Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 7 (1913)
- Issue
- 40 (1.10.1913)
- Date
- 1913-10-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Beilage zur JÜDISCHEN ZEITUNG Seite 10 Seite 10 Budzanow P 5.25; Osias. Aberbach, Mostiska OG 1.25; Hermann Stern, Austerlitz M —.50; N. T. K-, Lemberg OG 87.—; N. T. K-, Troppäu M 10,—; Dr. Syrop, Neu-Sandez WG 19.05; Jugend-Verein Polok zloty SG 5.—; Zion, So-: lottowa SG 4.50 209.35 Kapitalsanlage _ Zentralfond« Prossnitz MS Jul. Neumann, Leb Beer je eine Aktien f 48.50 Kalusx SG pr. Dr. Isr. Spindel: ges. d. Dr. Sdimorak: Zwi Hahn 5.—; Dr. Rosenbaum, N. Heller a 4.—;. Dr. Sdinorak, M. Bleiberg ä з. —; Dr. Spindel, D. Haber ä 2.—; Axtmayer, Meller, Lehrer, Goldschlag ä 1.—; Littmann —.50 . 27.50 Summe K 76.— Nachtrag von Nr. 39. - Philatelie. Marken: Grete Löwy, Wien;'S. Weinberger, Hakoah, Wien; Robert Guttmann,. Prag; außerdem ein Album mit Marken; Max Mayzner, Graz; Naftali Menazeadt, Wien; Isidor Blumenfeld, Jaroslau; Menasse ben JRuven Feirke Rosalio den Sant Affe, Argentinien; Alexander Ury, Wien; Z. Wiener, Wieliczka; Jakob Kupferstein, Roliatyn; Zion. Vereinig, jüd. Studenten, Wien; Israel Lager, Atzgersdorf; Mos. Stutzer, Mos. Redner, S. Biederberg, Tlumacz. Erlagsdieine: Helene Berger, Leopoldsdorf; Grete Löwy, Wien; Anna Wassermann, Zlin; Alexander Ury, pr. Fürst u. Weißmann, Wien; S. Weinberger, Hakoah, Wien; Robert Guttmann, Prag; Toni Hoffmann, Wien; M. Kauders, и. Soli ne, Wien; Gebrüder Sprecher,. Atzgersdorf. Staniot: S, Weinberger, Hakoah, Wien; Robert Guttmann, Prag; Jakob Kupferstehi, Rohatyn; Klein Gisi Hoffmann u. Goldmann, Wien; Zion. Vereinig, jüd. Studenten, Wien; Ludwig Blaustein, Atzgersdorf; Mos.. Stutzer, Mos. Redner, S. Biederberg, Tlumacz. Richtigstellung.. Die in der. letzten Nummer aus Teplitz ausgewies. 13.60 wurden bereits in Nr. 36 ausgew. Die Wochensumme verringert sich um dies. Betrag. — Der Ausweis „Hyrkania“ 60.— g. E. Robert Oesterreicher ist eine Rate des 111. zionistischen. Blumentages In Säuerbrunn, (1913 insgesamt 300.—, erste. Rate 240.—.) Spezifikation Wien IO „Neure Jeliuda“ Sigm. Günsberger 2.—; jos. C. Berger 5.—; Heinr; Sdiiller 5.—. PVW 2L äz 13 Nachstehend jene Restaurants,, in denen Kellnerzettel des Jüdischen Nationalfonds verwendet werden r I. Bezirk: Selcherei Adler (Deutsch), Schottenring 12; Selcherei Tennenbaum, Sdiottenring Nr. 14. •II. Bezirk: Restauration Benvenisti, Weintraubengasse 7; Rest Deuches, Praterstraße 45; Rest Gufh, Stefaniestraße 14; Rest. Operer, Tabo'rstraße 12; Rest Pinkas, Kleine Sperlgasse Nr. 5; Rest Rosenberger, Obere Augartenstraße Nr. 72; . Rest. Tabak,' Negerlegasse 4; Rest. Weiß-, Hammerpurgstallgasse .3;. Rest. Zöllner, Hammerpürgstallgasse 7. VL- Bezirk: Restaurant Reis, -Mariahilferstraße 124, V1IL Bezirk: Restaurant Stein, Alserstraße Nr.. 7. - IX. Bezirk: Restaurant Weißmann, Seegasse Nr. 7. . - - Gesinnungsgenossen,- verlanget in allen jüdischen Restaurants etc. Kellnerzettel des J. N. F. ■raiststraisiisvsussifflairsfflsvsifls! ran Bei Geldsendungen bitten wir,- sieb aussdiließlidi unserer Erlagscheine zu bedienen. (Postsparkassenkonto 100.208) 'Postanweisimgen sind an die Adresse: Jüdischer Nationalfond Wien, IL, Karmeliter platz 1 zu richten. Philatelie. Marken: Frl. Anny Neumann, Wien, „Emuah“, Stryj; Zion. Vereinigung jüd. Studenten, Wien; Nfkom.," Ung.