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Der Israelit · 1862-11-12 · Heft 45 (12.11.1862) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 45 (12.11.1862)
Date
1862-11-12
Page
– (sequence 11)
Language
German
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IM und Babylon/- welches-^am-NMMempMgegenWw lag:Md.welches,7:Äs es) später durcheme SchiffbMH miL) derselben verbunden i ward, eine. Vorstydt^fur diese grüße Stadt bildete. . - r > Dieses - warendie Städte, untendem Namen Heliopolis, von welchem On die Hauptstadt gewesen und derselben seinen - alten Namen gab,) obgleich Heliopolis, als es später'die. Hauptstadt wurde, .derselben seinen griechischen Namen gab. , Eine, dieser Städte/ vieWcht Taphenes, oder.Heliopolis,' wurde zuerst'der in einer derselben schrieb der Prophet Jeremiah seine Klagelieder. Sie Md-MN TrauMchicht, oder vielleicht drei, über den traürrgen^Fäll-von-Jerusalem, über sein eigenes Unglück und: über das seiner Landsleute. Hier schrieb er auch seine späteren Prophezeiungen, in:; welchen er Egypten mit Zerstörung droht, und daß Nebukadnezar seinen Thron in Taph.enes aufschlagen werde. Auch gibt er seinen Landsleuten, welche in Migdol, Taphenes, Memphis und in Oberegypten wohnten, die letzte Ermahnung, den Götzerchienstdes^Landeszu'vermeide:^ ^Er'erinNert sie, daß Gottes Zorn auf Juda fallen werde, weil sie sich VD fremden Göttern beugten. < Er ermahnt sie, die Opfer für die Himmelskönigin zu unterlassen, sonst würden sie in Egypten gestraft werden, wie sie in ihrem eigenem Lande gestraft worden wären; und zum Beweise der Erfüllung seiner Drohung, sagt er ihnen, daß sie Hophra, den mächtigen Fürsten von Egypten getödtet sehen würdenwiesie Zidkijah, .den König von Juda von den Babyloniern getödtet sahen. Die Niederlassung der Juden bei Heliopolis muß gar früh. Statt gefunden haben, vielleicht schon zur Zeit der Erhebung der assyrischen Macht. Hier verloren die Juden mit der Zeit ihre, Muttersprache und Nahmen statt derselben, die griechische Sprache) an, welche in dem Delta von allen Fremd-n 'gqsprychen wurde. .Zu gleicher Zeit gaben sie den Egyptern einige neue Wörter. Der ursprüngliche Name des Flusses war Sihor, oder Süris/ wie^ es Ne Griechen, von der blauen Farbe-abgeleitet/ ,aussprachen. ^Seinen sÄe E verstandst zuerst seinen Pelufischen Arm darukter, während ffe den größerer Namen Sirom sür den Euphrattz hielten.' Einige Veränderungen iw der Aussprache wurden wahrscheinlichk von Chaldaä in Bachmurischen Dialekt gebracht, oder jener wurde in der Nachbarschaft von BubaM gesprochen.' So wurden die Buchstaben L und R für K und F gebraucht. Chaldäische Mffenschaft wurde jetzt im Delta einheimisch , und die zwei WWrströme, welche Aquarius sich in denZodiak von Vendera ergießen läßt, scheinen mehr dem Tigris und Euphrat , als einem ägyptischen Flusse ähnlich zu sein?' Zn' dieser Zeit war -die-Schule''zuHelüchoW auf- Mer Höhe. Hier war der jüdische Rabbi im Stande, babylonische Wissenschaft mit egyptischen Mysterien zu vergleichen. Hier wurde die griechische, hebräische und egyptisHe Sprache verstanden/ Und diejenigen, welche kamen, konnten die Meinungen von drei Nationen studirem Jene, welche die Mosaischen Gesetze lasen. sprachen mit Jenen, welche.den Homer, und mit Jenen, welche Hieroglyphen lasen. Hiqr nur lernte der Egypten eine Befreiung von -deml brückenden Gewichte seinen Tradksiön-und Autorität Whlen. Die Schriften manches griechischen Phikosüphew und hebräischen Gelehrten nahmen später ihre Farben von-dieser Schule. Ihr Rüs breitete sich aus; weün auch) nicht überAdeu ganzen ErdenrunMdoch vielleicht so weit, als die Buchstabenschrift bekannt war, nach Theben, Babylon und Athen. Und wenn unsere Landsleute auf ihrer eiligen Reise , von England nach Hlndöstau an dem DorfeMatarech bek Carro vorüberkommen und auf die unter niedrigen Erdhügeln dabei, stehenden Obelisken klicken, aus die Ueberbleibsel seiner Tempel und seiner priesterlichen Anstalten^ Hayn dürfen sie nicht vergessen, daß. sie aus einer den . merkwürdigen Spuren sich besirchen, die eine ZeitlanK der Mittelpunkt der geistigen-Welt waren^ wo ftembs Gekehrte ihre Meinungen erborgten, und wohin weise Männer zu lernen kamen. -5-2. A n z eine «. In. meiner, seit einiger, Zeit erweiterten - Anstalt finden auch männliche. Kranke Aufnahme. Ls.zfrsn1L (Bayern), den 3. November 1862-? -"'' - ^-

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