Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 7 (1913)
- Issue
- 18 (2.5.1913)
- Date
- 1913-05-02
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 Beilage zur JÜDISCHEN ZEITUNG ..___ Seite 10 —.56; 60978 Karl Honig 4.04; 60965 Ing. WedhSberg 1.88; 60972 Gasthaus Braun 3.34; 60981 Fritz Löwy 1.71; 35403 Schlesinger —.83; 86175c—.46; 86113 A. Sträußler 4.68; 86115 —.33; 86119 Angestellte d, Fa. Munk —.72; 86163 Pskar Lidben 9.19; 86108 M. Adler —.69; 86167 Gust. Blum1 1.22; 86169 Brunn —.60; 86180 Emilie Eisner 1.11; 86178 Max Fürst 1.19; 86126 —.40; 86176 Grimm 1.—; 86164 Grünhüt 1.—; 86177 Hajek 1.34; 86161 —.50; 86.111 Klein —.86; 86117 —.50; 86168 Lampl 1.22; 86109 —.40; 86162 Maier —.68; 86104 Morgenstern —.60; 86120 — 39; 86124 Schindler 2.—; 86170 Schweiger 1.31; 86116 —.56; 86172 Eng. Müller 2.35; 86122 Dr. Schwarzkopt 4.10; 60982 Ernst Eppler 1.03; 86123 Spar- und Kreditverein 1.20; 86101 Cafe Braun 3.14; E .v. 78.10 Wien IO 95303 Barber J. H. V. 3.10; 61852 Picker & Schattner, Ing. Kramer 2.—; 61759 Neubrunn Jordania 10.38; 61773 Elias 1.64 17.12 Swine K 315.85 Samfmeibogen. Kokxnea SG * Berger: 07836 Slg. a. Hochz. Glinert-Sdhaffer, Zirei Zion 17.— Wizmtz Bu * Driner: 08220 „Libanonia“ 1.76; Schnapp 1.60; Weidenfeld —.50; Div. —.25; ab —.10; E. v. 4.01 Summe K 21.01 Herzlwald. Aussig B ** Heinr. Fleischer 2 B, a. N. s. sei. Schwiegereltern Isak und Sarah Rudolf 14.—; Hr. und Fr. Oskar Pick 1 B. a. N. Josef Löwy sei. And. Reichenau 7.—; 3 B. i. Aussiger Gart. 21.— ’ Brünn MS' * Spitzer: Dr. Else Schönhof 1 B. a. N. ihr. Sohnes Hans 7.—; Jüd. Turnverein je 1 B. anl. des ausgezeichnet gelung. Turnfestes je 1 B. a. ’N. Dr. Karl Sonnenfeld, Leo- Gottlieb, Ing. Roth 21.—; Sedergesellsihaft Dojiath- 1 (B. a. N. Dr. Karl Pick anl. des gut gegeb. Seders 7.—; 5 B. i. Veritengart. 35.— Frietiek MS pr. Steuer: Zion. Tischgesellschaft 5 B. a. N; Dr. Sigmund Bimstein i. Nassaugart. . 35.— P tag B Zion. Mittelschüler kond. ihrem' Koll. R. Teller 1 B. a. N. Moritz Teller 7.— ' Tepütz B Herbert Fischer 1 B. a. N. d. verst. A. H. Rud. Seger 7.—; Dr. Arthur und Enrniy Scheueir 3 B.‘a. N. Hugo Mandello, Budapest, 4 B. i. Teplitzer Gart. 28.— Ung.' Hradisch' MS * Sträußler: 2 B. a. N. Dr. Brauner . und Frau i. Asdiäwahgart 15.— Wien IO Die Mitglieder des Sportklub „Hakoah“ ihrem Ehrenmitgl. Dr. Lipot Weib 1 B. 7.—; Slg. a. Sederabd. 1 B. a. N. der Mensa' acad. Judaica d. Hr. Kestenbaum 8.14 15.14 Zauchte MS Artur Mannaherg 1 B. a. N. Zs. erstgeb. Sohnes' Abraham- Paul Mannaberg i. Mähr.-schles. Hain 7.50 Surrine K 163.64' Zus. 23 Bäume; bis 31. Dezember 1912 14448 B; seither 702 B. Jewish Colonial Trust Wien IO A. Metzger 2 Inh.-Aktien 51.60 Palästina Land Development Comp. Prag B Hugo und Jos. Koretz je 1. Aktie 48.50 Warschau R je 1 Aktie a. N. Jekusiel Sustnan'Pecker und Eliazar Ferst pr. Sdrarekl 48.50 SUnüne K 97:— Zentralfond. Proßnitz MS * Beer: Dr. Gust. Zweig 40.