-Brod; S. Länderer, Jaworow; E. Groß; Stockerau; Robert Guttmann, Prag; Sammelstelle, Tarnopol. Erlagscheine: „Emuah“, Stryj; Zionist. Vereinigung jüd. Studenten, Wien; E. Groß, Stockerau; Robert Guttmann, Prag; Sammelstelle, TarnopoL Staniöl: „Union“, Vereinigung jüd. Studenten, Wien; Nfkom., Ung.-Brod; E. Groß, Stodcerau; Robert Guttmann, Prag; Sammelstelle, Tarnopol. An alle Nationalfondskommissäre und Vertrauensmänner! Wien, Ende September 1913. Liebwerte Gesinnungsgenossen! Das Direktorium des Jüdischen Nationalfonds hat unter Mitwirkung des Zentralkomitees eine neue Natiönalfondskommission für Oesterreich eingesetzt, die aus folgenden Gg. besteht: Dr. Emil Stein, Adolf Böhm, Dr. Jakob Ehrlich, Emil Kafka, Dr. Isidor Margulies, Dr. Georg Weiner. Es obliegt uns vor allem, den Gg., die der früheren NF.-Kommission angehört haben, namens des Jüdischen Nationalfonds den herzlichsten Dank für ihre langjährige, opfervolle, aber auch ersprießliche Arbeit auszusprechen. Insbesondere bitten wir alle, die an dem Aufschwung der österreidiischen Nationalfondssammlungen interessiert sind, mitzuarbeiten an der Stiftung eines Oelbaumgartens auf den Namen des bisherigen Obmannes, Gg. Dr. Egon Zweig. Die neue Nationalfondskommission will die Arbeit der alten fortsetzen und weiter pflegen, die Eingänge durch Weiterausbau der Organisation und Intensivierung der Sammlungen vergrößern. Zu diesem Zwecke erbittet sie sich das Vertrauen aller Freunde aller Freunde des Nationalfonds, wie es in vollem Maße der bisherigen Leitung' entgegengebracht wurde und eine rege Mitarbeit. Gg.! Wir rufen Euch anläßlich der bevorstehenden Feiertage zur Arbeit auf! Roschhaschanah gibt durch Gratulationsablösungen,. Sammlungen anläßlich des Grär berbesuches und Thoraspenden vielfältige Möglichkeiten, den Volksschatz zu mehren. Die Bußetage regen zur Einschränkung gewohnter Genüsse an. Das so ersparte Geld gebührt dem JNF. Zu Erew Jom Kipur suchen die Juden nach uraltem Brauch vor dem Betreten des Bethauses sich durch Kaarothspenden zu entsühnen. Ueberall muß einer unserer Vertrauensleute, ain besten ein angesehener Bürger, am Platze sein, der bei dieser Tellersammlung die Aufmerksamkeit der Spender auf den JNF. lenkt. Bei uns sind gratis schöne große Formulare erhältlich, die (in hebräisch und deutsch oder nur in hebräisch) zu Kaaroth- und Thoraspenden auffordern. Diese Formulare sind in den Bethäusern oder sonst frei sichtbar anzuschlagen und bei den Kaaroth aufzulegen. Zu Sukkoth, an den Halbfesttagen Chol Hamoed hat, wie in der ganzen Welt, die Büchsenleerung zu erfolgen, und zwar mit der obligaten Kontrolle und ist der Ertrag mit Posterlagschein samt den nach Büchsenerträgen geordneten druckreifen Listen sofort an uns abzuliefem, damit der Ausweis einen Vergleich' des Erfolges jeden Ortes ermöglicht. Zugleich ist nach dem Verbleib verschollener Büchsen zu fahnden und die Verteilung neuer Büchsen tunlichst zu betreiben. Die Büchsenleerer sollen auchmit Flugblätter, NF.