Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 10 (1916)
- Issue
- 22 (2.6.1916)
- Date
- 1916-06-02
- Page
- Seite 1 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite i Beilage zur JÜDISCHEN ZEITUNG Nr. 22 iaei3*ci3tCK)*ciDeia«(!iD*ci3teK>«cB>«(!K>ccK)aieK>«cK>tiei3acK)«eiaacK>acadtci3feib*ciDa<!K>aeiDtci30i Nr. 22. MITTEILUNGEN Nr. 22. ff »dien Nationalfonös“ Sammelstelle für Oesterreich: a Wien, 11. Zirkusgasse Nr. 33 , TELEPHON NR. 45.325 Postsparkassen-Konto 100.208 Erscheint wöchentlich mit dem Ausweise der aus Oesterreich eingelangten Nationalfonds-Spenden des Der »Jüdische Nationalfonds“ ist dazu bestimmt, in Palästina Grund und Boden als unveräuDerliches Eigentum des jüdischen Volkes zu erwerben, — Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er jetzt schon 5l/2 Millionen Kronen Vermögen, bei einem stetigen Zuwachs, der im letzten Friedens- : Jahre 1913 eine Million betrug : Herausgegeben im Aufträge der österreichischen Kommssion des .Jüdischen Nationalfonds“, :: Wien, II/» Zirkusgasse Nr. 33 :: W f Bei allen jüdischen Veranstaltungen ist es Ehrenpflicht, für den ,J. N. F.* zu sammeln | Im nachstehenden Wochen-Ausweis werden nur die bis längstens Nontag Vormittag eingelaufenen Spenden veröffentlicht 9 ■•eK>eK>*eK>OOK>*CK>eCHO«CNd«CN300K>OOK>OCK>ONOCK>CMDONOCK>CMaecaR>OCK>OOK>OeN30CK>OONDOCK>OCa30eaR>ON Daall unfl Rnuhennung. Die Nationalfondskommission der Sammelstelle Oesterreich hat in ihrer Sitzung vom 25. Mai beschlossen, nachstehenden Brief zu verlautbaren: Herrn Dr. Wilhelm B e i g e 1 Sekretär der Sammelstelle Oesterreich Wien, II. Zirkusgasse 33. Liebwerter Herr Gesinnungsgenosse! In unserer letzten Sitzung wurden als freudige Tatsachen festgestellt, daß dievor Jahresfrist von uns initiierte Sammlung für die Kriegslandspende, in Oesterreich den Betrag von 100.000 Kronen aufgebracht hat und daß — über die 1915 hierlands erzielte stattliche Jahressumme von N. F.-Spenden per 101.000 Kronen hinaus — in den ersten fünf Monaten dieses Jahres bereits über . 75.000 Kronen gesammelt worden sind, was uns für. 1916 eitlen selbst in Friedensjahren noch nie erzielten Hochstand verheißt Wir sind uns dessen wohl bewußt ' daß diese Errungenschaften, die geeignet sind, das Selbstbewußtsein der Parteigenossen Oesterreichs zu stärken und weithin anregend und beispielgebend zu wirken, in erster Reihe ihrer unermüdlichen, planmäßigen und umsichtigen Mitarbeit als Sekretär zuzuschreiben sind. Es drängt, uns, diese Ueberzeugung zum Ausdruck zu bringen und Ihnen ' wärmsten Dank und unbedingte Anerkennung auszusprechen. Mit vorzüglicher Hochachtung und Zionsgruß für die Kommission: Dr. Egon Zweig Ludwig Bäto Adolf Böhm Wien, 27. Mai 1196. Gelöbnisaktion Oes „Jüöisdien Nationalfonös“. Noch im vorigen Jahre wurde in den. Mitteilungen des JNF. die Anregung des Gg. Jakob Bodek, Mitglied der Sammelstelle des JNFj. für Galizien aus Lemberg veröffentlicht, welche die Angehörigen der im Felde stehenden Juden auffordert, ein. Gelöbnis abzulegen, im Falle der glücklichen Heimkehr ihrer Lieben, dem N. F. einen gewissen Betrag zu (Widmen. Das Mährisch-Schlesisch;e D. K. in Troppau hat diese Anregung zuerst praktisch edrprobt und an die Angehörigen', der jüdischen Soldaten in Troppau „ein geschmackvoll ausgestattetes und außergewöhnlich schön verfaßtes Sjchreiben geridhtet, das die Aufforderung zu Kriegnsgelübden zugunsten des JNF, enthielt und dem ein gedrucktes Gelöbnisformular beigefaltet war, Welches ausgefüllt an die Vertrauensmänner des D, K retourniert wurde. , . Die erste Probe .in einem engen Kreise ergib' mühelos ein Resultat von ca. 800 K. Dies veranlaßte unS, 'die Aktion auf ganz Oesterreich-auSzudehnen iund vor einigen Wochen verständigten wir hievon unsere N. F. Kommissäre. Heute sind fwir beneiits in 'der Lage, die erste Liste von Gelöbnissen zu veröffentlichen,- die zusammen idem J. N. F. eine Spendensümme von über 7000 K versprechen. Wir hoffen und wünschen innigstj daß diese Gelöbnisse nach baldigster glücklicher Heimkehr der rin. den Gelöbnisscheinen erwähnten Personen ausnahmslos erfüllt werden können. , Der Beweis, daß die Aktion Imit Erfolg durch-( geführt werden kann, ist durch die nachstehende Liste, insbesondere durch die Sammlung der Frau Gg. Paula Arnold in Wien (dieste Sammlung ist noich nicht abgeschlossen, der Gg. Julius Beet, in Warnsdorf, Rud. Rechnitzer ini Bos.Gradska und der NFK. Frl Berner und S. Spiegel in Jaroslau erbracht. Wir hoffen, daß auch1 die anderen Ortschaften diese Aktion ehetunlidhst in Angriff nehmen und mit dem gleichen Erfolge; der bei den Unternehmungen , unserer N. F. Kommissäre nocli niemals ausgeblieben ist, durchführen werden. So wird in Kriegszeiten dafür vorgesorgt, daß Sofort nach Rüdekehr der normalen Verhältnisse für den JNF. bedeutende Beträge mühelos und unbesdxadet der normalen Eingänge einfließen werden. Und der N. F. Wird nach dem-Kriege — um Seinen Aufgaben ‘gerecht zu werden, viel, Sehr viel Geld benötigen. ■ Liste der Kriegslgelöbnisse zugunsten des JNF. Bielitz: Josef Färber . ' ' 51.— Bosjiisteh-Gradiska: Durch Rudolf Rechnitzer: Dr. Ferdinand Engel 200.—, Rudolf Rechnitzer 50.—, Josip (Spitzo 50.—, Juda R. 10.— 310.«— Chrzanow: Sah Löffler 25.— Domawatra: AntSchel Mohr 40.— •. Göding: A. Kohn - 40.— Jaroslau: durch S. Spiegel und Frl. Toni Berner: Jakob Freifeld 100.—, Hinda Beitier . 50.—, Markus Ornstein (Drohobicz) 50.—. Moses Beer Karliner (Drohobycz) 50.—, Dr-, Jaköb Goldmann 50.—Nathan Eck 25.—, Frania Mohrenberg 25.—, Helene Kurzmann 25.—, Siegrqund \ Salpeter 20.—, jRoSa ISchorr 18.—, Pr. Brath' (Kaschau) 15.—, Berta Weinberg 15.—, G. Birnbach 10.—, Lea EiLberg, 10.—, Rachela Scher ,10.—, Moses Beer Karliner (Drohobycz) 10.—, Dawid Blatt 10.—, Ji Zimmermann 9.—, S. Sachsenhaus 8.—^ Jachet Fast 5.—, M. Leitner 5.—, M. Rosenblatt 5.—, Regina Spiegel 5.—, Dora Wöchner 5,—, Anna Buch 5.—, Marie Metzger 2.- 542.— 40.— 50.— 40.— 50.— 10.— Klosterneuburg: Dr. Hugo Erber Kolomea: Simon Ball. Krakau: Hella Syrop Lemberg: Jakob Bodek. Manioiwy: Jakob Wildfeuer Mies': durch E. Man d l e r: .Adele Berler 50.—, Herrn ine Epstein 15.—, Fani Wilhelm 10.—, Elise Winternitz 5.—, Max Mandler 5.— 85.— Postelberg: Sofie Koffler 9.— Prijedor: Salomon Mevorach . 200.— Radautz: S.ch. Bärtfeld - ’ 6.— Reichenberg: durch J. Deutsch: Otto Fleischer 30.—, Jüd. Wanderbund „Blau-Weiß“ 15.—, Emil Förster 10.— Albert Zucker 10.—, Karl Deutsch 10.— _ 75.— Troppau: Aktion des zion. Distriktskomitees ,i ' V 800.— Trzynietz: J. Borger 40.— Tschihana: Julius gchanzer 5.— Warnsdorf: Durch Julius Beer: Emil Beer 240.—, Dr. Katz 200.—, Bela Barna 30.—, Han-: nie Reimann 20.—, Em. Scheuer 20.—, Pr. Emil Sobel 20.—, S. Gelmahn 10.—, J. iWeigmer 5.— ' 545.— Wien. Adolf Hochstim [1800.— Fr. Jenny Spitzer 1000:— Durch Frau Dr. Paula Arnold: Henriette Weiß 500.—, Leopold Ehrlich' 300.—, Paul Goldstein 100.—, Prof. Leon' Kellner 100.—, Paula* Arnold 50.—, Anna Kellner 30.—, A.‘ Segerhalm 10.—, zusammen ■ 1090.— Nelly Fuchs 150.—, Erna Nemschitz 100.—, Heermann Schäfer 50.—, LouiSe Zweig 50.—, Josef Stein 50.—, Wiener Felix 30.—, Aron Schwertfinger 20.—, F. Erfgelstein (Metz) 20.—j Benno Spira 16.—, Herma Bock 10.—, Sali Kurzrock (Kozowa) (10.—, Rudolf Elkan 7.—, Ella Salvender 7.—, Lazar Lebensart (Stanislau) 5.40, Adolf Hirschmann 5.—, Johanna Rock 5.—, Ernst Fischer 2.—, Samuel Moses Erber 1.— 538.— Summe K 7391.— Kein Brief ohne Nationalfondsmarke!