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Der Israelit · 1862-11-05 · Heft 44 (5.11.1862) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 44 (5.11.1862)
Date
1862-11-05
Page
– (sequence 7)
Language
German
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351 vornehmemWnttlien inTrauerversenkt-basie allen durch die Bände des Bluts verwandt - war. Als WHeWürdiM'^M^eEWell wurde bemerkt', dqßpihre - Schwester,?HZ>isDa^in v. Rothschild, auch/Ärzi vor. dem heiligen Neujahrsfeste starb und am Fasttag Gedaljah begraben ward. Herr Oberrabbiner Adler hielt die erste Leichenrede,' Mnleitend - mit. den Worten ->2s? '2,-.is- :-z^- »m „Was. hast du'hier) MndWn,hast'M hier, daß du hierher ein Grab gesetzt?" spielte er auf das von den beiden Ehegatten in der Nähe des Begräbnißplatzes errichtete Gotteshaus an. Nachdem derselbe die Verdienste der Verstorbenen in beredter Sprache geschildert, entwickelte er seine Betrachtung weiter anknüpfend an des Tages besondere Bedeutung in den Worten^ 72^ 'p'^x N'2 N2'7>L/2 NN'O Der Tod der Wommen ist so schmerzlich, als der Brand des Heiligthums." Auch Herr Abrahams Widmete der Verstorbenen tiefgefühlte und von religiöser Innigkeit zeugende Worte, die auf die Anwesenden-,tiefen Eindruck chervorbrachten.- Ihre geistigen Fähigkeiten'gingen über bas-Mittelmäßige hinaus. Ihr Geist' war mit allgemeinen Kenntnissen gut ausgerüstet. , Ihre Unterhaltung, war geistvoll .und heiter, besonders wenn ihr. Lieblingsgegenstand. das heilige Land, zur Sprache kam. Reisen hatten' ihren angeborenen Beobachtungsgeift sehr erweitert, und zwei Tagebücher^ einige diese Reisest enthaltend, Ke anonym durch sie veröffentlicht wurden, geben -ihrem Fleiße und .ihKr^ Beobachtungsgabe eist ehrenhaftes Zeugniß.: 7' TÜeberdieß sind/ die^Tägebucher. itzrE andern'.Rei-- sen noch im^MaMscrDt'..m Von' ihren sprachlichen! Kenntnissen schaben Mir schym gesprochen. Diejenigen,swelchesdaHGlück hatten;- in wemchäuslichenUZirM M'seelenvollr 'Haltung M.sehest^ wenn ste^ie^SäA.cklmnpst änMhKe^ für die Festesfeier des' Ptßächäbends traf^/Herdem den liefen ^Eindruck^ den vdiese. Mmme Zraitz. welcher Gottesdienst das natürliche Lebenselement zu sein schien / aufsie.» ausübte,,nicht.-YMeffen... - - . r- ^! Wes. zusammengefäßt: Lady' Möntrfiöre stand einzig bst in der Gemeinde? 'Jetzt-ba sie heimgegangest, hat sie ihres Gleichen'nicht hinterlaffen.^ ' b ' .? - - n -s.n - (NachWMiJ. Chö> Petersburg, 20. Okt. Die Judenschaft in WiLna^und^Kowna'hat7NnlLßlrch'des°'Rowgeroder Jubiläums eine von den Blättern veröffentlichte Adresse an den Kaiseingerichtet. -In Kcemenetz hat ein Jude, Namens Karson, am Geburtstage des Kaisers und wieder am Nowgoroder Tage 600 Soldaten bewirthH - dgu CivLl- Estch^MMArbehörden ein großes Diner gegeben. Dieselben Haben geruht, das jüdische (!) Diner anzunehmen. Warschau. Wie wir aM Warschau erfahren, ist die Emaycipätibn öersiZraelitischeL. Bevölkerung im Königreich , Polen eine vollständige.. Die Juden können fortan Profefforen-ander Universität, Lehrer in den Schulest aller Cakegörien, selbst in den Primärschulen, Richter äst^ allen Tribunalen der ersten bis zur letzten Instanz, werden. Man sieht in dieser Maßregel der russischen Regierung einen Schritt von hoher -politischer Bedeutung,- denn es wird dadurch ein bisher gänzlich mangelnder Mittelstand geschaffen. . / ' , Warschau, 11. Okt. Die Nonnen der Felicianerinnen hatten ^kürzlich - -ein jüdisches LZjähriges Mädchen in ihrem Kloster versteckt, um es zu taufen. Mit ^größer Mühe und mit Hilfe - der Behörde gelang es den Eltern, ihr Mud aus dem Kloster nach der Mlizer zu bringend, DdMffie es als Diebin bei der Polizei anklagten, da das Mädchen, von einem Dienstmädchen verführt > miteinigen Kostbarkeiten aus dem Elternhaus' floh. Die BeWde mußte erst diesen RüWeg anwenden, ehe'sie das Kind erhielt. Der Mzbischöf mrwKgerse. Ke Herausgabe des KindesM sich auf... das bekannte ^an xossumus (wir können nicht) berufend. : N -- W'ÄiH a.'.. H Zerusaleur. Nach Tischendors stellt sich das Verhältniß' der Einwohnerzahl der heiliger^ Stadt in üfolgender Weise, heraus: - - : . > .

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