-Marken und allem anderen Sammelmaterial ausgerüstet sein. Flugblätter in hebräisch, jüdisch oder deutsch sind bei üns gratis erhältlich. Um alle diese Agitationsarbeiten rechtzeitig zu organisieren, mögen die Ortskommissäre ihre NF.-Kommission sogleich einberufen, sie womöglich durch Heranziehung einflußreicher Personen verstärken und jedem seine Aufgabe zuweisen. Auch die Mithilfe der Lokalpresse ist anzu> streben. Die Einnahmen des JNF. steigen beständig; sein Vermögen beträgt bereits über 4 Millionen Kronen. Wir wollen auch diesmal eine Höchstleistung erzielen. Dann aber muß 'jeder Mann auf seinem Posten stehen, im Dienste der nationalen Idee. Wir begrüßen Sie mit vorzüglicher Hochachtung und herzlichem Zionsgruß Für die österreichische Kommission des JNF.: Dr. Stein, Obmann. Verkaufstellen des JBöifdien NationallonOs für Marken, Telegramme und Ansichtskarten. I. Bezirk: Cafe Marienbrücke, Rotenturmstraße (Kassa) « J. Schlesinger, Buchhandlung, Seitenstettengasse 5. 11- * Caf6 Stefanie, Stefaniestraße 2 (Kassa). vi. „ Bude der Kartellverb. Emünah Gamalah, Linke Wienzeile 40 Sout. 2, t-ägl. 6—8 Uhr abds. X.I „ Max Kurzholz, Papierhandlung, Liechtensteinstr. 7. Cafd Bramer, Liechtensteinstr. Nr. 21 (Kassa). Rn die geehrten Buchfeninhaher! Diejenigen Inhaber von NF.-Sammelbüchsen, bei deuen durch längere Zeit keine Entleerung des Büchseninhaltes vorgenommen worden ist, werden höfliehst ersucht,, dies der Sammelstelle des Jüd. Nationalfonds, Wien II/l, Karmeliterplätz 1, unter Angabe des ganzen Namens und der vollen Adresse bekannt geben zu wollen. Insbesondere sind jene Büchsen, deren Inhaber ihr Domizil wechselten, in unserer Karthotek außer Evidenz geraten. Wir bitten daher, um den NF. vor Schaden zu bewahren, dringend, um Angabe der nicht geleerten Sammelbüchsen. Hochachtungsvoll Die Sammelstelle. An die geehrten Gg! Wiederholt ist bereits darauf hingewiesen worden, wie relativ verschwindend klein Dinge, die sonst achtlos vernichtet werden, durch zielbewußte Massensammlung verwertet werden können. Dies gilt namentlich von jenen unscheinbaren gebrauchten Briefmarken, die meist in den Papierkorb wandern, oder vom Staniol und den Flaschenkapseln, die auf den Mullhaufen geworfen werden. Alle diese Kleinigkeiten bedeuten für uns Werte, aus denen der J. N. F. schon namhafte Beträge gezogen hat und dies fast ohne Mühe des Einzelnen. Daher fordern wir alle jene, die ein Interesse am Nationalfond haben, auf, diese Marken, Posterlag secheine, Staniol, Flaschenkapseln u. Zigarrenschleifen zu sammeln und an uns zu senden. Namentlich unsere Kleinen können dadurch im Spiele für das Interesse an unserer Sache erzogen werden. Wir bitten um reichliche Zusendung dieser Materialien. L. S. St. d. J. N. F. für Oesterreich. Gesinnungsgenossen, verlanget in allen jüdischen Restaurants etc. Kellnerzefttel des J. N. F.