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Der Israelit · 1863-11-11 · Heft 45 (11.11.1863) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 45 (11.11.1863)
Date
1863-11-11
Page
– (sequence 13)
Language
German
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In der SSL Bange, bange ruft und wiederhallt es in dm Herzen sämmtlicher Jünger der hiesigen Hochschule; denn die schonungslose, eisige Hand des Todes hat uns einen der würdigsten Mitcollegen in der geehrten, allbeliebten Person des Elias Herzseld aus Preßburg entrissen. Der bei allen seinen Bekannten ewig unvergeßliche Verblichene begleitete erst vor Jahresfrist seinen durch ergebungsoolle Frömmigkeit und erhabenen Duldersinn ausgezeichneten Vater an die Stätte der ewigen Ruhe und schon am 4. Marcheschwan d. I. folgte der würdige Sohn und Erbe der väterlichen Tugenden seinem Vater. Mit einer beispiellosen religiösen Aufopferung und einem wahrhaft tugendhaften Leben verband der selige Genosse auch noch männliche Thatkraft und Wirksamkeit; denn durch viele glänzene Varzüge ward es ihm möglich, segensreichen Einfluß auf sämmtliche Mitglieder der Hochschule zu üben. Mit brüderlicher Treue ging er in deren Studirzimmer; verschaffte den Armen unter ihnen Kleidung und Nahrung; mahnte und ermahnte zu Fleiß und sittlich religiösem Wandel und war auch so der Leiter und Führer Aller geworden, was ihm noch dadurch erleichtert wurde, daß er bei unserem ehrwürdigen Herrn Ober-Rabiner, der sein rühmliches Handeln und Wirken kannte und würdigte, großes Ansehen und entschiedene Geltung genoß. Unter zahlreicher Begleitung und allgemeiner Trauer wurde der Verblichene zur Erde bestattet; sein Andenken aber wird unsterblich fortleben in den Gemüthern Aller, die ihn kannten. Preßburg. Lob Mandel, Rabbinatscandidat. Die Leichteste Art sich Staatspapiere anzulegen, mit denen man Gewinne von: st. 250,000, 200,000 rc. rc. erlangm kann, ohne dabei das Kapital einzubüßen, ist diejenige welche seit dem 1. August a. c. in ganz Süddeutschland durch mich und zwar mit großem Beifalle, eingeführt wurde und wozu Programme und Erläuterungen auch bei den betr. löblichen Zeitungsredactionen zur Erleichterung der Correspondenz gratis zu haben sind; es liegt daher im Interesse des sachverständigen Publikums, mit dieser so sehr günstigen Einrichtung dieses Instituts näher bekannt zu werden und die genau richtige und sinngetreue Angabe sogleich zu erkennen. B. Grünebaum, Frankfurt a. M. von M. Z. Löwenthal, Frankfurt a. M., Mainstraße 4, finden noch einige Knaben, die eine der hiesigen Lehranstalten (Unterrichtsanstalt der isr. Religionsgesellfchaft, Handelsschule, Gymnasium) besuchen oder junge Leute, die das Geschäft erlernen sollen, Aufnahme — strengreligiöse Erziehung, liebevolle und bestmögliche geistige und körperliche Pflege, gewissenhafte Beaufsichtigung. Nähere Auskunft ertheilen gern: die Herren vr. Lehmann in Mainz, PH. A. Cohn, HerzWeiller (Firma I. I. Weiller Söhne), M. I. Kirchheim, S. M. Schwarzschild Söhne, Buchhändler Kauffmann in Frankfurt a. M. Ein Mann (ledig), der schon öfters an den hohen Feiertagen vorbetete, sucht eine Stelle als Vorsänger; derselbe kann auch den nöthigen Unterricht im Hebräischen an Kinder ertheilen. Der Eintritt kann sogleich geschehen. Auf frankirte Anfragen sab 430 theilt die Exped. d. Bl. die Adresse mit. Die Direktion der Talmud-Tora-Schule in Hamburg sucht zum 1. Aanuar eveut. 1 April k. I. für hebräische und deutsche Lehrfächer eine« tüchtigen, wissenschaftlich gebildete» Lehrer. Nähere Auskunft ertheitt der EphsruS der Schule, Herr Oderrabbiner au welchen sich Reflertirende unter Beifügung von Abschriften ihrer Zeugnisse baldigst wenden wollen. in geprüfter, frommer Religionslehrer und Vorbedeter wird für die hiesige Gemeinde zum sofortigen Eintritt unter annehmbaren Bedingungen gesucht. Reflectirende wollen sich an dm Unterzeichneten Vorsteher melden. Mülheim a. Rh., 27. October 1863. Meyer Cahen. <7^n unserem, Sabbat und Feiertage geschloffenen Bank - und Manufactur - Geschäft ist eine Lehrlingsstelle durch einen gut vorgebildeten Jüngling baldigst zu besetzen. Schwelm. David Meyer s Söhne.

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