Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 26 (26.6.1867)
- Date
- 1867-06-26
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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Vin. Jahrgang. Extra Beilage z« Nr. 26 des Zraelit. 3MT» Diese Zeitschrift erscheint für'ö Erste in zwanglosen Blättern als GratiS-Beilage des „Israelit". Eifenstadt, Recht sehr freuet es mich, daß die Freunde des Vereines rott> höup schon begonnen haben, meinem Wunsche, den Statutenentwurf einer Kritik zu unterziehm, nachzukommen, und beeile ich mich dieselbe zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, regp. die öffentliche Diskussion darüber zu eröffnen. — Unter den Monitis befindet sich eine bloße Redaktionsänderung nämlich §. 23 als §. 22 vor Tit. VI zu stellen, was auch meine Zustimmung hat. Die sachlichen Aenderungen sind folgende. 1) (zu §. I.) Trotz meiner Äuscinandersetzung in Anmerkung 2 meint ein geehrter Kritiker, daß dennoch ein Collectivname mehr Zugkraft habe; ferner, daß ein großer Theil der Jehudim sich, wie sie glauben, als D’DUk, den -dddi npo am na» wvp gestatten, sonst aber wirkliche D'w.-i' sind, diese würde der beliebte für sie vorwurfsvolle Name abstoßen, und könnte ja ein anderer Name etwa mn naw substituirt werden, allenfalls mit der Clausel, daß der Verein in erster Linie die Verlegung der Wochenmarkte zur Aufgabe habe, und so lange dieses Ziel nicht erreicht fei, solle er, um nicht Zeit und Kräfte zu zersplittern, sich mit keiner andern Sache beschäftigen. 2. (zu 2 a) a) der alinea folgende Aenderung zu geben: In den von Jehudim bewohnten Orten, in denen der Wochenmarkt am »np rot? oder der Jahrmarkt am BHlp rin57 oder aiD dp fällt, die Verlegung derselben re; b) am Schluffe zuzusetzen: sowie die Einsetzung eines solchen auf p"» zu verhindern, c) (daselbst b) zwischen „von- und „Lehrlingen" einzuschalten: „religiösen." 3. (zu § 8.) Statt der Wahlen der Provinzialcomite's, die ihre große Schwierigkeit habe, solche lieber vom Centralcomiiv ernennen zu lasten. 4. (zu daselbst und 12.) Es dürfte die Minimalzahl von 30 Mitgliedern resp. 50 schwer durchzuführen sein, da diese Comitö's doch wohl in den Hauptorlen der Provinz dm Sitz haben sollen, und dies nicht gerade die Plätze seien, welche die meisten Mitglieder bringm werden. Hauptsache aber müffe sein, daß zu den Provinzialcomilö's Männer ernannt, resp. erwählt werden, welche sich auch für die Angelegenheit interesstren. Solche aber können nur allmählich aufgefunden werden; so daß für dm ersten Anfang nur die leitendm Spitzen geschaffen werden müßten. 5. (zu §. 21) zwischen „eines" und „Jahresberichtes" zuzusetzen: „allen Mitgliedern zu versendenden." 6. Von sehr vielen Seiten wird die schon in der gesch. Correspondenz aus Köln in Nr. 19 dringend gewünschte provisorische Constituirung des Vereins und Schaffung eines tait acroompli als dringend und vor allem nothwendig erachtet. — Hier nun meine unmaßgebliche Meinung über alles Obige, ad 1 kann ich mich immer noch nicht der Befürchtung entschlagm, daß ein genereller Name dem Vereine schadm werde; Coneentrirung, klare Durchsichtigkeit gleich beim Namm, das thutebenNoth; außerdem wird im obigen Vorschläge durch die beliebte Clausel wieder in das Spezielle eingelenkt. Daß es leider viele onirp der erwähnten Art gibt, läßt sich allerdings nicht läugnen; find sie aber wirklich vom Herzen Dmm, und halten sie sich, obgleich unbegründet, für cdun, sind sie aber ehrlich (und nur diese können wir brauchen); so werden sie gewiß auch unsere Ehrlichkeit respectiren, und sich uns noch mehr nahem, wenn wir dem Vereine den rechten Namen geben. — ad 2 a, b, c) hat meinen ungeteilten Beifall und verweise ich rücksichtlich o aus die sehr gründliche Besprechung deS Hrn. Rosenbaum in Nr. 19 dieser Blätter. — ad 3. Durch die Wahl der Provinzialcomite's wollte ich der Autonomie der Mitglieder den würdigen Ausdmck geben; eine Emmnung würde eben Alles in die Hände des Centralcomite'S legen und das dünkt mich allerdings weniger gut. Auf die große Schwierigkeit der Wahl bin ich selbst in mehreren Anmerkungen zurückgekommen, und wäre vielleicht ein Vermittlungsvorschlag zu machen, daß man nur vorläufig als Ucbergangsperiode das Prinzip der Ernennung gelten lasse, bis die Verhältnisse die autonome Wahl gestatten, ad 4. Meine Absicht war den Provinzial- und Centralcomitä's Orte anzuweisen, deren Interesse für den Verein würdig documentirt (auch die alliance hat eine ähnliche Bestimmung); doch muß natürlich die praktische Möglichkeit entscheiden, über die eben die öffentliche Diskussion Auskunft geben soll, ad 5 hat meinen vollen Beifall, ad 6. Dieser Punkt hat seine großen Schwierigkeiten, unter vielen anbem auch schon aus dem Grunde, baß ja die Fixirung des