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Jüdische Zeitung · 1918-05-24 · 21 (24.5.1918) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
21 (24.5.1918)
Date
1918-05-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 21 JÜDISCHE ZEITUNG Seite $ triebe der von der Gesellschaft dargebotenen kleinen Zwecke Besitz von diesen jungen Seelen. Wird ihnen' doch von der ganzen Umwelt die Wahrheit gepredigt, daß die sogenannten Tatsachen stärker seien als die Ideen. Das Gesetz der Trägheit erweist sich wieder einmal stärker als der nach der Schaffung höherer Gesetzmässigkeiten verlangende Aufschwung der Menschenseele. Es ist nun aber Zeiten großer innerer und äußerer Krisen im Leben der Völker eigentümlich, daß sie sich gegen das Gesetz der Trägheit auflehnen und sich unterfangen, die unzerstreute Energie der Jugend zu retten. Und die Jugend hört auf sie. Sie hält wie Josua zu Gibeon die Sonne am Himmel fest, auf daß das Werk vollendet werde. Sie bleibt um eine Stunde, um eine große Stunde’ länger Jugend und wirkt, was die Zeit der Wende ihr gebot. Es kann in der Menschenheitsgeschichte dreierlei Tat gefordert werden. Das erste ist die Rettung eines Volkstums, - die Befreiung einer Nation vom Druck einer ihr auferlegten Fremdherrschaft. — Das zweite ist der Umbau einer verrotteten Gesellschaft, die Verwirklichung gerechterer Grundsätze des Gemeinschaftslebens. — Das dritte, Höchste, ist die Verkündung einer Heilswahrheit an die Menschheit. Diese drei Elemente: das nationale, das soziale, das religiöse, — diese drei Taten: Befreiungskampf, Revolution, Apostolat,— können mancherlei Verknüpfungen untereinander eingehcn, immer aber sind sie es, deren Ruf an die Jugend aus der Wahrheit, aus tiefer Not und Notwendigkeit kommt. In dieser Zeit dringt der Ruf der Wende an die Ohren der Jugend. Die Jugend ist bewegt, aber sie weiß noch nicht, welches Werk das ist, das sie tun soll. Der Irrwahn des vergangenen Zeitalters mit*seinem Problem von Persönlichkeit, Machtwille und Kultur ist zerstorben. Das Verlangen nach Leben und Sterben in der Gemeinschaft ist in der Jugend unserer Zeit erwacht. Durch den Lärm aller trügerischen Stimmen hindurch wird sie endlich den Ruf der wahren Stimme vernehmen und wird ihm folgen. Ich glaube, daß der Augenblick dieser Besinnung es ist, den wir eben durchleben. Für die westjüdische Jugend besteht die Problematik dieser geistigen Situation darin, daß sie die Gemeinschaft, nach der sie Verlangen trägt, erst wahrhaft finden muh. ln sehr vielen Fällen wird sie die Gemeinschaft der Kultur, der Sprache, des Staatslebens dafür halten müssen, und in der Tat sind es starke und vielfältige Bande, die sie an diese heften. Aber eines fehlt: ein Letztes, Innerlichstes, Wesenhaftestes: das soziale Gedächtnis. Er steht am Ausgang der fremden Kultur, er hat am Anfang nicht gestanden. Er mag den Geist eines Urhebers haben, er hat das Schicksal eines Epigonen. Der westjüdische Jüngling muß erkennen, daß er sein eigentlichstes Verhältnis zur Gemeinschaft auf seinem Judentum aufzubauen hat. Aber hiezu genügt es nicht, sich zu ihm zu bekennen. Weit mehr noch als bei irgendeinem andern Volke, besteht beim jüdischen zu Recht, daß es nicht gilt, es durchzusetzen, sondern es zu gestalten. Um diese gestaltende Arbeit am Volke frei beginnen zu können, bedürfen wir Zions. In diesem Zeitalter der Entscheidung ergeht wie an die Jugend aller Völker, so besonders an die Jugend des jüdischen Volkes die Stimme der Menschheit. In der Tat, die das jüdische Volk fordert, sind die. drei Elemente des echten Gebotes, das nationale, das soziale und das religiöse unlösbar verschmolzen. Die nationale Befreiung ist der eine Sinn der Errichtung Zions. Solange das. Judentum dem Leben der Völker verhaftet hat die strenge Bedeutung, daß der Mensch seine Sittlichkeit selbst sich zu erschaffen, zu erbauen, zu erhalten und daher auch zu verantworten habe“. Wie das Wesen Gottes nur als Ideal der menschlichen Handlung gedacht werden darf, so bedeutet seine Vorschrift, sein Befehl, sein Gesetz