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Der Israelit · 1866-11-21 · Heft 47 (21.11.1866) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
7 (1866)
Issue
Heft 47 (21.11.1866)
Date
1866-11-21
Page
– (sequence 16)
Language
German
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782 in junger Mann, der seine 3jährige Lehrzeit in einem größeren Tuch-Geschäfte bestanden, daselbst sowie in einem Bankhause als Commis servirte, sucht eine Commisfielle, gleichviel weither Branche. Antritt kann alsbald erfolgen. Franco-Offerten sud Nr. 737 besorgt die Exped. d. Bl. Die Lebenskraft. Unter obenstehendem Namen ist ein vom Professor vr. HaWkinS zu New-Dork aus rein vegetabilischen Stoffen gezogener, jetzt über ganz Amerika verbreiteter Pflanzen extrakl aufgetaucht, dessen merkwürdige Eigenschaft auch seine baldige Verbreitung über ganz Europa zur Folge haben muß. Professor Hawkins verglich hauptsächlich die jetzige Lebensweise der Menschen mit der ihnen eigentlich von der Natur bestimmten und stellte fest, daß der Mensch sehr weit von dem naturgemäßen Wege abgekommen und sehr schwer auf diesen zurück zu bringen sei. Hawkins betrachtete den Affen als nächste Uebergangsstufe vom Menschen abwärts und wies darauf hin, daß derselbe, obgleich auf einer geistig viel niederen Stuke als der Mensch, doch mit' ihm gleiches Zahngebiß und gleiche Verdauungswerkzeuge hat, folglich mit ihm auf gleiche Nahrung angewiesen fei. Unstreitig steht nun fest: der Affe ist bei der natürlichen Nahrung geblieben und darum viel weniger Krankheiten ausgesetzt, auch körperlich viel rüstiger und behender geblieben als der Mensch. Der Mangel an vegetabilischer Nahrung resp. deren Verderben durch viele Zuthaten, als Fett, Säure, Gewürz, sowie der Ersatz dieser Nahrung durch viele naturwidrige Lebensmittel bewirkt hauptsächlich eine Verdichtung des Blutes und in Folge dessen verschiedene demThiergeschlechte ganz unbekannte Krankheiten. Die Einführung dieses neuen Stoffes in den Körper hat nun den Zweck, den Hauptfaktor der Gesundheit, das Blut, auk einen natürlichen Zustand zurück zu führen. Die Lebenskraft ist frei von Sprit ohne irgend welche Beimischung, reiner Pflanzensaft. vr. Robertson sagt hierüber: HawkinS Lebenskraft wird über kurz oder lang die bedeutendste Rolle in der Behandlung der Krankheiten einnehmen. Ich selbst lasse bei allen älteren Nebeln, wie Gicht, RheuniaiiSwus, Hämorrhoiden, Lungensehlern, Schwindsucht, Wahnsinn ja selbst Syphilis so wie Schwächezuständen jede Medicin weg und habe bei Verordnung der Lebenskraft so ausgezeichnete Erfolge beobachtet, daß ich allen meinen Collegen den Versuch damit anrathe. In America hat jede Familie, jeder Farmer (Bauer) ein Paar Flaschen vorräthig und wird meistens jeder Krankheitsanfall im Entstehen unterdrückt. Bei der auch in America herrschenden Cholera hat dieser Saft, sofort genosftn, wunderbare Wirkung gehabt. Wir empfehlen daher dieses Hausmittel, welches in keiner Familie fehlen darf, Allen, die es mit sich und ihrer Umgebung gut meinen und sind überzeugt, daß wir uns dm Tank unserer Mitmenschen durch Einführung dieses Stoffes in Europa im höchsten Grade erwerben. Gebrauchsanweisungen werden beigelcgt, sowie ärztlicher Rath dabei unentgeltlich und ausführlich ertheilt. Die - asche 20 Sgr., nach Oesterreich gegen Einsendung 1 Fl. Banknote N- W. zu beziehen in Berlin durch D Deerksen, Haüesche Communiratisn 38. Der «egen seiner vorzüglichen Eigenschaften allseitig anerkannte R. F. Daubitz'sche Kräuter- Ligueur, bereitet von dem Apotheker R. F. Daubitz in Berlin, Charlottenstraße 19, ist nur altem echt zu beziehen in Mainz bei Martin Heerdt. P. H Dörg und A Schwill z in C a st e l bei Jacob Ried; in Biebrich bei Chr. OÄer -Spielwerkemit 4 bis 48 Stücken, worunter Prachtwerke mit Glockenspiel, Trommel und Glockenspiel, mit Himmelsstimmen, mit Mandolinen, mit Expressionen rc. ferner: Spieldosen mit 2 bis 12 Stücken, worunter welche mit Necessaires, Cigarrentempel, Schweizerhäuschen, Photographiealbums, Schreibzeuge, Cigarrenetuis, Tabaksdosen, Nähtis chchen, tanzende Puppen, alles mitMusik. Stets das Neueste empfiehlt I. H. Heller in Bern, k'ranoo. HM" Diese Werke, die mit ihren lieblichen Tönen jedes Gemüth erheitern, sollten in keinem Salon, und an keinem Krankenbette fehlen. Lager von fertigen Stücken. — Reparaturen. ie mit ihren lieblichen Tönen das Gemüth erheiternden Spieldosen und größeren Spielwerke kommen immer mehr in Aufnahme, und mit Recht, seitdem in den schweizerischen Fabriken in diesem Fache so Hervorragendes und Unübertreffliches geliefert worden ist. Eines der ersten Etablissements dieses Genres ist die Fabrik von I. H. Heller in Bern. Aus ihr gehen die berühmten Spielwerke von den gewöhnlichen bis zu den künstlichsten hervor, welche den Namen Heller über die ganze Welt verbreitet haben. Eben solchen Rufes erfreuen sich die Spieldosen aus derselben Fabrik, welche die verschiedensten Gegenstände mit Musik anfertigt und davon ein Lager hält, wie kein zweites existirt. Diese Fabrikate, die sich ganz besonders zu Geschenken eignen, sollten in keinem Salon und an keinem Krankenbette fehlen. Berichtigung. In voriger Nummer sind folgende Druckfehler stehen geblieben: S. 752 in der ersten Sp. muH es „Zeugen" statt „Zeuge" heißen; S. 764, Sp. 1, Z. 2 v. u. soll 71'äv heißen. Verantwortliche Redaction: vr. Lehmann. — Verlag der Le Rouxlchen Hofbuchhandlung. — Dampf-Schnellpreffendruck von I. Vottsleben m Rairy.

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