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Der Israelit · 1865-10-04 · Heft 40-41 (4.10.1865) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
6 (1865)
Issue
Heft 40-41 (4.10.1865)
Date
1865-10-04
Page
– (sequence 18)
Language
German
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598 ww qualificiren. Wider Erwarten versieht Herr L. nicht nur an den v"'i das Vorbeteramt, sondern auch zum größten Theil an den O'8->iäN O'w. Wie gesagt, trifft Herrn L. durchaus in dieser Beziehung kein Borwurf und thut derselbe sein Möglichstes, um die üblichen nach der allgemein verbreiteten Weise wieder zu geben. In seinem guten Eifer versteigt sich jedoch seine ohnedies nichts weniger als angenehm klingende Stimme manchmal in solche ferne Regionen und sind die Variationen der ursprünglichen Melodien so eigentümlich, daß selbst der Andächtigste und Ernsteste kaum das Lachen unterdrücken kann. Nun denke man sich, wie bei diesen Umständen der Gottesdienst beschaffen sein mag und dazu in einer Gemeinde, die von jeher an gute O'rni gewöhnt ist. Die Vorsteher unserer Gemeinde, die diesem Uebelstande am besten abhelfen könnten, haben bis jetzt die Sache immer auf sich beruhen lassen. Ein Räthsel bleibt es mir aber, wie unser ehrwürdiger Herr Rabbiner Schwarzschild dieses mit seiner sonstigen Frömmigkeit vereinbaren kann. Meines Erachtens nach ist es Sache des Rabbiners, darauf zu achten, daß nur solche Personen als Vorbeter sungiren, die sich zu diesem heiligen Amte eignen. Möge ein Jeder dazu beitragen, daß der Gottesdienst zu seiner früheren Würde wiederhergestellt werde. Einer für Viele. Offene Neligions - Lehrer und Vorsänger-Stelle. Die (orthodoxe) israel. Neligionsgesellschast zu Darmstadt wünscht die Stelle eines Religions-Lehrers und Vorsängers an derseben zu besetzen. Fixer Gehalt 400 fl- Befähigte Bewerber, womöglich unverheiratet, wollen ihre Zeugnisse franco einsenden an den Vorsteher Herz Bodercheimer. je hiesige Gemeinde beabsichtigt, einen Lehrer, Schäcbter und Vorbeter sofort aufzunehmen. Kinderzahl nicht groß. Gehalt 250 fl. Hierauf Reflectirende belieben ihi e Zeugnisse einzuschicken an Jakob Lob Schönfärber in Dornheim bei Ein er sheim (Bayern). (7^n einem Eisenwaaren-Geschäft einer großen Stadt X) Dudens, welches Samstags und an den Feiertagen geschloffen ist, wird ein, mit den nöthigen Vorkenntniffen versehener junger Mann, als Lehrling gesucht. Adressen beliebe man der Expedition d. Vl. franco sud Nr. 408 zukommen zu lassen. Berichtigung. In der Dichtung: „GE und Israel* muß es heißen Seite 567 Anmeik. „Sechur* st. „Solar*. S. 568, Sp. 2 „Gürtet* st. „härtet*, „allen Raubs entnommen* st. „entronnen*. Bei dem Unterzeichneten israelitischen Cultus- Beamten dahier finden junge Leute, die die hiesigen vorzüglichen Lehranstalten besuchen, in einer in gesundester Lage gelegenen Wohnung gewissenhafte körperliche Verpflegung und echt religiöses jüdisches Familienleben. Gleichzeitig erlaube mir dem geehrten reisenden Publikum meine Restauration wieder in Erinnerung zu bringen. — Es bittet diese Annonce nicht mit ähnlichen anderen verwechseln zu wollen, der auf frankirte Anfragen Nähere Auskunft ertheilende M L. Meyer, Seeseld Nr. 551. Frankfurt a. M. Es können noch einige Knaben, welche hier in eine Schule oder als Lehrlinge in ein Geschäft treten, Kost und Logis in meinem Hause haben. Liebevolle Pflege, gewissenhafte Beaufsichtigung, Nachhilfe resp^ Ausbildung in den neueren Sprachen wird zugesichert. Auf gef. frankirte Anfragen theile ich gern das Nähere mit. Vr. S Mayer, Lehrer an der Unterrichtsanstalt der isr. Relig.-Geiellsch. Rechneigrabenstraße 15. (7^n der israelitischen Gemeinde Dittenheim, Kö- -v) nigl. Bezirksamts Gunzenhausen, ist die Neligionslehrerstelle, verbunden mit Vorsängerdienst und Privat-Deutschunterricht, unter jährlichem fixen Gehalt von 300 fl. nebst freier Wohnung und Nebenaccident en vacant. Bewerber werden freundlichst ersucht, sich alsbald an den Unterzeichneten schriftlich zu wenden. Nkaphael L. Thetthcimer, Cultusvorsteher. Zu beachten! Veranlaßt durch verehrlichen Bericht, daß Großherzoglicher Israelitischer Oberrath sämmtlichen Nabbinaten des Großherzogthums Baden für Schulen die Einführung des TILL' als Präparations-Hilfsbuch beim Uebersetzen der Gebete angelegentlich empfohlen, habe, erlaube ich mir den verehrten Amtsgenoffen, den Herren Rabbinen und Schulvorständen ergebenst zu bemerken, daß Parthieen von mir selbst, gegen Postnachnahme, bezogen, sich billiger als im Buchhandel Herausstellen, indem ich 30 Exemplare für 4 Thlr. oder 7 fl-, und 100 Exemplare für t2 Thlr. oder 21 fl. abgebe. Die Brauchbarkeit dieses Schulbüchleins erfreut sich einer immer größeren Anerkennung und hält sich damit bestens empfohlen Gerson Lasch, Oberlehrer an der Jsr. Schule zu Halberstadt^

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