Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 6 (1865)
- Issue
- Heft 8 (22.2.1865)
- Date
- 1865-02-22
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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10S Erklärung. Die Unterzeichneten Mitglieder der deutschen isr. Gemeinde bescheinigen hiermit dem Herrn Selig Hausdorff der Wahrheit gemäß, daß derselbe im Jahre 5615 eine Reise nach Alexandrien in Egypten unternahm; wir ersuchten ihn, eine Sammlung bei den europäischen Glaubensgenoffen zu veranstalten, welches ihm auch durch Vermittlung des Herrn M. Erlanger gelungen ist Die dadurch erlangte Summe von Piaster 1240 kam uns bei damaliger Theuerung sehr zu gute. Herr Hausdorff bemühete sich einzig und allein nur für den guten Zweck; gleichzeitig brachte er von Herrn Joseph Blumenthal mehrere Stick- Stoffe als Seidenzeug rc. zu für das Bethaus ji'L?>2,-ix unserer Gemeinde. Herr S. Hausdorff übergab den damaligen Vorstehern des Bet Hamidrasch diese Stoffe; es befand sich darunter ein Seidenstoff, der für ein rniiO nicht geeignet war; der Vorstand verkaufte diesen an den Meistbietenden. Wir erklären daher, daß Herr S. Hausdorff nicht Käufer dieses Stoffes war. Der Ertrag wurde zur Anfertigung der übrigsn rin"is verwendet. Jerusalem, 15. Tebet 5625. I. H. Marcus Moses Sachs Der Unterzeichnete bezeugt dem Inhaber dieses, Selig Hausd'orf, mit Vergnügen, daß während seines langen Aufenthaltes in Jerusalem auf dieser Kgl. Preuß. Behörde keine Klage gegen ihn vorgekommen ist und er sich vielmehr durch sein Verhalten allgemeine Achtung erworben hat. Jerusalem, den 20. Juni 1861. <2^ Der Königl. Preuß. Consul (1.. 8.) G. Rosen. Das Original liegt uns vor. Red. Israelitischer Gasthof zur „Kanne" in Sasel. Der Unterzeichnete beehrt sich, den geehrten Reisenden ergebenst anzuzeigen, daß er den obigen Gasthof von seiner Schwiegermutter, Frau Wittib Ulmann, übernommen und seit dem ersten dieses Monats angetreten hat, und fortfahren wird, durch sorgfältige freundliche Bedienung sowohl, als durch Verabreichung guter Speisen und Getränke den alten Ruf dieses Hauses zu rechtfertigen. Basel, 17. Januar 1865. S. Mühlhäuser zur »Kanne". Gin unverheiratheter Lehrer» mosaischen Glaubens, musikalisch, wird sofort für A Familien zu engagiren gewünscht Gehalt pro anno Rthlr. LQO Franco-Osferten nimmt der Unterzeichnete entgegen. Hermann Cohn. Reumark, W -Pr. (^ie unter Aufsicht des Rabbinats stehende in) Fleischwaarenhandlung von Herzberg, Rosen- Str. 29 in Berlin, empfiehlt zu billigen Preisen Schlag-, Leber-, Knoblauch- und Gänsewurst, Spickgänse, Keulen, Gänseschmalz, Rauch- und Pöckelfleisch, Rollade und Zungen.__ HHei Unterzeichnetem kann immerwährend ächter Schweizer-Käse bezogen werden. Betreff können von glaubwürdiger Seite Zeugnisse beigegeben werden. Joseph Schlesinger in Lengnau, Kanton Aargau in der Schweiz. <^ie Stelle eines Vorsängers, Religionslehrers und Schächters in der Gemeinde Trebur mit Ast- Heim wird am 1. April a. e. vacant. Gehalt 400 fl. nebst Schechitagebühren' und den sonstigen nicht unerheblichen Emolumenten. Verlangt wird die Fertigkeit, gut Hebräisch, und zwar Grammatik, Pentateuch nebst Commentar u. s. w. zu unterrichten. Meldungen an den isr. Dorftand in Trebur (Grh. Hessen). 5An junger Mensch von guter Familie, welcher Lust hat, die Spenglerprofession zu erlernen, kann bei Unterzeichnetem, allwo jüdische Sabbat- und Feiertage nach religiöser Vorschrift gehalten werden, sogleich in die Lehre treten. Fechenbach a. M. bei Stavtprozelten, den 9. Februar 1865. Joseph Bergmann, _Spengler. Lehrer gesucht! In der israel. Gemeinde zu Neuß bei Cöln ist die Stelle eines Lehrers und Cautors zu besetzen. Fixer Gehalt, Nebeneinkünfte ungerechnet, 400 Thlr. Es ist wünschenswertb, daß der Bewerber im Stande ist, am Sabbat Vorträge in der Synagoge zu halten. Der Eintritt kann sofort erfolgen. Zeugnisse sind zu senden an den Vorstand der isr. Gemeinde Simons Berichtigung. In der Dichtung tlvl ri'2' S. 93, Strophe 7 m.esh. „Wer beachtet" st. „Werbetrachtet". — S.9S, Sp.I unten „Herrn" st. „Herr". O