Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 7 (1913)
- Issue
- 32 (8.8.1913)
- Date
- 1913-08-08
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10 Beilage zur JÜDISCHEN ZEITUNG Seite 10 Krakau WG pr. Tennenbaum: Die in Krakau weilenden A. H. und Bb. d. Bar Kochba Wien kond. innigst ihrem 1. Bb. Michael Weißmann und sp. 1 B. a. N. s. sei. Vaters Leon Weißmann i. Leop. Kahn-Haus 7.— Krystynopol OG pr. Wilder: Nathan und Isak Wecker 1 B. a. N. d. Vaters Dawid ben Osias Wecker, gest. 20. Tamus 5668 in Wien 7.—; Slg. b. Andacht „Herzl“ am 20. Tamus 5674 1 B a. N. Herzl 7.— 14.— Leitmeritz B ** Dr. Emil Margulies grat. Dr. Theod. Hirsch, Advokat in Teplitz z. Kanzleieröffnung 1 B 7.— Olmütz MS * Spitzer: Anastasius und Grete Haas 1 B. a. N. ihres Onkels Löffler s. A. 7.—; Hugo König 1 B. a. N. s. Vaters Hermann König s. A. 7.— 14.— Oswiecim WG * Goldberg: Harry und Anna Haberfeld 1 B. a. N. ihrer Tochter Edith Haberfeld 7.— Przemyslany OG * Frommer: Mehrerlös d. 111. Zettel 4.—; Slg. b. Trauerandacht i. d. Synagoge d. B. Mandel 10.72, 2 B. a. N. Dr. Geyer, vLemb. 14.72 Przibram B ** Marie Stein 1 B. a. N. Isr Weisl 7.— Teplitz B Dr. L. Sehender anl. Sterbetag Berthold Perutz 7.— Vöslau IO Slg. Sal. Goldberg b. Vortrag Dr. Zweig: Therese Grünwald 1 B. a. N. Samuel Deutsch 7.— Wien IO I. Zug d. J. W. Blau-Weiß am Todestage Theodor Herzls auf s. Böhmerwaldtour 1 B. 7.—; Direktor Stern 1 B. a. N. Louise Stern 7.—; Familie Berger 1 B. a. N. Ignatz Berger anl. Todestag 7.— 21.— Zabno WG * Salpeter: Salpeter, Haber, Großbard, Spanauf, Silberzweig ä 1.—; Zemmels, Spirn, Silbermann, Sidliskier ä —.50; 1 B. a. N. Dr. Herzl 7.— Znaim MS Hugo Wertheimer und Viktor Fleischer 1 B. a. N. Ignatz Berger anl. dessen Todestag 7.— Summe K 154.72 Kapitalsanlage Palästine Land Development Comp. Lemberg OG Alexander Strauch 1 Inh.-Aktie 25.— Proßnitz MS * Beer: je 1 Aktie a. N. Leo Beer und Jul. Neumann pr. Share 48.50 Wien IO Ornstein (Zephirah) 1 Jnh.-Aktie pr. Share 26.05 Summe K 99.55 Zentralfond. Dombrau MS * Brenner: Herz 4.—; Frank, ßachner ä 2.—; Rosenberg, Haubenstock, Weiner, Seidmann ä 1.—; Schramek 2.—; M. Glesinger 1.50; A. Glesinger —.50 16.— Hebr. Gymnasium Jerusalem. Dzieditz MS Slg. Siegel und Hani Singer, Wadowitz: B. Mandelbaum —.40; Ign. Goldberg 1.50; Lina Rotter —.40; Sam. Rotter —.50; H. Singer —.40; Erna Siegel —.30; Jul. Siegel —.50; Ornstein —.56; M. Ornstein —.90; Brenner —.30; Ornstein —.40; Spritzer —.30; Londner —.50; Siegel —.40 7.80 An die geehrten Gg! Wiederholt, ist bereits darauf hingewiesen worden, wie relativ verschwindend klein Dinge, die sonst achtlos vernichtet werden, durch zielbewußte Massensammlung verwertet werden können. Dies gilt namentlich von jenen unscheinbaren gebrauchten Briefmarken, die meist in den Papierkorb wandern, oder vom Staniol und den Flaschenkapseln,, die auf den Mullhaufen geworfen werden. Alle diese Kleinigkeiten bedeuten für uns Werte, aus denen der J. N. F. schon namhafte Beträge gezogen hat und dies fast ohne Mühe des Einzelnen. Daher fordern wir alle jene, die ein Interesse am Nationalfond haben, auf, diese Marken, Posterlagsccheine, Staniol, Flaschenkapseln u. Zigarrenschleifen zu sammeln und an uns zu senden. Namentlich unsere Kleinen können dadurch im Spiele für das Interesse an unserer Sache erzogen werden. Wir bitten um reichliche Zusendung dieser Materialien. L. S. St. d. J. N. F. für Oesterreich1. Rn die geehrten Budiieninhaher! Diejenigen Inhaber von NF.