—; Jul. Neumünn, Leo Beer ä 20.—; Dr. Leop. Goldsdhüridf, Jüd. Turnverein a 10.—; Josef Grabscheid 5.—; Dr. Vikt. Weißm'ann 3.—; Sal. Steckler, Ernst Beamt ä 1.— 110.— Ung. Hradisdt MS * Sträußler: Dr. Moritz Jellinek 25.—; Aijur Brauner, Gustav Blum1, Norbert Brunn, Prof. Armin Lemberger, Oskar Lieben, Karl Schindler, Sigmund Trost, Aron Sträußler, Rud. Sträußler, Ing. Rud. Wechberg, Dr. Otto Winter, SigmUnd Fürst, Ing. Zweig, Leop. Sonnenfeld, U. Ostra, Dr. Ed. Stern, 0. Ostra, Max Siebenschein, Gaya, B. Reich, Budhlowitz ä 20.—; Weinberger 10.—; L. und H. Berger 20.— 415.— Wien IO Anton Löw 5.— Siürime K 530.—• Hebr. Gymnasium Jerusalem. Teplitz B Organisation zion. Mittelschüler - 100.— ‘ Siedlungsgenossenschaft. Wien IO Anton Löw VI. Rate 5.— Richtigstellung. ln Nr. 13/14 wurde durch: einen, Irrtumder Druckerei der Ausweis der Znaimer Spenden nicht veröffentlicht. Selber lautet: ■ Znaim MS * Hirschenhauser: Isr. Frauenverein. und Tumklub vom- Reingewinn ihrer am 1. März stattgef. Unterhaltung Dr. Kahan 10.—. Die Wochensumme bleibt unverändert. In der vorletzten Nr. sollte es unter Brünn Jemtenitenhäuser statt K 113.— richtig! K 153.— heißen. Die WoChensum'me bleibt unverändert. Verkauf stellen f des Jüöildien NationalfonOs für ■' .; Harken,. Telegramme und , Ansichtskarten. I. Bezirk: Caf6 Marienbrücke, < Roteriturmstraße (Kassa) -1 „ J. , Schlesinger, Buchhandlung, 11. „ Seitenstettengasse 5. Caf6 Stefanie, Stefariiesträße 2 (Kassa). . VI. „ Bude der Kartellverb. Emunah Gamalah, Linke Wienzeile 40 IX. „ Soüt. 2, tägl. 6—8 Uhr abds. Max Kurzholz, Papierhandlung, Liechteristeinstr. 7. Cafd Bramer, Liechtensteins!?. Nr. 21 (Kassa). - An die geehrten Gg! Wiederholt ist bereits darauf hingewiesen worden, wie relativ verschwindend klein Dinge, die sonst achtlos vernichtet werden, durch' -zielbewußte Massensammlung verwertet werden können. Dies«, gilt namentlich von jenen .unscheinbaren gebrauchten Briefmärken, die meist in den Papierkorb wandern, oder vom Staniol und den FlasChenkapseln,. die auf den MullKäufen geworfen werden. Alle diese Kleinigkeiten bedeuten für uns Werte, aus denen der J..N. F. schon namhafte Beträge gezogen hat und dies fast ohne Mühe des Einzelnen. Daher fordern wir alle jene, die' ein Interesse am Nationalfond haben, auf, diese Marken, Po s t er 1 agscch ein e, Staniol, Flaschen kapseln u. Zigarrenscbleifen zu sammeln Und an uns zu senden. Namentlich unsere Kiemen können dadurch im Spiele für das Interesse an unserer Sache erzogen werden. Wir bitten um reichliche Zusendung dieser Materialien. , :- L. S. St. d. J.