nichts anderes als das Muster, das Urbild und Vorbild der menschlichen Sittlichkeit. Was Gottes Wesen sonst ausmachen mag, das kann ich nicht, das will ich nicht wissen. So erschöpft Sich nach Cohen der eigentliche Sinn und der letzte Wert des Judentums in der Sittlichkeit; in der ethischen Arbeit und in der Hoffnung auf die Zukunft der Menschheit. Es leuchtet jetzt von selbst ein, daß Cohen trotz seiner pietätvollen Verehrung für Mendelsstihn dessen Lehre vom Judentum als dem „Volke des Gesetzes“ eine „falsche Begründung des Judaismus“ nennen mußte. Die praktische Bedeutung Mendelssohns kann Cohen freilich nicht hoch genug einschätzen. Es wäre, sagt er, Undank imd Unverstand, wenn wir Moses Mendelssohn «fcht als den Erhalter und Reformator des Judentums, nicht nur der Judenheit, rückhaltlos anerkennen wollten. Aber dessen „theoretische Schwäche“ aufzudecken, den Mangel in der Lehre richtig zu stellen, kann Cohen nicht umhin. Sein Verhältnis zum Begründer der Wissenschaft des Judentums gleicht dem oben geschilderten Verhältnis von ihm zum Begründer und Reformator der Philosophie. Nach Mendelssohn sollte nur das Gesetz für Israel das Erbe der Offenbarung sein, und nur im Joche des Gesetzes soll das Lehensrecht des Judentums Bestand haben. Seit wann aber, fragt Cohen, ist jnnerhalb des Judentums die Thora nur das Gesetz und nicht vielmehr die Lehre, der ganze große Inhalt der religiösen Erkenntnis, der religiösen Sittlichkeit und religiösen Menschheitsliebe, die ihrerseits erst de« Gesetze seine Wahrheit verleiht? Wie konnte Mendelssohn — so fragt Cohen — die ganze wehtfinie der jüdischen Glaubenslehre verlassen? ist, kann es nicht zu seinem wahren Anteil am Werke der Menschheit kommen. . Der zweite Sinn ist die Forderung der Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit in der. Gemeinschaft. Denn ein wahrhaft jüdisches Gemeinwesen kann nur eines sein, das mit der Verwirklichung der uralten sozialen Gesetzgebung des-Moses und den Forderungen der Propheten Ernst macht. Darum müssen wir uns unsere Menschen für ein reines, schönes, unbefangenes Zusammenleben vorberciten, müssen sie zur tätigen Liebe erziehen. Wie die nationale Befreiung bei uns nicht den Charakter des Krieges, sondern den Charakter der Auslösung hat, so hat die soziale Umgestaltung nicht den Charakter der Revolution, sondern den Charakter des Aufbaues- Das dritte Element ist das religiöse; dieses kann nur ersehnt und geahnt werden. Wir ersehnen und ahnen, daß auch an der jüdischen Religiosität in Zion Erneuerung sich vollziehen wird. Der Ruf, Zion zu erbauen, ergeht an die jüdische Jugend. Widerstrebet dieser Welt des Erfolgwahns, die sich heute anmaßt, die wirkliche Menschenwelt zu sein und doch nur ein Machtgeschwollener Popanz ist. Widerstrebet zum zweiten der Welt der Lüge, die sich in der Entzweigung zwischen Idee und Leben behaglich einrichtet. ^Scheidet euem Weg von den Wegen derer, denen das Ideal ein wirksames Auslageschaustück für Volksversammlungen und Parlamente ist. Zum dritten widerstrebet der Selbstzufriedenheit, die heute so mißtönend aus den humanitären Phrasen der Nationalen hervorkreischt. Erkennet, daß die wahre Liebe zu seinem Volke nicht die ist, die es durchsetzen, sondern die. die es gestalten will. Das Volk muß euch eine Aufgabe, eine persönliche Lebensaufgabe bedeuten. An euch, an der Jugend wird es liegen, ob aus Palästina die Mitte der Menschheit oder ein jüdisches Albanien wird, das Heil der Völker oder ein Spiel der Mächte. Zion wird in de Welt nicht erstehen, wenn" ihr es in der Seele nicht bereitet * « * Monntag, den 19. Mai um H10 Uhr vormittags wurde die zweite Sitzung eröffnet mit den Begrüssungen. Der Präsident des Zionistischen Exekutivkomitees für Oesterreich Herr Adolf Stand drückte in begeisternden Worten seine Freude darüber aus, daß die Jugend zwar spät komme, „aber sie kommt endlich“ und gab der Hoffnung Ausdruck, daß. diese Tagung der Anfang für eine Ueberbrückung alle Gegensätze zwischen Ost und West weiden wird. Herr Stand erinnerte daran, daß an derselben