-Sammelbüchsen, bei denen durch ■ längere Zeit keine Entleerung des Büchseninhaltes vorgenommen worden ist, werden höflichst, ersucht, dies der Sammelstelle des Jüd. Nationalfonds, Wien II/l, Karmeliterplatz 1, unter Amgabe des ganzen Namens und der vollen Adresse bekannt geben zu wollen. Insbesondere sind jene Büchsen, deren Inhaber ihr Domizil wechselten, in unserer Karthotek außer Evidenz geraten. Wir bitten daher, um den NF. vor Schaden zu bewahren, dringend, um Angabe der nicht geleerten Sammelbüchsen. Hochachtungsvoll Die SammelsteBe. Zu den Sammlungen für „Arbeiterheimstätten“ (Jemenitenhäuser). Vor etwa einem1 Jahre hat der Nationalfonds aus Anlaß der überstürzten Jemeniteneinwanderung nach Palästina die Hausspende im' Betrage von 1000 Frcs. — 800 Mk. etc. eingeführt. Hiedurch sollten dem N.-F., dessen Hauptzweck bekanntlich auf anderen Gebieten liegt, für diese Notstandsaktion außerordentliche Mittel seitens vermögender- Kreise zugeführt werden. Aut vielfachen Wünsch, den Minderbemittelten una Ortsgruppen durch Teilzahlungen die Stiftung von Häusern zu ermöglichen, hat das N.-F.-Direktorium beschlossen, bis Ende 1913 Ratenzahlungen zu genehmigen, deren erste nicht unter Mk. 50.— und deren weitere nicht unter Mk. 10.— betragen dürfen. Bei näherer Prüfung der Spendeneingänge zeigt sich1 nun, dan dieser Beschluß vielfach mißverstanden wurde, indem1 nämlich1 häufig von Einzelpersonen Spenden unter Mk. 50.— bezw. Mk. 10.— für Arbeiterheimstätten entgegengenommen wurden. So kommt es, daß die allgemeinen Spenden, über deren Verwendung die N.-F.- Verwaltung zu bestimmen hat, immer mehr zu Gunsten der Häuserspenden zurückgehen. Daß dieser Vorgang nicht dem1 Zwecke der Häuserspende entspricht, ist klar: es werden nämlich1 Spenden, die; sonst dem1 allgemeinen Fonds zugeflossen wären, einfach1 diesem1 entzogen und für Arbeiterheimstätten bestimmt. Damit dieser Uebelstand für die Folge wegfällt, machen wir unsere Vertrauensmänner und Gg. darauf aufmerksam, daß künftig bei der Agitation für Arbeiterheimstätten in erster Linie aut die Bewilligung von Frcs. 1000.—Spenden seitens Einzelpersonen und Korporationen hinzuwirken ist. Wo solche nicht zu erlangen sind, sollten jedenfalls Spenden für Arbeiterheimstätten nicht unter Mk. 50.— für die erste Rate und nicht unter Mk. 10.— für die weiteren, entgegengenommen werden. Spenden, die diesen Bestimmungen nicht entsprechen, werden wir in Zukunft den („Allgemeinen Spend e n“ zuführen und unter dieser Rubrik ausweisen. Das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds Cö ln. Bei Geldsendungen bitten wir, sich ausschließlich unserer Erlagscheine zu bedienen. (Postsparkassenkonto 100.208) Postanweisungen sind an die Adresse: Jüdischer Nationalfond Wien, II., Karmeliterplatz 1 zu richten. ■ i Werter Gesinnungsgenosse! Zu unserem größten Bedauern zeigt es sich, daß dem Absatz unserer Notionalfonds-Materialien nicht die nötige Aufmerksamkeit gewidmet wird. Der Kongreß bietet nun Gelegenheit, das heurige Manko bei einiger Arbeitswilligkeit reichlich einzubringen. Wie immer, so wird auch dieser Kongreß mit zahlreichen Zuschriften und Telegrammen begrüßt werden. Es wird nun Ihre Aufgabe, geehrter Gesinnungsgenosse sein, alle Zionisten zu veranlassen, daß sie den Kongreß mit unseren Telegrammen begrüßen. Auch die Resolutionen, welche an den Kongreß allerorten in den vom Aktionskomitee gewünschten zionistischen Versammlungen gefaßt werden, sind