Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 52 (31.12.1862)
- Date
- 1862-12-31
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/2446951-2447036-2447088--01632-2456910- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-: .'VNV. tts,,Dis^dretr»schrieben chü.n f. .Bücher." Mach -? Tr. 6'Baba' -Bathra l haben rdie xBüchern^M - lrpm'?, ^nttdann-'- das.,Buch iEsrn die M^^redlgict -mnI.' zu ebenen auch Nehemickmnd Esra? gehörten) ^VrgNRaschi m a. O. Der Dichter nimmt? .jedoch' - die -dreiunür für die fämmtlicheu Z!-i^d "Daß - die Grundzahlen, Mirr anstatt^deri Ordnungszahlen- -gesetzt-Wörden/ ist rd.est Versmaßes.wegen-rgeschehen. -> / / '-Schnaitt«ch. Mesrursnliner, Dst-Rabb. MSzSgt'hM^zichWech^ MekWM/.MW«) ms' ,Mek- Alüfgen, wie;ErNärüngenvonv.S^lftMen mis: hebräischen - " .'^Werken.. Von 5v8vM ikLMW in LrsÄsn) .. - Erklärung.einer Talmudstefle,^ SchabbaMSeite 36) 2.. „M steht geschrreb'en:' „ArüwMe -nM dem .Thoren nach..seiner ITHmheit)" .Spruche!26) ,4 und bald darauf heißt es:' „Antworte 'dem Thören nach seiner Thorheit." Wie ist dieser Widerspruch zu löffm^-'AnMfmkg^Hie^MMtMMM^OttÜch'EAM gelegenheiten, dort in weltlichen Angelegenheiten." Mehrere ältere und neuere Gelehrte wehaMen, «es geschehe hier dem Verfasser Unrecht, wenn man in seinen^Lehren^einm WiderOruchlWden^Mll- ^indem doch ein flüchtiger Blichig die Sprüche selbst leicht zum BtzrffMiHß,vßHiU;^^e^AMchtze^wo man dem Thoreck WMttvöM^ Änd antworten hat, sind ja deutlich genug angegeben, nämlich seinem Eigendünkel zu , begegnen ,muß. mansich mit dem Thoren einlaMn;) d'er Talmud hahe daher seine Polemik zu'tveik getrieben. Dem, meine ich, sei nicht chMMDerLTalmud ist hier, wielmchr^rwie ^überall mit großen Behutsamkeit zu Werke Eegangen, ehe er einen Weisen einer. Undeutlichkeit beschnldiM . Wir dürfest nur fragen: Was schadet es, wenn Jemand sich für weife Hält? ^Hat .nichtLIÄer^eine^vörKWteWiebe SU. WerMnnüng? JstßHchLAKMenfitzHWkel angeboren? ÄZeßhdlb sollen wir lalsck dem Thoren feine-Einbildung verkümmern?.'.^Mnsere Weisen befeuchten' daher .mit.Schärfstnn s obige 'Sprüche: : Wo .eim-Dünkelhafter mit.feiner. Behauptung-'der-befferett Ueberzeugung, der richtigeren - :Erkenntniß nündder .göttlrchenMahrheit zü nähe -tritt, 'Nur -da sind wir Zangewiesen, seiner - Einbildung i mit Tadel und! -deutlicher :,Belehrung^zu Ä begegnen/^und den - Nebel^ >rn »"-liTtzD gesegnet fei sÄUMdeyken,'erzählt; Einst -fragG ihn, ^wonnt-wirst Du Dich vpr dem Throne der Gerechtigkeit-einst Äertheidigen, daß Du so'nHebWt bist?"^ ^Keinen-Kummer deßMb," erwiederkew. ,/der Himmel hat sich darum nicht hekümmert, mir Anlagen zur Bildung' zn -geben." Womit befchW? tigst Du Dich? fuhr ich fort: ^Jch bin rrnHeflügel- und Fischjäger." >,Wem hast Du die Fähigkeit Zzu verdanken, Flachs Dir M verschaffen, daraus Metze -zu machen, um dein Jagdgefchäft betreiben zukömckn?" „Wem anders als dem gütigen HkMmelD'erwiederte -er» ,/der mir die erforderlich Anlagen hierzu H'erkehem" „Wie?"' fragte ich befremdet, „mit Fähigkeiten zur Jagd bist Du begünstigt, und Anlagen, VirBiMNg anzueignen, Kenntnisse in der nim zu erwerhenchat man Dir von Seiten^ des Himmels vocenthakteÜ? Heißt es nicht, 5 B. M. 36. 14. „Das Wort Hw Lehre) ist Dir sehr nähe, in Deinem Munde und rn Deinem Herzen es zu Lhun," d. h. Dckkannstdie Tugend in Deinen Reden beobachten^ in Deinem Verstände-fassen, und in Deinem Gedachtniß bewähren? Du brauchst ja nur den Verstand, womit Du Dein Geschäft betreibst, auf die Erlernung religiöser Bildung und nützlicher Kenntniffe anzuwenden, und Dü ^wirst.Deinen Schöpfer nicht anklagen,Dio-kemovernünstige Seele, keinen fassenden Geist gegeben zu haben. Du wirst vielmehr Der anhaltendem Fleiß die wissenschaftliche Laufbahn " mit sichtbarem Fortschritt und mit Ehren bis zu,--dem belohnendem Ziele durchlaufen." Der Emahnte MK in sich, fühlte - Reue und brach,in. Thräaen -aus. . „Werdenicht betrübt/und miedergebeugtmeinSohnl"ermunterteich ihn beimScheL- :den;,.--j,Du fühlst Dich getxMn und tief bewegt,: Deine THHnÄzvdrraGen Empfinhutzhen, die -im einer Män» nerbrust mächtig und erhaben wirken, und zu allem Schönen und Guten begeistern. Merke Dir, wer Gottesfurcht beobachtet, Aufrichtigkeit und Treue in seiner Hantirung übt, dem leuchtet aus der-andern Mit aus seinen irdischen Pfad der Stern des Friedens und der ewigen Vergeltung." — Nach Midrasch Tanchumn Paräschah Wajelech. - KZ? Ein Vogt, Lheilen die RabanoMknit, führte einst zwei israelitische Gefangene ab, und -ging hinter ihnen - her,-um. auf .chr: Gespräch zu lauschen. ^Seiner Aufmerksamkeit verdankte er, Folgendes vernommen -zu haben; -„Das. Kameel, welches dort Z getrieben wird," sagte Einer der Gefangenen zu feinem .Leidensgefährten, „scheint an einem Auge blindzu sein:" — „EL rLi rrrrL zwsr LÄladen^ vorr denen; den eins