Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 33 (14.8.1867)
- Date
- 1867-08-14
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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579 1. October d. I. eröffne ich in Berlin ein Pensionat für iSrael. Knaben. Ich verspreche den mir anvertrauten Zöglingen eine liebevolle Behandlung, sehr gute Pflege, sorgfältige religiöse Erziehung, geistige Anregung und Weckung sowie den nöthigen Beistand bei ihren Arbeiten. Die Herren vr. Cassel, Spandauerstr. 48, Adolf Michaelis, Potsdamerstr. 134a., Brnquier I. Bamberger, Schulgartenstr. 4, I. Hirschfeld, in Firma Hirschfeld und Zickel (früher Hirschfeld und Fränkel) sind sekundlichst bereit, jede gewünschte Auskunft zu geben. Anmeldungen wolle man gefall, vorläusig noch nach hier adresstren. Neuwedel, im Juli 1867._M. Bonheim, Prediger u. erster Lehrer. ie Untcrrichtsanstalt der isr. Religionsgesellschaft zu Frankfurt a. M. ist von Königl. Regierung als Realschule II. anerkannt worden, und werden demzufolge junge Leute, die diese Schule besuchen, ohne Examen zum einjährigen Militairdienste zugelassen. Knaben, welche diese Anstalt besuchen, erhalten eine strengreligiöse Erziehung, gewissenhafte Beaufsichtigung, bestmögliche körperliche und geistige Pflege in der Pensions-Anstalt von M. I. Löwenthal, Mainstr. 4. ie israelitische Religions-Lehrer,- Vorsänger- und Schächterstelle zu Bischofsheim bei Mainz ist erledigt. Jährlicher Gehalt 240 fl. Der Schächterdienst mit den Nebenverdiensten beläuft sich auf circa 140 fl.; auch erhält der Lehrer freies Logis. Bewerber ledigen Standes wollen sich unter Zusendung der Zeugniffe franco an den Unterzeichneten wenden. Bischofsheim, im August 1867. Der Vorstand _______S. Selig. Hamburg. Berget» - Hütet Mönkedamm Nr. 9 und 10, in unmittelbarer Nähe der Börse, empfiehlt sich allen geehrten Reisenden bestens unter Zusicherung billiger und aufmerksamer Bedienung. _1ÜD_ HD Die Gichorien-Iaörik von Julius Cohn in Fürth (Bayern) fabricirt die meisten der gewöhnlich im Handel vorkommenden Sorten Cichorien in bester reinschmeckender Qualität, und schöner eleganter Verpackung. Die Fabrik wird im Hause und unter persönlicher Aufsicht des jüdischen Besitzers geleitet; es kamen und kommen niemals ^^-Subftauzen zur Verarbeitung. — AÜr mit meiner Fabrik-Firma bezeichneten Pakete können daher unbedenklich als vollkommen ieq ruhig verbraucht werden. Verkauf zu den gewöhnlichen Fabrikpreisen. Herr Bezirks-Rabbiner vr. Engelbert in Heilbronn veröffentlicht in zwei Correspondenz-Artikeln in Nr. 24 Hauptblatt und Beilage des Zeitungs-Organs „Der Israelit" eine Warnung vor dem Genuß von iisiv - Cichorien, weil man sich in mehreren Fabriken überzeugt hat, daß zur Bereitung dieses Surrogats flüssiges Schweineschmalz benützt wird. — Ich erlaube mir daher auf meine obige Empfehlung ganz besonders aufmerksam zu machen. Fürth in Bayern, im Juli 1867. Julius Cohn. Empfehlung. Die Cichorien-Fabrik von David Cohn in Fürth in Bayern, welche seit 40 Jahren alle Sorten Ckchorien in bester Qualität und entsprechender eleganter Verpackung fabricirt, findet sich veranlaßt, ihr Fabrikat durch diese viel verbreitete Zeitschrift auch mit der Bemerkung zu empfehlen: Daß das Fabrikat im eigenen Hause unter persönlicher Aufsicht des Besitzers iid'k -ot ronyn 'vI gefertigt wird. *) Auch wird strenge darüber gewacht, daß diejenige Waare, welche zum Gebrauche für ddd bestimmt ist, unter gehöriger Vor- und Aufsicht bereitet werde, und sonach ohne irgend piv'ri Vielgebraucht werden kann. *) Bei dm hier gefertigten Caffee-Surrogate konnten und durfte niemals thierisches Fett, auch nicht in der kleinsten Gabe, zur Anwendung kommen, da der Kaffee mit Milch gemischt getrunken wird. David Cvhn. C\n meinem am Samstag und an Israel. Feiertagen geschloffenen Bank- und Wechselgeschäfte ist eine Lehrlingsstelle offen. O ff enbach._S. Merzbach. ei dem israelitischen Cultusoerein in Zürich wird auf Ende Dezember a o. die Stelle eines ReU« gionslehrers,;tn und onw offen; Bewerber um dieselbe bäieben sich mit Zeugniffen versehen bei dem Präsidenten des Vorstandes anzumelden.