historischen Stätte vor 5 Jahren die Gründung der hebr. Universität in Jerusalem beschlossen wurde. Hierauf, sprach Herr Reichsratsrevisor Rudolf T a u s s i g, namens des Zionistischen ■ , Zentralkomitees für West-Oesterreich. Nach einem Rückblicke auf die Teilnahme der jüdischen Jugend an aller nationalen Tätigkeit von dem Anfänge der Bewegung unter Theodor H e r z 1 an, konstatiert er mit besonderer Genugtuung, daß die österreichische jüdische Jugend dem an sie ergangenen Rufe aus allen Teilen des Reiches gefolgt sei, vereint in der Bereitschaft, gemeinsam za beraten und gemeinsam zu handeln. Redner gibt der zuversichtlichen Hoffnung Ausdruck, daß der langjährige Streit zwischen den verschiedenen Richtungen, endlich begraben werden werde, denn zu Ernstes habe sich der Lebens- und Tatwille der gesamten jüdischen Jugend Oesterreichs zum Ziele gesetzt: sich selbst zu erziehen zum klaren und entschiedenen Judentum und sich opfernd einzugliedern in die Reihen jener, die bereit sind, alles den Notwendigkeiten ihres Volkes zu widmen. Freudiger Beifall der Jugend dankte den Rednern. Wie konnte er nur auf die Judenheit die Thora beschränken, als ob die zehn Gebote nicht der Menschheit offenbart worden wären, als ob die Propheten nur zu Israel gesprochen und nicht für alle Menschen und für alle Völker bis an das Ende der Tage? Wird nicht mit der Einheit des Menschengeschlechts, mit der Idee der Menschheit auch die Einheit Gottes aufgehoben und zerstört? Und hesitzt das Judentum ein höheres Gut. ein wertvolleres Erbe, als die Einheit des Menschengeschlechtes? Ebenso erscheint es nach all dem einleuchtend. daß Cohen dem Zionismus mit seinen politischen und nationalen Zielen nicht folgen konnte. Wo Juden sind, sagte einmal Cohen, da ist Palästina; wo sie das Licht ihrer Gottesidee über die Menschheitskultur ausstrahlen lassen, da ist Zion. Niemand ist vielleicht in den letzten Jahren schärfer gegen den Zionismus aufgetreten als Cohen. Aber auch niemand ist in Deutschland für das Menschenrecht der Juden mit größerem Eifer und stärkerer Liebe eingetreten als Cohen. Niemand hat gegen die Verführung zur Konversion eindringlicher pro-, testiert, niemandes Entrüstung, niemandes Anklage gegen Staat und Regierung wegen der Verletzung des Menschenrechtes der Juden erreichte eine solch sittliche Kraft und Größe wie eben die Hermann Cohens. Und niemand hatte endlich wie er den Mut und die Aufrichtigkeit, so schonungslos gegen die konvertierten Juden vorzugehen. Er beschuldigte sie des Verrates, der Treulosigkeit im sittlichen Sinne dieses Wortes. Denn die Tugend der Treue Ist es, welche sich in der Pietät für die angestammte Religion zu betätigen hat. Und der Austritt ist ein doppelter Verrat, wenn diese angestammte Religion die Sittlichkeit zu ihrer tiefsten Grundlage hat Eine „Schädigung der Religiosität“ nennt es Cohen, wenn der jüdische Uebertritt mit staatlichen Vorrechten belohnt wird; eine „Entehrung der Staatsidee“, wenn der GJanbenswechsel vom Juden als Bedingung zurvEr- Verein für hebräische Sprache un& Kultur. Mittwoch, den 29. Mal im Zentral-Kino Wien II., Tabors trafle 8 große Wohltätigkeits-Vorstellung -- zugunsten der hebräischen Schule -•; Zur Aufführung gelangen aufierdem gewöhnt.Tagesprogramm Zwei Dramen aus der Bibel Beginn der Vorstellungen: 4, J/s6, 7 und y29 Uhr Preise der Plätje: K 1.50 bis K 5.60 Um >/i3 Uhr nadim. Jugenövorstellung Elnlafl nur bei Beginn Jeder Vorstellung. Karten im Vorverkauf in der Buchandl. R. Löwlt, I., Roten* turmstraBe 22, in der Buchhandl. J. Schlesinger, l„ Seltenatettengasae 5, Im Ziott. ZentraibUro. 