mittels unserer Formulare mitzuteilen. Auf diese Weise ließe sich ein ganz beträchtlicher Betrag hereinbringen, der besonders darum wünschenswert wäre, um Oesterreich in der Nationalfonds-Statistik den zweiten Platz wieder zu erobern. Wir erlauben uns nochmals darauf hinzuweisen, daß eine Anzahl von Vertrauensmännern noch immer nicht an die Büchsenleerung geschritten sind und verweisen wir Sie auf unsere Veröffentlichung in unseren „Mitteilungen“ Nr. 30. Wir erwarten bestimmtest, daß Sie, falls Sie Ihrer Pflicht noch nicht genügt haben, unverzüglich die Ihnen untergestellten Büchsen leeren und den Betrag an uns abführen werden. Schließlich fordern wir Sie auf, Tischabeaw nicht vorübergehen zu lassen, ohne für unseren Volksschatz mit allem Eifer gearbeitet zu haben. Mit hochachtendem Zionsgruß Die Landessammelstelle des Jüd. Nationalfonds, Wien, II., Karmeliterplatz 1. P. S. Bestellungen auf Telegramme sind womöglich gegen vorherige Einsendung des Betrages baldigst aufzugeben. Eine interessante Statistik. Dem Berichte unserer Landessammelstelle an den Kongreß sei eine Tabelle entnommen, welche jene Orte anführt, welche im Jahre 1912 an Spenden für den J. N. F. mindestens 500 Mk. Ort und dessen Distrikt aufgebracht haben. Hiebei sind die Spenden für die Siedlungsgenossenschaft nicht mitberücksichtigt. Zum Vergleich sind auch die Ergebnisse des Vorjahres 1911 beigerückt und der Auf- oder Abstieg durch ein -{- oder — ersichtlich gemacht. Zu- oder N. F. Spenden Abnahme 1912 1911 Zu- oder N. F. Spenden Abnahme 1912 1911 1. Wien (IOe) 2. Lemberg (OG) 3. Stanislau (SG) 4. Prag (B) 5. M.-Ostrau (MS) 6. Krakau (WG) 7. Drohobycz (SG) 8. Teplitz (B) 9. Troppau (AIS)!0. Tarnopol (P) 11. Tarnow (WG) [2. Czernowitz (Bu) 13. Olmütz (MS) 14. Neu-Sandez (WG) 15. Boryslaw (SG) 16. Aussig (B) 17. Bielitz-Biala (MS) Dr. Georg Weiner Arnold Schwarz Meier Henisch Prof. J. Wertheimer Leo Krieger S. Pitzele Max Ornstein Ludwig Steiner Albert Schlesinger Abraham Königsberg Eduard Schwager Benedikt Flohr Wilhelm Spitzer Dr. Heinrich Syrop Josef Sdienkler Rudolf Schneider Felix Brunner1) t t + + + 4* + 52.624 5.565 4.900 4086 2.732 2.343 2.149 2.039 1.814 1.771 1.692 1.540 1.485 1.449 1.447 1.420 1.395 K 48.708 „ 4.480 „ 3.206 „ 3.725 „ 2.869 „ 2.484 „ 1:876 „ 1.754 „ 2403 „ 1.585 „ 1.488 „ 1.653 „ 1.204 „ 613 „ 696 „ 420 831 Ort und dessen Distrikt 18. Rzeszöw (WG) 19. Kolomea (SG) 20. Proßnitz (M) 21. Trautenau (B) 22. Przemysl (OG) 23. Stryj (SG) 24. Brünn (MS) 25. Ung.-Hradisch (MS) 26. Zloczow (OG) 27. Debica (WG) 28. Czortkow (P) 29. Gliniany (OG) 30. Iglau (MS) 31. Gablonz (B) 32. Pilsen (B) 33. Triest (IOe) 34. Radautz (Bu) Ortskommissär (Ende 1912) Mirjam Zangen Markus Berger2) Julius Neumann3) Ernst Goliath Nachmann Messner Verein Emunah Josef Spitzer4) A. Sträußler Kisiel Schuster5) B. Fett Chune Wachmann Efraim Katz Hugo Kohn Siegfried Weil Karl Lang Dr. V. Kleinzeller Dr. Josef Bierer Seitherige Aenderung in Person der Ortskommissäre:!) Emil Feiner, 2) Dr. Abraham Zahler, 3) Leo Beer, 4) Julius Schüller, 5) Dr. S. Maiblum. — 1.352 ff 1.428 1 ~r 1.313 ft 1.139 + 1.331 ff 1.184 1.268 ff 1.085 — 1.063 tf 1.111 -J- 910 ff 906 + 865 ff 821 H- 837 ft 312 815 ft 704 + 672 ft 498 660 ft 940 656 ft 577 641 ff 994 — 633 >1 770 — 590 ft 728 + 588 ff 401 + 586 ft 551 flditung! Gesinnungsgenossen, verlanget in allen jüdischen Restaurants etc. Kellnerzettel des j. N. F. I lim l lirlim—will|||11 III t. I I I I M."T f . i pi rnn—