Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 12 (26.3.1920)
- Date
- 1920-03-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2438141-2438777-2438789--6641-2446742- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 12 wart. Eine Kette von Geistesgrößen, zentralen Persönlichkeiten, sprang immer wieder in die Bresche, von der Zeit -der Kristallisation der jüdischen Stämme bis auf das jüngste Geschlecht, um mit Rat und Tat über dem Bestand des Volkes zu wachen, erfüllt von dem göttlichen Geist, der sie beseelte. Die Frage der Wiedergeburt der Sprache ist eine Frage der Ucbcrzeugung und des Willens. Wir nähern uns einer neuen Zeit in der das Bewußtsein der Völker wächst und ihr bewußter Wille in die Rechnung der geschichtsbildenden Faktoren eingestellt wird. Vorüber ist die Zeit, in der der Zionismus nur einen kleinen Bruchteil des Volkes in sich schloß und zu eng war, auch die Frage der hebräischen Sprache und Kultur zu umfassen Der Zionismus, der bisher nur die Forderung der hebräischen Erziehung und Literatur bejahte, muß es nunmehr wagen, ein ganzes Verhältnis zur hebräischen Sprache und das Streben zu verlangen, der hebräischen Redesprache den ganzen privaten und öffentlichen Bereich des Zionisten zu unterstellen. Für große Teile der Zionisten, die schon längst, vielleicht schon in den Generationen der Eltern und Großeitern, den Jargon abgeworren und die europäischen Sprachen angenommen haben, hört sich das Gebot der Rückkehr zu unserer Sprache wie ein Gebot an, nicht nur mit der Absicht, sondern mit der Tat zum nationalen Leben zurückzukehren, und kann den zionistischen Eltern ein Ranzfer sein gegen die Assimilation bei der Jugend. Für die großen Volksteile des Orients: in Kaukasien, Persien, Türkei, Arabien, Aegypten, Nordafrika und den Balkanstaaten (etwa 2 Millionen im ganzen), denen der Ruf nach Zion und zum Hebräischen aus einer Glocke erklingen wird, wird er bedeuten: Wiedervereinigung der räumlich, sprachlich und in der Lebensweise getrennten Glieder mit der Nation, Beteiligung am Leben des jüdischen Volkes und der ganzen Menschheit, Erlösung aus dem arabischen, persischen, tartarischen, türkischen, spanioüschen Stumpfsinn — sind doch ,all diese Sprachen so arm an Büchern und Literatur —und die Oeffnung einer Luke für die Strahlen des Gedankens: der jüdischen und der Weltdichtung und -Wissenschaft Auch für. die Jargon redenden Volksmassen wird der unablässige, weitschauende Aufruf zum Hebräischen eine Verheißung werden der Erhebung des Menschen durch eigene Kraft Schon die Bemühung, das Fest der hebräischen Sprache ins Leben einzuführen, und das allmähliche Vordringen zu dem hohen Ziele werden dem Haus des Juden eine innere Gehobenheit geben und sein Leben verschönern.' Von der Statistik des Elends Von Bruno Frei. Vorbemerkung der Redaktion: Im Verlage R. Löwit, Wien, ist vor kurzem eine Schrift „Jüdisches Elend in Wien“. Bilder und Daten von Bruno Frei, erschienen. Der Verfasser. ein bewährter Kenner des Elends und der Fürsorgeeinrichtungen Wiens, unterbreitet hier der Oeffentlichkeit ein erschütterndes Dokument jüdischer Not. Diese Schrift war notwendig,- denn wiewohl heute jedermann vom Wiener Elend spricht, so haben doch die wenigsten einen auch nur annähernd zutreffenden Begriff von der ganzen Tragik der Wirklichkeit, von der Ausbreitung der Armut als Massenerscheinung. Wir bringen hier einen kurzen Abschnitt aus dem Buche F r e i ‘s. das allgemeine Beachtung verdient. * Statistische Angaben sind wenig volkstümliche trnd daher zur Unwirksamkeit verurteilte Ueberzeugungsgründe. Unerläßlich sind sie nichtsdestoweniger. Denn si'e stellen die einzige Methode der Erfassung und Beschreibung von Massenerscheinungen dar. Ohne Zahlenbelege müßte die wahrheitsgetreueste Schilderung des grausamsten Einzelfalles ohne jegliche Beweiskraft bleiben, weil die Möglichkeit bestünde.' daß ein aus individuellen Gründen außergewöhnlicher Notfall mit Unrecht verallgemeinert wird. Die Aufklärung über die Unhaltbarkeit der bestehenden Zustände