Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 35 (26.8.1868)
- Date
- 1868-08-26
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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662 AYZ *; Concurrem-Eröffmmg auf die Stelle eines zweiten Cantors für unsere Gemeinde. Gute Stimme, musikalische Bildung, correctes Thora-Lesen, Kaboleh, Aushilfe in der Religionöschule sind erforderlich. Auf Bewerbungen, welche durch genügende Zeugnisie unterstützt werden, ertheilt Näheres der Vorstand der isr Nelrgionsgemeinde z« Leipzig. Moritz Kohner. vr. Em. Samostz, Secr. I <. E Drucke vor 1540. Außerdem sind zahlreiche Werke mit werthvollen Notizen von B. und G. Almonzi, Emden u. A. versehen. Die Abthl. Iudaica, ungefähr 2800 Nr., zeichnet sich besonders durch ihre Reichhaltigkeit von Werken jüd. und christl. Autoren über die jüd. Wissenschaft und durch die zahlreichen Werke in spanischer und portugiesischer Sprache aus. — Unter den Mscr. verdient ein nino, Pergament-Codex, aus dem 12. oder 13. Iahrh. besondere Beachtung. Der Catalog (,380 S. in 8) ist durch jede Buchhandlung Deutschlands und des Auslandes zu beziehen. Frederik Müller. Heerengracht KK. 130, Amsterdam. Leipzig, im August 1868._ on der israelitischen Cultuögemeinde Nürnberg wird ein tüchtiger Religionslehrer gegen einen fixen Gehalt von 800 fi. bei beträchtlichen Nebeneinkünften gesucht. Bewerber, welche die Cantorstelle zu übernehmen befähigt sind, wird ein ansehnlicher Mehrgehalt in Aussicht gestellt. Meldungen mit Zeugnissen und Angabe der Lebensverbältnisse sind binnen 14 Tagen portofrei einzusenden bei der _iSrael Crrltusverwaltung ür die am kommenden Neujahrs- und Versöhnungsfesie in der Filialsynagoge dahier abzuhaltenden Gottesdienste werden einige tüchtige Vorsänger oder Choristen, welche neben den nöthigen liturgischen Kenntnissen zugleich genügende musikalische Bildung besitzen, gegen entsprechendes Honorar und Vergütung der Reisekosten zu engagiren gesucht. Reflektanten wollen ihre Anmeldungen bis Ende des Monates unter Beilage von Zeugnissen bei der Unterfertigten einrekchen. München, den 9. August 1868. Administration der isr. Cultusqemeinde. ie erste Lehrerstelle an unserer dreiclassigen Elementarschule, mit der das Predigeramt verbunden, ist zu besetzen, Fixkrter Gehalt 400 Thlr., voraussichtliches Nebeneinkommen 200 Thlr. Lehrer von theologischer und höherer wissenschaftlicher Bildung und im Predigen geübt, wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse in portofreien Briefen baldigst wenden an den Synagogen- und Schulvorstand _in Schwerstnz bei Posen. □nao m*oo Am 3. November 1868 und folgende Tage wird durch mich die sehr reichhaltige Sammlung hebräischer und jüd. Bücher, Handschriften rc. (über 5^00 Nr.) aus dem Nachlasse von G. Almonzi in Padua, Rabb.I. Emden in Altona (gestorben 1776) und Oberrabbiner M. I. Le wen st ein in Paramaribo (Surinam) öffentlich versteigert werden. Dieselbe enthält ungefähr 2900 Nr. Hebraica, worunter höchst seltene Ausgaben, Pergamentdrucke und Offerte. Ein im Gütervcrkaufe tüchtiger, erfahrener, verlässiger Mann, womöglich theoretisch gebildet, der sich hierüber auszuweisen vermag, findet eine angenehme Stellung in einer Residenzstadt Süddeutscklands. Adressen mit Belegen franco an die Expcd. d. Bl.8u6 Nr. 870. ine Israelitin von sehr anständiger Familie, im Manufactur-Geschäft und in dem Hauswesen erfahren, sucht darin oder im Haushalt eine Stelle und kann baldigst eintreten Adr. theilt die Exped. d. Bl. sud Nr. 860 auf gefäll. Anfrage mit. in junes gebildetes Mädchen (Israelitin) wünscht eine Stelle als Gesellschafterin; dieselbe ist auch erbotig, wenn's gewünscht wird, sich an der Withschaft zu beiheiligen, oder Kinder bei ihren Schularbeiten zu beaufsichtigen. Gefäll. Meldungen werden erbeten unter Chiffre A. F. Berlin, Kaiserstr. Nr. 4. Lehrling gesucht. Für mein Tuch- und Manufacturwaaren-Geschäst, welches am pdk» und d"» geschlossen ist, suche ich einen jungen Mann, welcher gute Schulkenntnisse besitzt, zum baldig« n Eintritt in die Lehre. Kost und Logis im Hause selbst. Selbstgeschriebene Offerten sind zu richten an Joseph Heymann in Ahrweiler. Briefkasten der Expedition. Herr H. Roser-thal in Sompoluc: Wir können keine Exemplare nach Rußland u> ter Streifband schicken; wenn Sieden „Israelit" per Post oder durch die Buchhandlung beziehen, so wollen Sie gef. die dortige Postexpedition oder die betr. Buchhandlung ersuchen, die gewünschten Nummern bei der hiesigen Post oder der hiesigen Ver agebuchhandlung zu reclamiren. — Herrn Hf. in Nst. in O.: In nächster Nummer. — Herrn A. H. daselbst: Deßgleichen. — Herrn I. C. in N. C.: Erhalten. — Briefkasten der Redaction. Herrn A. G. in Ff.: Es ist in vielen Gemeinden Minhag, Niemanden, der einen Strvhhut oder eine Kappe aushat, zur Thora zu rufen oder ihm zu gestatten, die Kepfbed ckung in der Synagoge zu wechseln. Jedenfalls hätte der Betreffende am zweiten Sabbat sich eine geeignete Kopfbedeckung verschaffen sollen. Jndeß wollen wir dem Vorgefallencn nicht zustrmmen; allein zu einer öffentlichen und so harten Rüge ist es nicht geeignet.