-N. F. für Oesterreich1. Liebwerter Stammesgenosse! Pessach, das Fest der Befreiung unserer Väter aus dem Joche Mdzräims nehmen wir als beste Gelegenheit, um uns mit eindringlicher Bitte an Sie zu wenden. Wenn Ihnen die Hagadah noch etwas sagt, wenn Sie im trauten Familienkreis am Sed er tische sitzen, dann werden auch ' noch’ unsere Worte Eingang finden in ein jüdisches Herz, jüdischer Wohltätigkeitssinn wird rieh offenbaren. Wir feiern jetzt das Andenken an den Auszug unserer Väter aus Mizraim, wo sie gedrückt und verfolgt wurden in unmenschlicher Weise, bis sie aufsdhrien aus ihrem Elend und ihnen endlich Hilfe und Rettung zuteil wurde. Aus dem: Lande der Erniedrigung fanden sie den Weg in das Land der Freiheit, das für, sie von Milch: und Honig; floß. Diese Zeit ist im Gedächtnis des jüdischen Volkes noch immer lebendig. Noch heute, nach so vielen Jahrhunderten, fühlen wir mit unseren damaligen Vorfahren! Und sollten kein Herz haben für unsere Brüder, die heute unter ähnlichen Drangsalen schmachten? Wie einst im Lande Aegypten, so leiden Juden, Eure Brüder und Schwestern, im Lande Jemen. Mißachtet und getreten von den herrschenden LandesbewoWnern, finden sie nirgends ihr Recht und verkommen irnm'er mehr. Ihre Zahl, einst eine große, nimmt zusehends ab, den noch1 Lebenden sieht man den Hunger an. In dem Lande gibt es für sie keine Rettung, es bleiben ihnen nur mehr übrig zu sterben oder auszu- Wandern. Und nun öffnen sich Palästinas Pforten, wie einst unseren Vätern, als sie auszogen aus Mizraim, auch jetzt gastlich1 unseren Brjudern aus dem Jemen. Für die Reise ist gesorgt, Arbeit und damit Möglichkeit, sich und die Familie ehrlich durchs Leben zu bringen, ist in Fülle vorhanden, aber für die Menge dieser Einwanderer ist nicht genügend Unterkunft vorhanden! Was hilft es1, daß sie errettet wurden vom Hungertodes, Wenn sie jetzt, das neue Klima noch, nicht gewöhnt, allen Krankheiten ausges'etzt sind? Darum wenden wir lins an alle, noch jüdisch fühlenden Stämmesgenossen! Helfet mit, Euren Brüdern, die aus ihrem Mizraim fliehen, ein neues, besseres . Heim zu schaffen. Leset in dieser Schrift von den Leiden unserer Brüder im Jemen, leset, wie willkommen Sie. in Palästina sind und Ihr Werdet überzeugt sein, daß es Eurer Hilfe bei diesem Befreiungswerke bedarf und daß diese hier gut und wahrhaft jüdisch angewendet ist. Wir wenden uns an Sie, liebwerter Stamm esgenosse, im Vertrauen auf Ihr jüdisches Empfinden, das noch niemanden, der daran appellierte, enttäuscht hat. Wir bitten Sie inständigst, sich der verfolgten Brüder anzunehmen und das Ihrige dazu beitragen, daß sie bald menschenwürdig, im Lande ihrer einzigen Hoffnung untergebracht werden. Wir danken ihnen im vorhinein wärmstenS für . Ihre Spendej die in je1 dem Betrage willkommen ist, und zeichnen mit vorzüglichster Hochachtung Die österr. Sammelstelle des „Jüdischen Nationalfonds“ Wien II/l, Karmeliterplatz Nr. 1. Postsparkassenkonto-Nr. 100.208. Gesinnungsgenossen, verlanget in allen jüdischen Restaurants etc. Kellnerzettel des J. n. F.