Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 51 (24.12.1862)
- Date
- 1862-12-24
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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214 IV r. .k-. ' ...... ,_^r ,. Zsrael's Destimnmng/ Deine Bestimmung, mein Freund, dein eigener Name - 5 dir kund thülr Kampf für das' glänzendste ' Licht-das seit Jahr- ' tausendeni strahlt; Kampf für die Wahrheit/für die ihr Blut die Ahnen verspritzten. Dort, Nvo-der Jordan tobt, der Guadalquivir . - . braust. ' ' Das Schema ML?) > «Höre es Israel, Gott^ unser-Herr/ist ein einziges x ' L . Westzst!"/-^ Frei von Fehlern ich war / als ich's zum ersten ' ^Mal lpräch^ Selia, wer makellos ist, wenn zum . letzten Mal er endetet/ '' ' " > l§r hat weise erkannt jenen erhabenen Ruf. Unsere Gebete. Äilszuge von Erzählungen,?Glerchniff8l-?Gedanken und M ei- «wgen, wie Erklärungen <von Dchriftstellen, aus hebräischen Von Iv8vM NLN'ier in Lreslan. ^Das noch verlangt ihr von uns,/daß wir beten, » was wir nicht verstehen! Sorget doch eifrig dafür, daß ihr verstehen es Oder, seht ihr es an als Zierrath ohne Gedanken, Was dem frommen Gemüth edeler Sänger entquoll? Was alsHymne besingt den unvergleichliche« Meister I Was die schöne Natur klangvoll und feierlich ' - . iptt'st? . 7. - Was, wenn Stürme entsteh'«, die Klippen euch lehret vermeiden, Als ein treuer Pilot'/ daß nicht eu'r Schifflein . ' s N^, wennsie Msgetobt^ die Leier quch. winket zu - -/ nehmen, ' " Auf,baß'der Saiten.Ton.Mnde .den. inneren. --- Drängt Form und Gedanke zeigen euch klar den vollendeten Künstler. Blind sind, die es nicht seh'n, stumpf für das . ft s// Schöne ähr; Sinn.? IVarsoLauer. - Und Moscheh hütete bie^Schääfe seines Schwiegervaters Jithro, l un s. wi^und 'der/Ewige^ erschien ihm mit dem Aufträge/ ein Volksretter - und Wölksleiter zu werden. 2. B/-M.3/ K:-i Äls/Moscheh. einst die Heerde des Jithro In^dMWüste'chütLte,M'twich. ihm ein Lamm. Moscheh eilte ihm nach Und/erreichte es erst, als es an einer'Äudlle seinen - Durst löschte. >,Jetzt begreife ich es," sprächMöscheh /zu - ihm, „weß- »halb Du davon eiltest, der Durst quälte- Dich! Zartes Geschöpf! Du bist auch müde qnd schwach, komme s nun auf meinen Arm?^ ^Moscheh /nahm es auf seine - Schulter und brachte es/so^ zur Heerde zurück.: Der MllerhMgste'>Eef^PeraÄf.^dem' gütigen Hirten zu: Moscheh! Ich sehe esmitwelchem Mitleid'Du ein Thier behandelst; Schonung' und Zärtlichkeit/gegen - meine Geschöpfe zeigest Du hierein einem glänzenden -Lichte; sei daher versichert', Dü? wirst einst mit der Hut einer auserwählten Heerde, mit' der' Leitung des!Volkes Israel betraut werdest!"'— Deßhalb steht in - der heiligen Schrift die Erzählung von Moscheh als Hirten seiner großen Berufung zur Befteiung Israels voran. Mdrasch^Räbba Schemdth/Päräschäh,.2. —. ' Theilnahme an der!Noth 'Änd äst dem mißlichen Zustande eines Menschen/ tvird -bisweilen durch bugenblickliche Eindrücke bewirkt und -. hat in einem' "lebhaft! angeregten und jüberwällend'err "/Gefühle ihre Quelle.!Jn wessen Herzen aber Mitleid 'gegen Thiere ' festen -Sitz genommen, wie^with,/stch'Mbessest Leben und Thaten eina bleibende gutmüthige , Stimmung gegen -seine Mitmenschen kundgebenWahrlich, solch ein Wohlwollender trägt in sich bas-Glück und die Wohl-! fahrt aller Wesen/ erwägt: guf und/reiflich, was Heil -und Segen der ganzeU Menschheit bringeil würde, 'und verfolgt die- Bähn^Wie^Göttesfurcht/ die Gerechitigkeit und gemeinnützige-» Wirksamkeit ihm vörschreiben, mit unwandelbarern Ernst und fester Milde, im -Vertrauen / -daß über Verkehrtheiten und Uebelwollen ider fteie Verstand unddie. reine Güte : zuletzt den '-Sieg davon tragen. '" / r Als das Eisen erschcrffen wurde/ zitterten die Bäume. Jetzt ist^es um uns. geschehen, schrieen sie. Nicht doch! berüH'te'H/'Ms Msen - Was /habet- .-Ihr Hu fürchten? Kemev 'von- Euch - mache einest Eingriff in mich, Niemand von Euch lasse sich zur Handgreiflichkeit gegen mich gebrauchen^.,und'Ihr kommet'zu