Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 28 (5.12.1860)
- Date
- 1860-12-05
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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nisten erfüllt werden j soweit -diese 'MLv -mit demi Ackerbaue -im;'Zusammenhänge stehen. —-Zugleich muffen wir^den besHeM aussprechen, daß alle p>a li,Wch'e^Anspielüngen/...die ja gar nicht zur Sache gehören- - aus den Schriftstücken des Vereinst wegbleihen^ esi hakunsl ein derartiger Paffus in der Aufförderung-ünangenehm^berührl."^Wozu'poli1ische^ Controverse in rein religiösen Dingen?- Erstem a chdem wir über diese. Punkte beruhigt, können wir unsere volle Zustimmung ertheilen. Die Red.) F e rt L l l e ton. Das HlmnuKrüi - LH. - Wohl drohten unsres Glaubens festen Thürmen Zu allen Zeiten Stürz und Untergang, Doch immer suchte Gott sein Volk zu schirmen, So oft auch noch es mit dem Tode rang; Hielt auch' der'Feind es fest in schweren Banden, So ist ihnr Hilfe, Rettung doch. erstanden! So war es einst in jenen Unglückszeiten, Als noch auf Zions'Haupt der' Tempel stand, Als fremde Völker strebten zu erbeuten Das unterjochte, hett'ge Gottesland; > Bis ihm der'Syrer rauhe Würgerhände ' Zu machen.suchten, achein trauriges Ende! Vernichtet lag das Land, von finstern Horden Geschändet und entehrt das Heiligthum; Der Sieger übertraf sich'selbst im Morden Und im Verwüsten seinen eignen Ruhm; Vernichtet sollte spurlos von der Erden Das Gottesvolk und seine Lehre werden. Und jammernd flohen vor den rauhen Schergen, Die nicht durch Gold erkaufen könnt' der Feind, Nach Modins Klüften, vielgewund'nen Bergen, Wo sie im Glauben blieben fest vereint; Wo sie - sich stärkten in den Gottestreue, Zu sterben fiir's Gesetz als Fromme, Freie! Dort flehten sie zu Gott, dem Hort der Väter, Und riefen weinend ihn mit Inbrunst an, Daß er sich wieder zeig' als Wunderthäter, Wie er's in Leidenszeiten oft gethan: Und Gott sah ihrer Buße heiße Thränen Und, sandte Rettüng,--wieder. Israels-Löhnen!, Ein Priester sammelte' die Gottergeb'nen, Der Judas Makkabäus ward genannt, *) Er schlug den mächtigen Feind auf weiten Ebnen "Und focht so lang'-- bis er befteit das Land; Geschlagen lagen nun dev Syrer Heere, Und frei war wieder Gottes -heil'ge Lehre! Und Dankeshymnen strömten nun. m ,Menge . . Aus allen Kehlen froh zu Gott empor;. . Es schaarte sich in wogendem Gedränge . Ein göttdurchdrung'ner, heil'ger Jubelchör. Zum Tempel hin, zu heil'gerl, ihn.zu weihen.. Und Würde, Glanz von Neuem ihm zu leihen! Die Götteslampe in des Tenrpels Halle, Sie branntehell durch jenes Wunderöl Bei frohem festlichen Posaunenschalle, Bei den durchglühten Herzen ohne Fehl; Acht Tage währte dieses Wunderbrennen, Durch das man Gott sollt' lobend anerkennen. Und diese lichten Tempelweihekerzen, Die der Erinn'rung jährlich sind geweiht, Wir zünden sie mit dankerfülltem Herzen Jetzt an, wie sonst zu der bestimmten Zeit; ' Doch mögen wir von diesem Feste lernen, Entwürdigung des Gesetzes zu entfernen. Denn auch in unsern aufgeklärten Zeiten, Droht Sturz, Verfall dem göttlichen Gesetz, Will man der ew'gen Thora Ruhm bestreiten, Sie locken in ein wohlverstricktes Netz; Will man die Lehre stets nur reformiren Und alles Heil'ge bis zum Abgrund führen! l MM M22 p' M^>2 '222 '2 MM22 '222 'Mil' '2P2 i ,1251^2. Mir scheint es daher zusammengesetzt zu sein aus den griechij scheu Wörtern „K ampf" und „gehen" und! zwar aus dem veralteten PaMeip wurde daher Judas als Kampfgeher, Kämpfer genannt, weil er unter seinen Brüdern allein zum Feldherrn von seinem Vater ^ernannt worden ist (1 B. d. Maccab. 2, 66). Lt ch und nicht ZNaccab. mit einem ck nennt was ^gleichfalls auf Kampf, binweist. ' Der Verfasser: