Conversation in französischer, englischer und italienischer Sprache rc. rc. — Auch werde ich auf gute leibliche Pflege bei strengster Gewissenhaftigkeit mein besonderes Augenmerk richten. — Die besten höheren Töchterschulen sowie die Religionsschule des Herrn Dr. Landsberg befinden sich ganz in der Nähe meines Instituts. Ueber meine bisherige Wirksamkeit liegen Zeugnisse vor vom Herrn Geheimrath Dr. Behrend in Berlin, Rechtsanwalt Raue in Löbau und Fabrikbesitzer Morawitz in Eipel und Professer Kahn in Dettelbach. Die Herren Rabbinatsasseffor Rostenfteinund Banquier Lachmann Hierselbst werden jeder Zeit zur näheren Auskunft über mich bereit sein. — Meldungen werden vom 15. September ab erbeten. ine israel. Gemeinde in einer Stadt Bayerns sucht einen tüchtigen Religionslehrer, der zugleich Schächter- und Vorsängerdienste versehen kann. Der Schächterdienst trägt jährlich 275 fl. Der fixirte Gehalt beträgt überdies 250 fl. Wenn Bewerber im Elementarfache, namentlich in neuern Sprachen zu unterrichten versteht, so kann derselbe auf erhebliche Nebenverdienste rechnen. Strenge Religiösität ist nothwendige Bedingung, auch ist eine Prüfung als Schächter bei dem betreffenden Rabbiner erforderlich. Bewerbungen sub Nr. 895 und mit Zeugnissen an die Expedition d. Bl. franco zu richten. in geprüfter israel. Elementarlehrer, ledig, der im Französischen und Englischen gründlichen Unterricht ertheilt, für die untern Elasten eines Gymnasiums mit Erfolg vorbereitet hat und auch im Klavierspiel erfahren ist, sucht Militärverhältniste halber eine Stelle in Unterfranken oder sonst in Bayern. Antritt könnte Januar 1869 erfolgen. Franco - Offerten sub Nr. 912 wolle man an die Exped. d. Ztg. richten. in Hauslehrer, welcher das Gymnasium besucht hat, sowie im jüdischen Unterrichte tüchtig und im Stande ist, Knaben für eine höhere Elaste des Gymnasiums vorzubereiten, wird gesucht. Das Salair beträgt bei freier Station 200 Thlr. Gl ei witz. Marcus Hamburger. Unuslehrerstelle - Gesuch. Ein geprüfter Lehrer und Erzieher, der bereits Knaben für Quarta eines preußischen Gymnasiums vorbereitet und im Hebräischen und Talmud unterrichtet, sucht zum 1. Oet. c. eine Hauslehrerstelle im Jn- oder Auslande. Gefäll. Offerten beliebe man an die Exped. d. Bl. sub T. L. Nr. 933 einzusenden. Lydia Cronbach in Berlin, examinirte Lehrerin, Oranienstr. 63. ie Unterzeichnete Lehrerin der israel. Elementar- Schule zu Cöln wünscht auswärtige junge Mädchen von 10—18 Jahren, welche eine höhere wissenschaftliche und practifche, sowie streng-religiöse Erziehung genießen wollen, bei sich aufzunehmen. Für die Ertheilung eines nach jeder Richtung hin trefflichen Unterrichts ist zur Genüge Sorge getragen. Nähere Auskunft wird Herr Rabb. Dr. Schwarz bereitwilligst ertheilen. Cöln, im September 1868. C Mäher. C&n meiner Unterrichts- und Handels-Anstalt beginnt das Wintersemester am 19. Oktober. Näheres Prospect. Mainstockheim, im September 1868. __A Hirsch, Direktor. Pfungstadt bei Darmstadt. Der Winter-Cursus in der israel. höheren Töchterschule und dem mit derselben in Verbindung stehenden Mädchenpensionat beginnt! Dienstag den 13. Oktober. Prospekte und jede gewünschte nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst _I>r. I Fiebermann Anzeige für p'HDID! Bei dem Unterzeichneten sind sters schöngesponnene s'-i'Z um annehmbaren Preis zu haben. Hebel bei Homberg, Prov. Hesten. _ Wolf Rosenblatt. Koscher und Peßach-Chocoladen nach Vorschrift und unter Controle des hiesigen ehr- [ würdigen Rabbinats bereitet und mit dessen Siegel > verschlossen, offerirt die Dampf-Chocoladen-Fabrik von! Franz Stollwerk in Cöln.