kann aber erst dann auf Erfolg hoffen, wenn ihr der Nachweis der allgemeine Verbreitung der rügenswerten Schäden der Gesellschaft gelingt, wenn sie imstande ist. deutlich zu zeigen, daß die in den Einzelschilderungen hervorgehobenen Fälle von Verelendung den Durchschnitt eines sozialen Leidens. also eine Massenerkrankung, darstellen. Die Ausbreitung eines sozialen Gebrechens und der Umfang des in der EinzeischiJderung niedergelegten Inhaltes des Elendsbegriffes ist nur auf dem Wege einer zahlenmäßigen Darstellung denkbar. Nun ist aber kaum eine statistische Erhebung schwieriger als die über die Ausbreitung der Not. Die amtlichen Erhebungen, die hie und da zu bestimmten Zwecken gepflogen werden, sind natürlich ebenso unvollständig und leiden unter dem gleichen Stichprobencharakter wie die privaten. Und wenn sie auch vollständig wären! ..Die dunkelsten Schattenexistenzen — schreibt Viktor Noack — werde» voneiner amtlichen Enquete nicht erfaßt. Deswegen sind gerade die Zahlen der Statistik, die das bitterste Elend quasi in nuce in sich tragen, nicht als vollkommene Angaben zu bewerten-.“ Vollständig sind nur jene Durchzählungen, wie sie etwa anläßlich von Volkszählungen gemacht werden. Die Materialien dieser Art. enthalten nun fast nichts von dem. was die zu bestimmten Zwecken unternommenen Erhebungen erfassen wollen, weil bei der Anlegung des Fragebogens gerade jene Einzelheiten nicht berücksichtigt werden können, die bei den Sondererhebungen im Mittelpunkte der Aufmerksamkeit stehen. Ueberdies sind die Ergebnisse der letzten Volkszählung natürlich längst veraltet. Die sozialpolitischen Erhebungen privater oder amtlicher Natur nehmen in der Regel einen bestimmten Ausschnitt aus den in Betracht kommenden .Massenerscheinungen, das Wohnungselend oder das Kinderelend oder eine noch speziellere Frage, wie etwa die Tuberkulosesterblichkeit der Kinder und dergleichen zum Gegenstand ihres Beginnens. Die Schwierigkeiten wechseln mit dem gewählten Gebiet. sind aber stets sehr groß. Diese Schwierigkeiten werden bei .einem Versuch, -das jüdische Elend gesondert zu erheben, wenn möglich, noch größer. Die Abgrenzungen gestalten sich sehr schwierig, weil in der Regel eine räumliche Einheit fehlt, ebenso die genaue Bestimmung des Gegenstandes nicht leicht ist. Erwähnt muß schließlich die technische Schwierigkeit der Durchführung werden, die dadurch wächst.1 daß die jüdische Bevölkerung gegenüber allen unbekannten Belästigungen noch um einen Grad mißtrauisch ist. als die nichtiüdische. Es muß festgestellt werden, daß überdies in Wien die Voraussetzung zu solchen Arbeiten fast vollkommen fehlen. Es wird fast keinerlei Statistik über die Verhältnisse der Wiener Juden geführt. ja es besteht auch nicht einmal die Möglichkeit, den jeweiligen Stand der jüdischen Bevölkerung zu ermitteln und es muß daher bei Festlegung irgend einer Anzahl der jüdischen Haushaltungen zu dem bedenklichen Mittel ungenauer Schätzungen gegriffen werden. Die israelitische Kultusgemeinde in Wien hat bisnun kein statistisches Amt und es ändert an dieser traurigen Tatsache nicht viel, wenn wir vernehmen, daß die Errichtung eines solchen erwogen wird. Das statistische Amt der Kultusgemeinde war das Steueramt, das heißt die Kultusgemeinde hat das ihr von 'den öffentlichen Behörden zur Verfügung gestellte Material, sowohl die Volkszählungsblätter der Statistischen Zentralkommission als auch die vom Meldungsamt fortlaufend überstellten polizeilichen Anmeldungen nur zu Steuerzwecken verwendet. Sie hat die zur Besteuerung _ geeigneten Personen und Daten herausgesucht und alles andere ad acta gelegt. Aber auch die Wohlfahrtsämter der Wiener Gemeinde führen keine Statistik über die von ihnen behandelten Fälle. So führt z. B. das Wohltätigkeitsamt der Israelitischen Kultusgemeinde überhaupt keine Frequenzstatistik. Es weiß nicht, wie viel Fälle ihm jährlich unterlaufen, es weiß auch nichts über die Gliederung der zu Hilfsmaßnahmen aufgewandten Gelder zu erzählen. Der Tätigkeitsbericht des üemeindevorstandes