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Der Israelit · 1868-03-18 · Heft 12 (18.3.1868) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 12 (18.3.1868)
Date
1868-03-18
Page
– (sequence 14)
Language
German
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210 Memel, den 10. März. (Verzeichniß der Gaben, welche zur Linderung des Notstandes der Israeliten an der benachbarten russischen Grenze bereits eingelaufen sind.) Geheimer Commerzienrath Mor. Simon aus Königsberg 400 Thlr., durch Rabb. Dr. Lehmann aus Mainz 1000 Thlr., N. W. u. Co. aus Berlin 50 Thlr., Bezirksrabb. Dr. Salvendi aus Dürkheim 85 fl. 30 kr. (und zwar aus Mußbach 8 fl. 18 kr., aus Böhl 12 fl. 30 kr., aus Grob- und Klein - Bockenheim 20 fl. 25 kr., aus Neu-Leiningen 11 fl. 55 kr., aus Nheingoenheim 8 fl. 45 kr., aus Lachen 4 fl. 18 kr., aus Mutterstadt 19 fl. 19 kr), Leon Wolpert aus Berlin 10 Thlr., derselbe für Martin Stettiner 2 Thlr., L. Schlesinger aus Berlin 5 Thlr., Joseph Leipziger aus Berlin 25 Thlr., deutschiSrael. Gemeinde zu Hamburg 100 Thlr., M. A. v. Rothschild u. Söhne in Frankfurt a. M. 100 Thlr., Schlom Klugmann aus Leipzig 1 Thlr., Hosch, Cantor in Neiße, 1 Thlr., durch Robert Dalberg, Vorst, der jüd. Gem. zu Wattenscheid, 8 Thlr. Glaubensbrüder! Es sind Tausende, welche in Noth und Elend verschmachten; und jetzt naht das Peßachfest heran, das Pfund Mazzoth wird bei dieser furchtbaren Theuerung aller Lebensmittel 6—7 Sgr. kosten. Sehr Viele haben vielleicht nicht so viel, um aus eigenem Vermögen auch nur ein Pfund kaufen zu können; wenn wir sie nicht unterstützen, so ist von keiner Seite her eine Hilfe ersichtlich. Beeilt Euch und sendet nur immer reichere Gaben. Wir werden von Monat zu Monat in diesem Blatte von unserer Wirksamkeit Rechenschaft oblegen. Das Comit«. Elias Lewinsohn, Dr. Rülf, Schatzmeister. Schriftführer. Bekanntmachung. Die hiesige israelitische Religions-, Elementarlehrer- und Vorsängerstelle ist vacant und soll wieder besetzt werden. Fixer Gehalt fl. 320 nebst freier Wohnung, fl. 30 für Holz und fl. 80 Nebeneinkünfte, wofür garantirt wird. Auch sind mehrere Stiftungen da, von denen der Lehrer Einkünfte bezieht. Bewerber wollen ihre Zeugnisse den unterfertigten Kultusvorständen einsenden. Bewerbungstermin 4 Wochen. Wannbach, Post Pretzfeld, 1. März 1868. M. Wassermann, H. Nosenbaum, Kultusvorstände. Erledigte Religionslehrerstelle. Die hiesige Religionslehrer- und Vorsängerstelle soll sofort besetzt werden. Der Gehalt beträgt 300 fl. baar, freie Wohnung, und der damit verbundene Schächterdienst trügt noch überdieß 100 bis 150 fl. Qualificirte Bewerber, die noch auf namhaften Nebenverdienst rechnen können, wollen sich baldigst an derr Unterzeichneten wenden. Oberlangenstadt, bei Kronach in Bayern, am 11. März 1868. _Samuel Fleischmann, Cultusvorstand. Lehrer gesucht. In derisrael.Gemeinde zu Niederolm, Prov. Nheinhesien, ist die Stelle eines Lehrers, Vorbeters und Schochets zum sofortigen Eintritt vacant. Fixer Gehalt 220 fl. nebst freier Wohnung und Heizung. Die Schechita trägt ca. 100 fl. ein; sonstige Nebeneinkünfte belaufen sich auf 50 fl. Bewerber wollen sich wenden an den Vorstand_K. Klein. in Lehrer, welcher im Hebräischen gründlichen Unterricht ertheilen kann, wird für einen Knaben von 8 Jahren und für ein Mädchen von 6 Jahren gesucht. Da die Kinder die deutsche Schule besuchen, so ist dadurch einem jungen Manne Gelegenheit geboten, sich am hiesigen Gymnasium auszubilden. Reflektanten wollen sich gefälligst an den Unterzeichneten wenden._Vernarb Levy in Münstereifel. Mn der hiesigen jüdischen Religions-Schule sind zwei Lehrerstellen, verbunden mit einem Gehalte von 300 bis 350 Thlrn., zum 1. April d. I. zu besetzen. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Franco-Einsendung ihrer Zeugnisse melden. Pleschen, den 1. Januar 1868. Der Corporalions - Vorstand. A. Danielewicz. H. Guttmacher. ir beabsichtigen, einige noch gut erhaltene, von streng orthodoren Rabbinen als orotos 'otd Dna m-0 ntym anerkannten nmn nso für angemessene Preise zu kaufen. Reflectanten wollen unter Angabe der Beschaffenheit wie der genauesten Preise mit uns in Unterhandlung treten. Lüben in Schlesien. _Die Vorstandseommifston. Pensions-Anzeige. In meiner Pensions - und Erziehungs-Anstalt in Berlin, Linksstr.22, in der Nähe des Wilhelms- Gymnasiums und anderer höherer Schulen, in welcher neben guter Pflöge für die geistige und sittliche Förderung der Zöglinge Sorge getragen und namentlich auch die Anfertigung der Schularbeiten gewissenhaft überwacht wird, finden 2 oder 3 Knaben liebevolle Aufnahme. Auskunft werden die Güte habe» zu ertheilen die Herren Dr. Kirsch stein, Director der jüdischen Gemeinde-ReligionSschule Auguststr. 51, Seminarlehrer Dr. Boerwald, Krausnickstr. 8^ Jacob Israel, Spandauerstr. 26 oder Bellevuestr^ 10 und I. Neu mann, Papenstr. 9 oder Leipziger- Platz 9. Berlin, im Februar 1868. I. Weinbaum.

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