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Der Israelit · 1862-12-03 · Heft 48 (3.12.1862) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 48 (3.12.1862)
Date
1862-12-03
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Hur Ueberschätznng meiner -genngen Mrbeit führte — bestens danke, fühle ich mich jedoch gedrungen, bezüglich der beiden von ihm angeregten Monita folgendes zu bemerken: 1) Ich habe in meinem Aufsätze ausdrücklich MieHe Vedingungs>Mr zürsllormiMng der M binerschule zu bemfenden Versammlung angegeben, daß sämmtliche Theilnehmerauf dem Boden des Rabbrnismus stehen, und unter dieser Bedingung ist diese Maßnahme meiner Ansicht nach nicht nur nicht -/schädlich und gefährlich," sondern sogar sehr nutzbringend und wohlthüend, und wird auch in diesem Falle, wenn nur irgend Verständniß für die Größe der Angelegenheit und dadurch Interesse für dieselbe unter den zur Mitwirkung Berufenen ist, die Richtung der bei weitem überwiegenden Majorität dieser Versammlung jetzt Gottlob in Ungarn noch gesichert sein. Auch sind meiner Ansicht nach unter solchen Umständen, und wie ich dort nachdrücklichst betonte, ging rch nur von solchen ans, Majorilätsbestimmungen nicht nur nicht von entschieden nachhaÜLg«schädlicher Wirkung, sondern von gar nicht «schädlicher. Ich nehme durchaus keinen Anstand, rnich hier deutlicher über das auszusprechen, was ich ddrt vben uür zwiMn den Zeilen lesen lassen wollte. Meiner innigsten Aeberzeugung nach ist die Mitaufnähme Her Humaniora in den Lehrplan dieser Anstalt heutzutage zur Erreichung eines günstigen Zweckes düngend nvthwendig, und als D'Ow unternommen eine gvttersüllte That. Sollte aber die Majorität dieser Versammlung entscheiden, daß dieser Richtung nicht durch Aufnahme in den Lehrplan Me Öffentliche Anerkennung vindicirt werden soll sondern nur hebräisches Wissen dort gelehrt und tractirt werden soll; nun, so haben wir uns dem '-inrr zu beugen "ohne aber dadurchwie ich dort ausdrücklich bemerkte, dem jedesmaligen rw'L" vsin rü'cksichtlich dessenPrivatanstalt Gewalt anznsthün, denn über NebeiHÜrgung laßt sich allerdings nicht abstimmen: 'Daß aber' die 'Versammlung. nie" und nimmermehreine Mbbinerschule sch'affyr -dürfet welche eben gar keine solche' ist Mn - welcher'' das ergMtliih specifisch Rabbmische entweder gänz ' hinäusescamötir^ oder wenigstens zur Wensache hinabgedrückt wird, das 198 habe ich durch die zu Grunde gelegteBedmgung selbst gesagt. 2) Die Gegmbemerknng rücksichtlich meines Vorschlages, nur 3 bis Massige Schulen zu dottren, daß ja eben Vorkommen könne, daß eine Gemeinde durch diese Dotirung die Schöpfung einer dritten Claffe ermöglichen könne, hat allerdings etwas für sich. Hingegen gebe ich zu bedenken, daß schwerlich die Subvention im Einzelnen so groß sein kann, daß dadurch ein Lehrer ganz besoldet werden Lmn, die Gemeinde also doch auch ohnedies noch der Kraftanstrengung zur Creirüng dieser 3? Claffe bedarf, zumal auch der entsprechende höhere Unterricht im Hebräischen noch entsprechendere Mittel erheischt. Ist aber eine Gemeinde im Stande, durch Zuschuß aus dem Fonde eine solche Claffe M »ermöglichen, nun so möge sie gerade im Sinne meines Vorschlages an diesem Benefice participiren. Ich schließe mit dem Wunsche, daß Alle aus dem Volke stets das thätige Interesse und die warum Theilnahme für die allgemeinen jüdischen Angelegenheiten haben möge», wie unserer wackerer --Einer aus dem Volke." vr. F. MLtz8LeiW«r, Rabbiner. Feuilleton Bei mnner gegenwärtigen Beschäfügüng, die 2X2 'vd correct mach Handschristen mit deutscher Übersetzung und erläuterndem ebräischem Commentare begleitet, zu ediren (Verlag Lehrberger in Rödelheim) fand ich in einem alten, mir angehörigem Codex unter andern bis jetzt noch unbekannt gebliebenen Elegien eine, die ihrer originellen Anlage wegen es verdient, Verl Vergessenheit enthoben zu werden Sie ist nach dem Metrum "-gebaut und die Jnitien.geben, ganz -ähnlich der Elegie in» '2 Es kann darum ohne Bedenken. HdrNbam MhÄv Dsr» . als Verfaffer angenommen werden. Was nun aber dieses Gedicht besonders! merkwürdig macht, sind die Ln!den mittleren Verfem; spanischen. Mual.-- "! ..

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