ist schon seit dem Jahre 1910/11 nicht erschienen und so sind wir auch nicht einmal über die Höhe der verausgabten Gelder unterrichtet. Auch die Zentralstelle für jüdisches Armenwesen hat außer einem großen Kataster nicht viel zu bieten. Es ist bemerkenswert, daß in dem Hause in der Seitenstettengasse überflüssigerweise nicht weniger als vier große Armenkataster geführt werden, die alle weit über 20.000 Blätter zählen. Ueberflüssigerweise deshalb, weil die Kundschaften die gleichen sind und es nicht schwierig wäre, die in vier Bureaus dezentralisierte Armenfürsorge aus einem Zentralkataster zu versorgen. Vielleicht wäre dadurch Zeit und Raum gewonnen zu einer, wenn auch noch so bescheidenen, aber immerhin aufschlußreichen Statistik der jüdischen Armenfürsorge. Angeblich sol'/en eben über die Errichtung eines statistischen Bureaus der Kultusgemeinde Vorberatungen gepflogen werden. Möglicherweise wird die geplante Zentralisierung der privaten jüdischen Wohlfahrtspflege in Wien zu Zweckverbänden auch auf die unglaubliche und unnötige Dezentralisation der öffentlichen Einrichtungen beispielgebend wirken. Unter den. vorliegenden Umständen fehlen natürlich alle Voraussetzungen zu einer gründlichen Erhebung über das jüdische Armenwesen in Wien oder gar zur Vollständigkeit einer Wohlhabenheitsstatistik. Das Soziale Organisationsamt des Jüdischen Nationalrates veranstaltete eine Erhebung über die Lebensverhältnisse der ärmeren Juden Wiens. Es blieb ihm hierbei nichts übrig als 1. Einzelstudien zu machen und 2 Stichproben nach verschiedenen Richtungen hin zu versuchen. Die Einzelstudien sind nun in der Tat geeignet. ein anschauliches Bild von der drückenden Gewalt des einzelnen Leidens zu bieten. Denn eindringlicher als statistische Tafeln und theotretische Untu suchungen sprechen einzelne Lebensschicksale. Die scharfen Konturen eines lebendig geschauten. Bildes dringen in das Bewußtsein und bewirken, wenn auch spät, so doch sicher. Handlungen, die unmittelbar aus dem gewonnenen Eindruck hervorwachsen. Die Stichproben hingegen sollen die bedauerlicherweise fehlende VoIIsfatistik über den Umfang des Elends notdürftig ersetzen. Eine dieser Stichproben, die Erhebungen über das jüdische Wohnungselend in Wien, liegt vor. Die anderen sollen folgen. Um eine Skizze über die Zusammensetzung der auf 50.000 Haushaltungen zu schätzenden jüdischen Bevölkerung Wiens zu versuchen, seien erwähnt: Es gab vor dem Kriege rund 29.000 Steuerträger der Kultusgemeinde. Heute sind es gegen 28.000. Die Zahl der über K 200 jährlich Kultusstener Zahlenden beläuft sich auf 4000 bis 5000. Eine beredte Sprache spricht die nachfolgende Tabelle der jüdischen Leichenbegängnisse seit 1913. für deren freundliche Ueberlassung dem Friedhoiamt gedankt sei. Zeit läßt, über das fragwürdige Wie der Handlung nachzudenken. Dabei befeuerte Herr Streng in der Rolle des reich gewordenen und „großjüdisch“ gebliebenen Jack, welcher durch das Wiederfinden in den „heimischen“ Kreis vor der Gefahr, in die „höhere“ jüdisch-amerikanische Sphäre zu geraten und dadurch lächerlich zu werden, bewahrt wird, da? ganze Ensemble durch seine Lebendigkeit und seinen mit einfachsten Mitteln wirkungsvollen Humor. Er verlor, auch wo er übertrieb, nicht das Maß der Charakterzeichnung. Ihm ebenbürtig Herr R e i s s m a n n als der Anstifter einer Verbindung Jacks mit der „gebildeten“ Schwester des vornehmen Kantors Königstein. Die Figur des Mr. Bendetti, welche Herr Reissmann auf die Beine stellte, war überwältigend-grotesk. Herr Deutsch als die Heirat hindernder Schwager Jacks, die Herren Podzameze. Bell, Katz und Wa 1 dberg und die Damen Berson und Glücksmann sowie in gemessenem Abstand Frau Deutsch, welche zu deutlich ihre Anwesenheit auf der Szene in Szene, setzt, seien mit dankbarem Lobe für ihre, ausgezeichneten ’ Typenzeichnungen genannt. Fräulein G e 1 b e r t fiel in kleiner Rolle bräutlichangenehm auf. S. F. Kleines Feuilleton Philo Judäus. Der „Zentralvereäu der deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens“ hat vor nicht langer Zeit einen Verlag gegründet und ihn „Gabriel Riesser“ genannt Die Nachkommenschaft Riessers verbot die Benützung seines Namens; der Zentralverein hat nun seinen GaSrieJ-Riesser-Verlag in einen Philo-Verlag umgeändert. Zu dieser. „Namensänderung“ ~ macht Felix A. Theilhaber m der letzten Nummer der „Neuen Jüdischen Monatshefte“ folgende treffende Bemerkung: Gabriel Riesser hat Pech. Pech hat der „Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“. Der Name „Gabriel Riesser“ darf keinen jüdischen Verlag zieren. Das christlich getaufte Blut der Anverwandtschait gestattet es nicht. Und es gibt Richter in Preußen. Die Erinnerung an' das Judentum Gabriel Riessers soll vergessen werden. Wo sind deine Kinder Moses Mendelssohn, Gabriel Riesser und Berthold Auerbach? Sie sind Steuerzahler der St. Markusgemeinde geworden .... Aber Philo ist noch da. Ein Jude von echtem Korn und Schrot, einer, der vor den wahnwitzigen Kaiser Caligula hintreten wollte und zeugen für sein Volk. Sein Name ziert nun den Verlag des Zentralvereins. Und wenn auch der judenfeindliche Cäsar die Gesandtschaft abwies, die Worte, die Philo, sprechen wollte, ließ es in Rom dem Senat zurück, in dem sie nach dem Tode des . Monarchen verlesen wurden. Und so spricht Philo, der Alexandriner, der griechische Philosoph: „Jerusalem ist meine Vaterstadt und die Hauptstadt nicht bloß von Judaea, sondern von so vielen anderen Ländern wegen der Kolonien, die wir von Zeit zu Zelt in die benachbarten Länder, nach Aegypten,. Phönicien, Syrien, sowohl in dessen übrigen Teil, als auch in denjenigen, welcher Coelesyrien genannt wird, ausgeschickt haben, ebenso in die entfernten Länder, Pamphyüen, Cilicien, die meisten Tcjle von Asien bis nach Bithynien und ins Innerste von Pontus. auch nach Europa, Thessalien, Böotien, Mazedonien u. a. Auch sind nicht nur die festen Länder mit Juden angefüllt, sondern auch dfe vornehmsten und berühmtesten Inseln, Euboea, Cypem. .Creta. Ich übergehe die jenseits des Euphrat gelegenen Provinzen, mit Ausnahme einiger weniger werden alle diese wie Babylonien und die weiter hinauf liegenden Herrschaften, welche die fruchtbarsten Ländereien haben, von Juden bewohnt.“ . Philos Schrift ist die erste literarische Verteidigung Israels gewesen. Ein in der damaligen Welt Großer hat dem Judenhaß geantwortet. Und der römische Senat hat ihm gedankt. Die erste Tat des Verlages, der seinen Namen führen will, müßte die Ausgabe dieser Apologie sein. Caligula, der ihn nicht anhören wollte, ist zwei Jahrtausend tot. Ein armer Geisteskranker. Wird der Verlag, der sich Philos Namen aneignele, seinen Worten Raum geben. Lucus a non lucendo. Friedrich der Große schrieb an d‘AIembert: „Jesus war ein Jude. Wir verbrennen die Juden. Jesus lehrte Duldung, wir verfolgen; Jesus hatte keine Dogmen aufgestellt und wir haben reichlich idiafür gesorgt.“ — So reklamieren die Herren vom Zentralverein Philo als den Ihrigen. .— „Philo“-Verlag? In hoc signo? Mir klingt noch immer der Name Riesser ins Ohr. Die Wahl war gut. An den Früchten ist der Baum zu erkennen. Nicht jeder Moritz Ist ein Jude. Graf Moritz Esterhazy, der gewesene ungarische Ministerpräsident, wurde vor einigen Tagen in Budapest in der Nacht von vier bis fünf Personen überfallen undi blutig geschlagen. Bei der Affäre spielt der fatale Umstand die Hauptrolle, daß man den stolzen Aristokraten, der als einer der Kandidaten für den Staatsoberhauptposte» genannt wurde, für eiuen Juden hielt. Seit einiger Zeit machen kleine Gruppen von Personen die Straßen von Budapest vom konfess;onellen Standpunkt aus unsicher. Als nun Graf Esterhazy in der erwähnten Nacht von einem Bekannten mit den Worten „Servus Moritz“ angesprochen! wurde, fielen mehrere Männer über ihn her und mißhandelten ihn. Kunst und Literatur. Ini Verlage der vom Jüdischen Hochschuiausschuß in Wien herausgegebenen Monatsschrift „Esra“ ist soeben eine Broschüre von Dr. N. M. Gelber, „Aktenstücke zur Judenfrage am Wiener Kongreß 1814/15“, erschienen. Die hier