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Der Israelit · 1862-10-22 · Heft 42 (22.10.1862) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 42 (22.10.1862)
Date
1862-10-22
Page
– (sequence 13)
Language
German
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173 einer; langenZeit/lsei - es läus Gleichgiltigküt, sei es durch die Gewalt derj-Umstäude ihrrlGeschichte seit ihrer Zerstreuung vernachlässigt haben/ bttvochrken nur wenige Erinnerungen von ähren rBorettsn inldiefem Lande. Was die.Christen betrifft, .so^verMNgen sie die heterogenen MmMe der ve^chitzdWUIMschm Geschlechter und irren sich im Hllgemeinen 'rn ihrem Urtheil über diesen Punkt. JK^sHrerbe keine Geschichte für Me? -'ÄlterchMHforscheti Ich Wergehe deßhalb eine, PerMe,- vonWelcher man allgemein annimmt, daß es kerne Juden-in England gab, d. h. während der RegiMngM?MWMs, JaLybs und Karls I. MeinLvNachsorschungeu sollen übrigens fest, daß sie in dieser'Epoche in unserem Baterlande nicht unbekannt?^varesi.l>-^ . Wenn es damals keine JndÄiin^ England gegeben hättet Wie HLtte^HdEEduard^Coke;? dieM Licht des Gesetzes, uöchiggthÄb!, HeKk'tdLe Juden zu erheben, sie wie die Ungläubigen und die Türken zu behandeln, indem er sie alle, den- Krallen? des Teufels auf gleiche Weise MerMr^^PiMetön^Kinerseits nennt sie als uÄehrkich,tz^cmdmarkt^-dptztai Moi (die ewigen Feinde) und M Zeugen vor Gericht nichtzulässig! lL ttr üi .ii.u 7 ^l Unsere philosophische Neugierde findet ein Vergnügen daran, "den 'langsamen"MrLschritt zu bezeichnen, in welchem eine Nation sich, dem einfachen gesunden MenschenvexstäydI undDeN^ Etementargesetzen ^d^MeüHhkir^Mh'ett.'' Die Weisen^ Beobachter und knechtischen Bewahrer des 'Gesetzes sind selten .die Leiter ^derwffeüilichen Meinung ßMefm; gememUrch folgen sie dem Schlendrian zweifelhafter früherer Uebung, oder verschanzen sich, hinter die, die für und durch den Geist anderer HnteRgeschaffen waren. Hale und andere^Mchtsgelehrtem' -milderten stufenmäßig diese strenge' Verbannug. Unter Karl II. ließ Lord KupM^MH ohN SchwitzWM einen Juden den Eid^anf semen ' Pentäteüch lörsim, und unter Georg verwarfen ParlMtzMÄEte die-alte Ansicht des Lords nigsten Nechtsgelehrteii ^in Europa ein Jude ist. Cromwell behandelte Hie Juden , wie er Alles behandelte; er IhätrMG^nichUPsM als was seine sichtspunkte dch ^Staatsmannes und richtete oemge- KhWMWMKZMMeigenen Finanzgeschäfte zu! Benützen. Zu dieser Zeit war es aleichzeitia ^eine tkeoloaisckie.und büraerliäe rathMgenAnd-Erklärnngen voller Verwirrung wärertz; und thät, WM anfänglich zu thun schön seine Absicht gewesen^, er räumte einer gewissen Anzahl das Recht ein; sich in -London nkedeMlaffen und bewilligte chneir die Erlaubniß, Synagogen zu bauen. . Sie waren zahlreich genug, um das Laubhüttenfest an den-Ufern der Themse zu feiern, allem sie waren unklug genug zu glauben, daß sie ein neues Judäa gefunden hätten. Diese öffentlichen Freudenfeste mußten den fanatischen Eifer der Zeloten und» Bekehrer erwecken; die öffentliche Feier des LäubhüLtenfestes wurde wahrscheinlich nicht wiederholt; denn wir finden iSpürm/ daß Nachforschungen angefiM wurden; unter? welchen Bedingungen sie das Niederlaffüngsrecht erlangt hätten. Gleichzeittg wurde ihnen eröffnet, daß das Verbannungsdekret Eduards III. noch zu Recht bestehe. Sie mußten daher wieder in ihr stilles Stadtviertel wandern, s Ich werde mich immer meines Erstaunens erinnern, als ich M der Untersuchung der Mem«nreir derrköniglichen Mademie zu Lissabon von neuerem Datum einen größeren Theil Gegenständen Wischer Gelehrsamkeit und Wischen Schristfiellern vöB den ersten Zeiten der portugiesischen Monarchie bis zuur 17^ -Jahrhundert gewidmet fand. Die Memoiren einer - andern königlichen Akademie zeigen dieselben Kenntnisse und diese große Vorliebe für die Wischen Schriftsteller. "Der AiHt der Gesandtschaft; gleichzeitig '.Wkosöph^gaL^mE'.eüüge Auftkärung über Wse« Gegenstands Er-versicherte mich, daß die Anhänglichkeit für -- die Religion ihrer Väter außerordentlich ware;Mnd daß, viele bedeutende Männer sich; aM ihrsGlaube in dm letzten Zügen lag/-in die SyNugögm Englands und HollMds zurückgezogen hätten) Me Regierung selbst konnte trotz ihrer ^.nto-cka-K» dm Änsdruck dieses Gefühls nicht ersticken, cd - liegen mir mehrere auf diese Frage-bezitzlicheir DekretedvM, das letzte ist von 1773. EsschaM den gehässigen Unterschied ab zwischen Christtanos'? Novos und Ehristianös Velhös; neuen' und ' ältm Chnfien^' welcher dm halb^ christianisieren portugiesischen^ Jud'e^'ssö ^kange Zeit Quälen bereitete. - MefeS! EbW HWtM .Mar-pm Mosäittschm) Sekten^ Mr SeMzuWeMDsWtersägt die ^gezwUngmm'Tau!-! sm und befreit sie von -enterb jeden bis jetzt erhöbe^ neu Judenabgabe^oder?JMenstmer; es erwähnt namentlich und in ehrenhafter Weise gewisse Staatsdienst, welche Juden waren- und die sogar das Amt des Schatzmeisters und ersten Ministers bekleidet hätten und erklärt schließlich^ das Blut der Hebräer das Blut unserer Apostel, unserer ^Dekane, Kirchenväter Änd Ärschöfe sei.^-' Mlles dieses ist, sa zu sagen, bestatt^ duWMeBemerkunK Welche man in dm Memöirm der? Janöt 'von AbrssiW-sindeL." „Die portugiesische -Nätiön;dfagvfis,u öbWoU drei

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