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Der Israelit · 1864-04-13 · Heft 15 (13.4.1864) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
5 (1864)
Issue
Heft 15 (13.4.1864)
Date
1864-04-13
Page
– (sequence 14)
Language
German
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so« k?. vaubitr'selior Kräuter-t_iqu6ur, als bewährtes Getränk bei schwacher Verdauung, Verschleimung, Hämorrhoidal-Beschwerden re. von medicinischcn Autoritäten empfohlen und durch zahlreiche Atteste allseitig anerkannt, ist nur allem acht zu haben bei dem Erfinder desselben, Apotheker R. F. Daubitz in Berlin, Charlottenstraße Nr. ti>, und in den autorisirten Niederlagen in Mainz bei Martin.Heerdt, Schusterg.Nr. 12, in Niederingelheim bei Jsae Stern, „ „ P. H. Jörg, GauMe Nr. 26, „Oppenheim „ I. B« Hirsch, „Biebrick, „ Georg Fink LL.. „Stockstadt „ Carl Götz, „ Hochheim „ Joh. Gckert, „Trebur „ Valentin Heinrich, „Castel „ Jacob Bied,! sowie in allen Städten und Flecken des Großherzogthums. Neue Resultate und Beweise sür die Bortrefflichkeit des Liqueurs. Sehr geehrter Herr Daubitz! Drei Jahre bindurch litt ick an der peinlichsten Stublverstopfung, die durck hinzugetrctene Erkältung meiner Füße den ganzen Körper lähmte und mir den nächtliche« Schlaf raubte. Die sorgfältigste und kostspieligste Behandlung Seitens verschiedener Aerzte aus Berlin, Königsberg i. Pr., Schweß, Tilsit und vieler Anderer, sowie Hausmittel mancher Art blieben bei meinen hartnäckigen Leiden, die mir das Leben gänzlich ve bitterten, ohne Erfolg. — Ermutbigt durch verschiedene Annoncen, ließ ich mir eine Flusche von ihrem berühmten Präparate kommen, die nur gewisse Leute »irrig als süße Gifte bezeichne« können Die sofortigen herrlichen Wirkungen dies es Liqueurs sind für meinen Körper die wunderbarsten Erscheinungen geworden, da, wie bereits erwähnt, alle früher angewendeten Medikamente auch nicht die Spur von Wirkung bei mir heroorricfen, wohl aber geeignet waren, auf meinen Geldbeutel unangenehm einzuwirken. Gleich beim Anfänge des Genusses Ihres so ausgezeichnet schönen Liqueurs, stellte sich bei mir ein täglicher 2- bis Imaliger Stuhlgang ein (obwobl die frühere Verstopfung 3 bis 4 Tage währte). Nun habe ich eine Flasche verbraucht, mein Körper ist wie neu geschaffen, innerlich erwärmt, meine gelähmten Glieder biegsam, mein Schlaf besser, und in Folge dessen Lei mir die Aussicht r.ge geworden, daß ich bet Fortgc-» brauch Ihres prächtigen Heilmittels, welches ich für mich als Lcbens-Elkhir erachte, mit Gottes Hülfe wohl ganz zu genesen hoffe. Wie sehr würden Sie mich und die ähnlich mit mir leidende Menschbeit in dieser Gegend durch Gründung einer Ni-.derlage Ihres Liqueurs, womöglich in der Stabt Tilsit, zur Dankbarkeit verpflichten, da jetzt den Meisten dieser A tikel noch fremd und durch das theuere Porto unzugänglich ist! Mit umgehender Post wollen Sie mir nun gefälligst (folgt Bestellung). Durch Erfüllung, dieser Bitte werde ich mich verpflichtet füblen, Ihre schöne Erfindung zum Wohls der leidenden Menschheit hiesiger Gegend durch weitere Empfehlung nach Kräften zu verbreiten. Genehmigen Sie ic. Heinrichswaldc bei Tilsit (Ost-Pr.), den 10. Februar 1863. Ergebenst Plewe, Partikulier. (>(N dem von Großherzogl. Oberstudiendirection con- -x) cessionirten Lehr- und Erziehungs-Institut beginnt das Sommersemefter am 8. Mai d. I. — Prospekte und nähere Auskunft ertheilt Ni». Jo öl, Direktor. Zu Königsberg in Pr. wird für zwei Knaben, welche die Tertia und Quarta des Gymnasiums besuchen, ein Hauslehrer gewünscht. Derselbe muß gründliches hebräisches Wißen und vollständige Gymnasialbildung besitzen, um seine Zöglinge in den Religionsgegenständen mit Erfolg zu unterrichten, und bei ihren andern Lehrfächern ihnen nachzuhelsen. Gleichzeitig wird die Fähigkeit des Musikunterrichts verlangt. — Jährlicher Gehalt beträgt nebst freier Station 260 Thlr. pr. Cour., und ist dem Re flectanten hrer die beste Gelegenheit zu seiner eigenen weitern Ausbildung geboten. Mit Zeugnissen über Kenntnisse und Befähigung wende man sich an Isaak Gimoufon * in Königsberg in Preußen. Die israelitische Bürgerschule za Fürth beginnt ihr Sommersemester am 2. Mai d. I. Der Lehrplan derselben umfaßt sämmtliche Unterrichtsgegenstände der höheren Bürger- und Handelsschule, sowie den gründlichen Unterricht in der indischen Religion und deren Schriften. Auswärtigen Eltern, die ihre Knaben dieser Schule anzuvertranen gesonnen find, kann das Pensionat des Herrn Eldod, Lehrers an dieser Anstalt, empfohlen werden. Erkundigungen und Anmeldungen beliebe man an den Unterzeichneten zu richten. Di». Sg Auerbach, Direktor der isr. Bürgerschule. Lanckals-Inslitnt! I^krstokk' unck llvterrlektkurelbockv cker Brax!« «»- i Kewesovv. Lür LreL'oIx. krosxeoLa! «ruck Kai ckar Lxpeckilloo ckiesss Blattes Krall« r«! Kaden. vera«tw»r Uichr Redatttoa: Nr Letz»»»*. — Verlag der Le Nsar'sche« Hofdachhaudluag. — Lampfschnellpreffrndrutk »«, I. Satttlebe» t» «ai»».

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