Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 4 (23.1.1861)
- Date
- 1861-01-23
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Eine kleine. Gemeinde UNWeit-HaNNoveP sucht einen unveb Heirathcten Lehrer und Vorsänger, der zugleich VMV sein kann. Tixes Gehalt 100 Thlr. Lei freier Station. Gelegenheit zu Nebenverdiensten durch Privatunterricht. — Näheres bei Herrn Buchhändler Kausfmanu in Frankfurt a. M. ie Stelle eines Lehrers der deutschen , englischen und französischen Sprache und der Realien an den oberen Elasten der israelitischen Talmud - Thora - Schule hierselbst wird zum April d I. vacant. — Das Honorar beträgt Thlr. 500 Pr. l>. jährlich. — Restectircnde wollen sich unter portofreier Einsendung ihrer akademischen und sonstigen Qualifikations- Zeugnisse baldmöglichst an den Epborus der Schule, Herrn Oberrabbincr Stern bierselbst, melden. Hamburg, den 13. Aanuar 1861. Die Tirection der isr. Talnuld-Thoka-Schule. ie hiesige Synagogcn-Gemeinde sucht für nächsten ersten Noveniber einen für Preußen concesstonirtcn Elrmentar- und Neligionslehrcr, der zugleich die Cantörstelle versehen kann. Gehalt 326 Thlr. jährlich und freie Wohnung. Hierauf Reflertirende belieben sich in portofreien Briefen an den Unterzeichneten Vorstand zu wenden. Siegburg bei Cöln, 10. Januar 1861. Der Vorstand der Synagogen-Grmemde: Zsaac Bürger. Die unter Aufsicht des Rabbinats stehende ">LO-Fleischhandlung von Abraham Herzberg, Rosen-Str. 29 in Berlin, empfiehlt zu den billigsten Preisen: Schlag-, Leber-, Knobel- und GLnse-Wurst, Räucher- und Pökelfleisch, Cpickgänse, Gänsekeulen und Schmalz. Unterzeichneter ist bereit, auswärtige Kinder, welche die Unterrichtsailstlüt -er isr. Nelilsionsgesellschaft zu Mainz besuchen, unter Aufsicht und Pflege zu nehmen- und für ihre tüchtige Ausbildung in jeder Bezichuug aufs-Angelegentlichste Sorge zu tragen z er wird es sich zur Aufgabe machen, den ibm anvech trauten ( Zöglingen durch die liebevollste Sorgfalt das elterliche. Haus so viel wie möglich zu ersetzen und sie durch geeignete Nachhilfe in ihren Studien zu fördeni. "' " " ° > FAN, ReaVehrdr ünd^ OLWehMr an M"" " genannten Anstalt. - Die israelitische Aaujlt- und , HlMdrlsWlc mrd ErzichmigWustM m DrD, HöniMsK M. S. Direktor: Arnold W. Branü. In dieser Anstalt werden Knaben sowohl zum bloßen Schulunterrichte als auch zur Erziehung und gänzlicher Ausbildung, Ln Pension ausgenommen; und wird für ibr Wrperliches und geistiges' Wohlgcdeihen, mit guter «ost und Pflege, reiner/ bequemer und: eleganter Wohnung, zeitgemäßer aber zugleich sittlich-religiöser Erziehung,aufs Gewissenhafteste gesorgt; — Lehrgegeüstände: las die Unterrichtsgeg^pstände der Normalhaüptschulen. h) 'einfache.,«nd doppelte Buch- HÄtung- Äterkantklrechnäü, Wechsölrkcht/ Stilistik/ Kalligraphie (nach den von( mip in diesen Fächern(verfaßten. Werken); ferner: Geographie, Geschichte, Geometrie, Algehra, Phhfik, ZeichncA > ungarische Cövrespöndenz, Stilistik und französische Spräche. Diese Aiistatt s ist auch in gesetzlicher Berechtigung mit den ähnlichen christlichen Anstalten und „Handelväkadeniie" betitelten Schiftet MlwMm'eügleichgestellt; die Schüler erhaltenZeügnisse von derselben Giltigkeit, und werden mit denselben ohneweiteres überall in den größten Handlungshäusern und in Äemt'erN als EomsttoiristeN äüfgönommen. Beweise hiefür sind viele Hunderte in dieser Anstalt ausgebildete und geachtete Buchhalter, Beamte und Kaufleute. ISM7 Als geborner Ungar betrachte ich in meinem Institute unsere -geliebte' Landessprache als die vorherrschende Haüpt-l: i spräche. Unter meinen Werken habe ich manche auch in ungari-! scher Sprache geschrieben. Meine Zöglinge, die größtentheils aus ungarischen Ortschaften' und daher -tdsASLsrss' sind), sprechen fast immer ihre Muttersprache. Sowohl in der Conversation mit denselben, als auch im Unterrichte der tvesentlichsten Handelswissenschaften, den ich persönlich in ungarrscher Sprache ertheile, wird diese in meinem Institute mit patriotischer Wärme und Liebe geMegt. — Oft verbinde ich sogar mit Vörtheil diese schöne Sprache mit unserer altehrwürdigen Sprache, da beide aus dem Ntorgenlande kommen, und interessante Ähnlichkeit haben. Für die erstere begeistert mich als israelitischen Ungar die Liebe zum ungarischen Vaterlande! für die letztere wieder als ungarischen Juden mein heiliger Glaube! — Auch ist durchaus nicht außeracht zu lassendaß in jedem Institute das ganze Lchrerpersonal stets nur in jenem Geiste mit gutem Erfolge wirkt, in welchem es vom Beispiele des Vorstehers beseelt wird. Arnold W. Braun , Verfasser mehrerer Werke und Direktor der isr. Handelsschule in' Pesth, Königsgässe Nr. Ht6I'3N86ke ^lEiK6' beehre mich hiermit ergebenst anzuzeigen, da^ ich zur - Beförderung meines Studiums ein Merkchen unter benr Titel: „Mein Weinberg oder meine Bemühungen", edirt habe. Ich bitte um geneigte Abnahme, zumal da der Preis ein sehr geringer ist, nämlich 30 kr. oder 10 Sgr. Dieses Werkchen ist zu beziehen: In Mainz bei Herrn Hrumann, Juvengaffe; in Darmstadt bei Herrn Kaufmann Reiß)-Schloßgaffe, sowie bei Herrn Hofbuchdrucker Becker und Antiquarbnchhändler Franz Kramer; in Großzimm ern bei dem Verleger und Verfasser I. I.. May, Stuck. ua«ä. Briefkasten der? Redaction. Herrn M. I. C. aus A.: Nächstens. Herrn I. S. in T.: Wir ersuchen Sie uns baldmöglichst die Fortsetzungen Ihrer geschätzten Arbeit zuzusenden. Herrn L. F. in St.: Allernächstens. «erantw. Redaktion vr. Lehm au n. — Verlag der Le RouxMenHofbüchhändlüng.— Druck von ZI GoltslebdNiwMaiM