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Der Israelit · 1868-02-19 · Heft 8 (19.2.1868) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 8 (19.2.1868)
Date
1868-02-19
Page
– (sequence 15)
Language
German
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135 w b$rm*1Jkttcb i™, für Diejenigen, welche sich beim Chocoladengenuß vor •hd'k r6oa hüten wollen. Es dürfte noch Vielen unbekannt sein, daß zu den meisten Chocoladen, welche im In- und Ausland gefertigt werden, außer der Cacao, dem Zucker und Gewürzzusatz nicht nur allerlei rftiDs von größeren oder geringeren Quantitäten, als Färbestoff, Mehl rc., sondern auch -iidw als ato und bergt hinzukommen uöD bNttb mDNi. — Von dergleichen Zusätzen durchaus frei und rptns nruiwia angefertigt, ist die weltberühmte Johann Hoffsche Malz - Gesundheits- Chocolade. Dieselbe wird allgemein wegen ihres höchst angenehmen Geschmacks allen andern Chocoladensorten vorgezogen und wegen ihrer gesundheitlich wirkenden, höchst nährenden und stärkenden Eigenschaft Kranken und Schwachen ärztlich, aber auch jedem Gesunden empfohlen, namentlich da, wo der Kaffee nicht zuträglich ist. Dem frommen Juden ist sie aber noch besonders dadurch werth, daß sie eine ma rprw ist, die jeder fromme Jude gebrauchen darf. Der Herr Rabbiner Salomon Pleffner zu Posen, der ihre Bereitungsweise kennt, genießt sie zu seiner Gesundheit und sie bekommt ihm sehr gut. — Die Hoff'sche Chocolade hat wegen ihrer Reellität und Preiswürdigkeit nicht nur im Inlands einen ungeheuren Absatz, sondern sie wird auch nach Frankreich, England, Holland, Belgien, Italien und (in unglaublicher Menge) nach dem Morgenlande exportirt. Ueber die Wirkung nur das folgende Schreiben, dem ungefähr alle andern gleichen: Berlin, 4. Februar 4868. Ihre Malzgesundheitschocolade hat mich in meiner Jahre langen Krankheit wunderbar gestärkt, so daß ich das Krankenbett zum Erstaunen meiner Bekannten wieder verlaffen konnte, obwohl mein Arzt bei meinem furchtbar erschütternden Husten, der mich zu ersticken drohte, und bei meinem Greisenalter (ich bin 75 Jahre alt) mir keine Hoffnung mehr machte. Jetzt ist diese Chocolade die einzige Nahrung, welche mir wohlbekommt und mich erhält. Nächst Gott verdanke ich Ihnen Leben und Gesundheit. Esther Mayer, Klosterstraße 101. — Von dieser Chocolade gibt es 2 Sorten, zu20Sgr. und zu 1 Thlr das Pfundpacket; über 5 Pfd. mit entsprechendem Rabatt. Man richtet die Bestellung an den Hoflieferanten Johann Hoff, Neue Wilhelmstr. 1. /Lin geprüfter, orthodoxer Elementarlehrer und Cantor sucht p. Mai a. c. eine paffende Stelle. Franco - Offerten sud Nr. 186 besorgt die Expedition d. Bl. /Lin seit einer Reihe von Jahren sungirender Rabbiner a-np ,a"w, welcher deutsche Vorträge hält, und dem die besten Referenzen zur Seite stehen, wünscht anderswo placirt zu werden. Nähere Auskunft ertheilt Herr Victor Löwenfed in Posen. Offene Lehrerstelle. An der Elementarschule der Unterzeichneten Gemeinde soll die zweite Lehrerstelle vom 1. Mai c. ab neu besetzt werden. Mit dieser Stelle ist folgende- Einkommen verbunden: a. für den Elementar-Unterricht während der gesetzlichen Dienststunden . . . 220 Thlr. b. für einen täglich zweistündigen hebr. Unterricht außerhalb der gesetzlichen Dienstftunden.80 „ c. für Ertheilung des Gesang-Unterrichts 25 „ d. Zuschuß aus Communalmitteln . . . 25 „ überhaupt 350 Thlr. Außerdem bietet sich Gelegenheit zu Privat-Unterricht; auch wird die Gemeinde bei guten Leistungen sich zu einer successiven Gehalterhöhung verstehen. Candidaten, welche Nachweisen können, daß sie neben der erforderlichen Fachbildung auch eine gründliche hebräische Bildungsstufe erreicht haben, werden vorzugsweise berücksichtigt werden. Qualificirte Bewerber wollen ihre Meldungen nebst Zeugniffen schleunigst bei uns einreichen. Deutsch Crone in Weftpreußen, 4. Februar 1868. Der Vorstand der Synagogen-Grrneinde. HHis zum 1. Juni d. I. wird die Lehrer- und Cantorstelle in hiesiger Gemeinde vacant. Das Gehalt ist, außer den nicht unbedeutenden Nebenaccidentien, einstweilen auf 300 Thlr. nebst schöner Wohnung (Schulgebäude mit Garten) und freier Heizung festgesetzt. Reflectanten wollen sich gefall, beim Unterzeichneten V rft.ano melden. Peckelsheim, im Januar 1867. Der Vorstand der israel. Gemeinde. der hiesigen jüdischen Religions-Schule sind zwei /Z Lehrerstellen, verbunden mit einem Gehalte von 300 bis 350 Thlrn., zum 1. April d. I. zu besetzen. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Franco-Einsendung ihrer Zeugniffe melden. Pleschen, den 1. Januar 1868. Der Corporatious-Vorstand. A. Danielewicz. H. Guttmacher. /Line Gouvernante, Israel., die in der engl, und HLfranz. Sprache, Musik und Elementarwiffenschaften unterrichtet, im Besitz guter Zeugniffe, sucht eine Stelle. Gefäll. Offerten unter Chiffre Ä. B. Nr. 125 nimmt die Exped. d. Bl. an. ^ür meinen Sohn, welcher drei Jahre lang die hö- O Here Bürgerschule in Weinheim besucht hat und die besten Zeugniffe besitzt, suche ich eine Stelle als Lehrling in einem Geschäfte, das an Sabbat- und Festtagen geschloffen ist. Feist Stern in Heppenheim a. d. Bergstr.

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