Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 7 (1866)
- Issue
- Heft 40 (3.10.1866)
- Date
- 1866-10-03
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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662 Ariers beste, blanke Wehre, Wo der feige Spott uns trifft". „Wo man zollt Verdienst den THaien, Wo die Ernte folgt auf Saaten, Sei sie uns die erste Zier. Lauter, wie sie uns gegeben, Sei getragen sie durch's Leben, Bis wir scheiden einst von hier." „Glühen soll die Gottesflamme Fort und fort im Jakobsstamme And nach aller Orten zieh'n, Daß der Liebe heilige Fahne Weh' im ganzen Weltenplane Und des Wahnes Nebel flieh'n." Liebe lehren Gottes Worte, Wollen, daß der Wahrheit Pforte Offen steh' zu jeder Zeit, Daß die Menschen werden Brüder, Jubelchöre, Eintracht-lieber Tönen, schallen, Hallen weit. Thorafreude, Thorawonne, Lichterfüllte Freudensonne, O wie strahlest du so hell! Wieder ist die Bahn vollendet, Und das Herz vom Neu'n sich wendet Zu des Stromes laut'rem Quell. vr. Warschauer, j 4 Hi LLI « L International - I^oiirinstilnt. äev ßevöbnlieden I^ebrAeASnstanäen ckie LravLvsrsoliv unä en^liseliv 8pr»eliv äureb äen beslänckiAev HwßavA mit äev kreMcken 2öKiivKvn elrenko AriinrUied erlernt rvis ün ^pslLnäe selbst. — TaaLwänniselie UeebunnAen uriä Oorresponäenrr, eintaelie unä ckvppelte NuebbaltanA in ckeutscber unä lranLÖsiselitr 8praelie. — kensivnat mit billiAeu 8eüinßrwAen. — Den I.ebrpl»n iibersenäet traue« ckie ti» (Lacks»). Israelitische Lchrerstelle. Bei der hiesigen israel. Gemeinde wird mit dem 1. Nov. a. c. die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich die Leitung des Gottesdienstes als Cantor zu übernehmen hat, väcant. Qualificirte Bewerber wollen sich baldigst bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Bendorf, im September 1866. S. Abraham. Dt. Jakoby. _I. Akeivhvlb Frau Ising aus Gütersloh hat die Absicht, diesen Herbst ein Pensionat für Töchter iSrael. Eltern zu eröffnen. Als frühere examinirte Lehrerin und Erzieherin wird dieselbe in jeder Beziehung den Anforderungen derjenigen Eltern entsprechen, welche sie mit ihrem Vertrauen beehren und empfehle ich das Unternehmen unfern Glaubensgenossen mit allem Interesse für die oute Sache. Fanny Nathan, Vorsteherin des israel. Waisenhauses zu Paderborn. Auf obige «Empfehlung bezugnehmend, erlaube ich mir die ergebene Anz eige, daß ich bereit bin, junge Mädchen im Alter von 10-—18 Jahren bei mir aufzunehmen. Neben dem Unterricht in allen Schulwisienschoften, der Religion, in der Musik, der englischen und französischen Sprache wird den jungen Damen auf Verlangen auch eine Anleitung zum Hauswesen gegeben und für die strengste Berücksichtigung der israel. Speisevorschriften mit Gewissenhaftigkeit gesorgt werden. Referenzen: Herr M. Edler, Prediger der Synagogen-Gemeinde zu Minden, Herr S. Dreher und Frau Franziska Stern in Bielefeld. Gütersloh, den 1.. October 1866. Sophie Jfing, geb. Arendt. Berichtigung. Der Feiertage halber konnte die Revision der jüngsten Doppelnummer keine sorgfältige sein; man bittet daher, die vielen unangenehmen Druckfehler, wie S. 637, Sp- 1, l-Z. vu. „Provision" statt „Profession" zu entschuldigen; wir beschränken uns darauf, hier einige sinnentstellende zu notiren. In der wissensch. Beilage S. 641, Sp. 1, Z. 13 v. u. muß das Wort statt am Ende am Anfänge der Zeile stehen. Daselbst vorletzte Z. ist in das 2 überflüssig. Daselbst S. 642, Sp. 1, Z. 6 v. u. muß es statt lil^O heißen Das. S. 643. Sp. 2, Z. 8 sin. k. statt sio. r. Daselbst S. 644, Sp. 1, ist zweimal ver Nenner 2 in die Klammer, die den Zähler des Bruches allein umschließt, einzuschließen, nämlich in der vierten und siebenten Zeile von unten.