Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 6 (1865)
- Issue
- Heft 18 (3.5.1865)
- Date
- 1865-05-03
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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266 <^ie Beweise der Freundschaft und Anhänglichkeit, mit welchen ich bei Gelegenheit des Jubiläums meiner 25jährigen Amtsthätigkeit von theuren Collegen, Schülern und Freunden aus Nah und Fern beehrt und beglückt wurde, sind so groß und zahlreich, daß ich dieselben durch Zuschriften nur nach und nach zu beantworten vermag, und spreche ich deßhalb einstweilen aus diesem Wege meinen innigen, tiefgefühlten Dank mit den Worten aus: Würzburg, den 1. Isar 5625. Seelignrarrn Dar Bamberger, Distrikts - Rabbiner. Stelle des Rabbiners in hiesiger Gemeinde, mit welcher außer den üblichen Nebeneinkünften ein festes Gehalt von 560 Thlr. jährlich verbunden ist, soll zum 1. September a. c. wieder besetzt werden. Quatifizirte Bewerber, welche neben einem gründlichen talmudsichen Wissen auch die akademischen Studien absolvirt haben, wollen ihre Meldungen unter Beifügung ihrer Zeugnisse bis zum 4. Juni a o. bei dem Unterzeichneten Vorstände erreichen. Deutsch-Crone, April 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Mm 1. Juli d. I. wird die Stelle eines Elementarlkhrers und in hiesiger Gemeinde vacant. Etwas talmndisches Wißen wäre sehr erwünscht und beläuft sich Salair iucl. Nebenverdienst aus 300 Thlr. nebst freier Wobnnng. Bewerber belieben sich unter Beifügung von Zeugnissen an den Unterzeichneten Vorsteher baldigst franco zu melden. Wunstors bei Hannover. M. A. Löwenberg Commisstell e - Gesuch. Lehrling gesucht! Ein junger Mensch von 17—20 Jahren, der die nöthigen Schulkenntnisse erworben hat, findet in einem israelitischen Haus in einer Hauptstadt der Schweiz in einem Dätail-Geschäft einen Platz als Lehrling; derselbe könnte 4 Jahr Probe machen, sollte es dann beiderseitig gefallen, so könnte er noch 2 Jahre bleiben. Für Kost und Logis im Haus würde nur eine geringe Vergütung verlangt werden, Sabbat und Feiertage "werden streng gefeiert, sowie religiöses Leben überhaupt beobachtet wird. Frauko-Offerten befördert die Expedition des „Israelit" suk Nr. 275; es könnte auch aus Verlangen Rücksprache auf halbem Wege genommen werden. (i.n einer Eisen-, Glas- und Farbwaarenhandlung X) in der deutschen Schweiz wird ein jüdischer Lehrling gesucht. Für Fortbildung südsicher Kenntnisse befindet sich im Hause und Zur Erlernung der französischen und englischen Sprache in einer nahe gelegenen Stadt gute Gelegtnheit. Offerten unter Nr. 260 besorgt die Expedition d. Bl. (^Ür einen Knaben von tb Jahren aus guter Fa- O milie, welcher im Besitze guter Lchulkenntnisse ist, wird eine Stelle als Lehrling in einem Mannsactur- oder Kurzwaarcngeschäft gesucht, das Sabbat- und Feiertage geschlossen ist. Gefällige Offerten wolle man richten an Aron SeliHinann I. in Oppenheim a. N. /Am junger Mann sucht m einem beliebigen Geschäfte (exclusive Eisenbantluna), welches am Samstag und an Feiertagen streng geflossen ist, als Lehrling einzutreten; demselben st-hur die besten Zeugnisse zur Sette, die er beim Austritt aus einer sehr guten Handlungsschule Deutschlands sich erworben. Franko-Offerten 8ub Nr. 265 an die Expedition d. Bl. Ern junger Mann (Israelit), der mehrere Jahre j im Manufactur-Geschaft gearbeitet und mit der Buchsührung vollkommen betraut ist, sucht Stellung, jedoch nur in einem solchen Geschäft, wo Sabbat- und Festj tage geschloffen. Auch wäre derselbe nicht abgeneigt, eine Reise- ' stelle anzunehmen. Adr. unter L70 franco an die Expedition d. Bl. <l>.ür eine bedeutende Weinhandlnng am Rhein wird O gegen gutes Salair ein Reisender zum sofortigen! Eintritt gesucht. Nur solche, die bereits in dieser oder - einer ähnlichen Branche mit gutem Erfolge gearbeitet j und solches durch Zeugnisse belegen können, finden Bej rücksichtigung. Näheres unter Nr. 256 bei der Expedition d. Bl. Briefkasten der Redaktion. Anonymus in Poln. Lisch: Sie berichten uns, Ihr Herr- Rabbiner habe am ersten Pcßach-Festtage dieses Fest als ein Auferstehungsfest bezeichnet und verlangen hierüber unser Urlhcil — Sie haben allerdings Reckt, wenn Sie in diesem Ausdrucke Anlaß zu Mißverständnissen finden; allein über ein einziges, aus dem Zusammenhänge gerissenes Wort läßt sich überhaupt nicht urthcilen; auch lönnen wir ja nicht wissen, ob der Redner den Ausdruck nicht so bestimmt und erklärt hat, daß Mißverständnisse nicht möglich waren; denn es ist doch nicht wohl anzunehrucn, daß ein Rabbiner unser 0-D0 als ein Auferstehungsfest in christlichem Sinne betrachtet wissen wolle. - Briefkasten der Expedition. Herrn B. K. Bl. in N—g: Bei uns direct bestellte Exemplare können wir nur unter Streifband versenden; wollen Sie den „Israelit" wie bisher beziehen, so müssen Sie bei der dortigen Post abonniren. Verantwortliche Redaction-. IN. Lehmann. — Verlag der Le Rouxschen Hcstuchhandlung. — Tarups-Schnellpressendruck von I. Gottsleben in Mainz.'