11. Zirkusgaase 35, in der HebrSlschen Schule, II., OroBe Mohrengasse 16. In ausführlicher Rede begründete hernach Dr. Siegfried Bernfeld seine persönlichen Anschauungen über das Programm einer jüdischen Jugendbewegung. Ausgehend „vom Bild des iüdischen jungen Menschen, wie er sein soll,“ versuchte er dessen Ausgaben iür die eigene Selbsterziehung, dessen Forderungen au die jüdische Gesamtheit abzuleiten. Die Rede wurde zusammengefaßt in den Leitsätzen, die der folgenden Diskussionen zugrunde lagen. Die Rede Dr. Bernfelds erscheint demnächst in Druck; die Leitsätze haben wir in der vorigen Nummer veröffentlicht. Die anschließende Diskussion war von außerordentlicher Lebhaftigkeit und Mannigfaltigkeit. Ihr Hauptinhalt bildete die Frage der richtigen Weltanschauung der jüdischen Jugend, ob sie sich mehr der geistigen Selbstbildung und der Entfaltung im Menschlichen widmen sollte* unbeschadet der Erwerbung der notwendigen iüdischen Inhalte, oder ob sie in erster Linie den augenblicklichen Forderungen der jüdischen Gegenwart gemäß aui eine solche Bildung verzichtend sich ihrer körperlichen Ertüchtigung und der Mitarbeit am politischere Leben widmen solle. Aber außer dieseu grundsätzlichen Auseinandersetzungen wurden mannigfaltige andere Themen, so insbesondere die Frage nach den Wirkungen der sogenannten Buberschen Richtung, der Unterschiede von Ost und West und alle Jugendfragen mehr oder weniger ausführlich gestreift. In der Nachmittagsdebatte hatten die größeren Verbände und die wichtigeren Typen der jüdischen Jugendgruppen Gelegenheit, durch ihre Vertreter grundsätzlich zu den vorgelegten Thesen Stellung zu nehmen. So sprach Dr. Baron für die studentischen Fachvereine, Dr. Krämer für die Zentralstelle der Bukowinaei Jugendgruppen, Herr Kien iür die Turnerschaft, dann R i e g e r und Wald für die Zeire-Zion- Schomrim. Dr. Seidemann für den Wanderbuud „Blau-Weiß“, Frl. Rohatin iür .die Mädchenvereine. Sc har matz für die Couleurs, Dr Geiger iür die Ferialverbiut'ungen, Halp e r n für den Krakauer Merkas u. v. a. Den stärksten iEndruck machte die Rede des Sprechers der „Schomrim" Rieger, der in einstündiger hebräischer Rede die Entwicklung des Haschomer darstellte. Die Thesen Bernfelds erklärt Redner anzunehmen; es komme aber nicht auf Diskussionen an, sondern auf die Arbeit. Die Schomrim wollen physische Arbeit leisten, sie wollen nicht nur iüdischen Geist, sondern auch die jüdische Kraft nach Palästina bringen. Sie wollen nicht die Menschheitsfrage, sondern zunächst die Judenfrage lösen, wo uns das Wasser schon an den Hals dringt. Wir wollen Palästina, aber zuerst wollen wir selbst hingehen. Der Schomer betrachtet die Durchführung zweier Aufgaben als wichtigste Tätigkeit: die eine ist die Chaluzlangung eines Amtes gefordert wird. Und es zeugt schließlich nach Cohen von Mangel an religiösem Verstand, wenn man jemals selbst für das Christentum des Judentums entbehren zu können vermeint Ist doch der Monotheismus des Judentums das unerschütterliche Bollwerk für alle Zukunft der sittlichen Kultur. Es drängt sich zum Schlüsse von selbst die Frage auf. ob die von Cohen so hoch gewertete .Abkehr von der Gegenwart“ nicht zugleich auch die Tragik, das verhängnisvolle Geschick des modernen Judentums kennzeichnet? Die Tragik eines Volkes, dessen beste Söhne für seine lebendige Gegenwart mit samt ihren Tugenden, Fehlern und Lastern, mit ihrem Leiden und Ringen. Hoffen und Streben nicht jenes Verständnis haben, welches allein den Willen zur Tat hervorbringen und befruchten kann; zur Tat, zur Mitarbeit und zum Mitkämpfen um die tatsächliche Erlösung von den Gebrechen der Gegenwart, um eine bessere, gesündere, hellere Zukunft. Auch wurde es hier schon angedeutet, daß man auf kritisch-historischem Standpunkt stehend. Cohens Ansichten nicht immer folgen konnte. Aber alle diese Bedenken und Einschränkungen müssen bei der Würdigung seiner Persönlichkeit wieder gänzlich aufgehoben werden. Wem es vergönnt war, Cohens unmittelbarer Schüler zu sein und noch dazu, seine Nähe und seinen Umgang zu genießen, der wird in der Erinnerung an die Persönlichkeit des Meisters, an seine Lauterkeit und Ganzheit, seinen Jugendlichen, hinreißenden Enthusiasmus für alles Große und Schöne, an seihe unerschöpfliche Liebe für Kunst und Wissenschaft, an seine kraftvolle, überströmeftde Religiosität und ganz besonders an sein großes, echtes Menschheitsgefühl immer sittlichen Trost und Halt finden.

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