Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 7 (1913)
- Issue
- 10 (7.3.1913)
- Date
- 1913-03-07
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 Beilage zur JÜDISCHEN ZEITUNG Seite 10 Tarnow WG pr. Tagbl. E. Bauch: 1 B a. N. Josef Umanski von seinen Schülern 7.— Wien IO „Ncure Jehuda“ 1 B a. N. Josef Pick f. seine verdienstvolle Leis.nag als Präses d. Exekutivkommission 7.—; Frau Therese B.rger 1 B a. N. ihres sei. Sohnes Ignaz 7.— : Frau Irma Werfheimer 1 B a N. ihres sei. Bruders Ignaz Berger 7.—; Abraiia.n Schwadron anl. d. Einreichung um Promotion sub ausniciis je 1 B a. N. akad. Verein „Hachija“, Dr. Giorgio Reiss, Georg Steiner 21.—; med. Carlo Koch 1 B a. N. Dr. Giorgio Reiss /.—; „Theodor Herzl“ kond. s. Bl. Laszkoviis z. Tode s. Mutter 1 B a. N. Chaje Laszkovits 7.— 56.— Summe K 147.20 z.us. 21 B, bis 31. XII. 1912 1244S B, seither 346 B Kapitalsanlage. Palästine Land Development Comp. Andrychau WG * Dr. Felix: 1 Joch Aktie pr. Share Klub 26.05 Troppau MS * Schlesinger: 1 Joch Aktie 26.05 Summe K 52.10 Bezalel. Brünn MS * Spitzer: „Hasmonaä“ 10.—; „Hasinonaä“ Mitgl.-Beitr. 5.— 15.— Wien IO Dr. Georg Weiner Mitgl.-Beitr. 5.— Zentralfond. Troppau MS Hugo Schlesinger 20.— Wien IO Dr. Egon Zweig 40.—; Ing. J. Löwenbein 6.—; Julian Oschery 30.— 76.— Summe K 96.— Philatelie. Marken: NFK. pr. Leon Lindenbaum, Krakau, Meier Hehisdi, Stanislau, A. Schwadron, Wien, Viktor Grünwald, Graz, Dr. A. Felix, Andrychau. Staniol: Meidlinger jüd. Volksschülerinnen, NFK. pr. Leon Lindenbaum, Krakau, Meier Henisch, Stanislau, Abraham Weidenfeld, Radautz, A. Schwadron, Wien. Erlagscheine: NFK. pr. Leon Lindenbaum, Krakau, Oskar Weinreb, Wien, Meier Henisch, Stanislau, A. Schwadron, Wien, Markus Kauders & Söhne, Wien, Dr. Felix, Andrychau. Zigarrenspitzen: Oskar Weinreb, Wien. Richtigstellung. In der vorigen Nummer sollte es unter Tamopol (Allg. Spenden) riditig heißen: Slg. Frl. Sali Schwarz s. Abend „Jehuda" 6.—, in Nummer 7: Slg. FrL Weistaub 8.20. Die Wochensumme bleibt unverändert. Verkaufstellen Rn die geehrten Büdileninha&er! Diejenigen Inhaber von NF.-Sammelbüchsen, bei denen durch längere Zeit keine Entleerung des Biichseninhaltes vörgenommen worden ist, werden höflichst ersucht, dies der Sammelstelle des Jüd. Nationalfonds, Wien 11,1, Karmeliterplatz 1, unter Angabe des ganzen Namens und der vollen Adresse bekannt geben zu wollen. Insbesondere sind jene Büchsen, deren Inhaber ihr Domizil wechselten, in unserer Karthotek außer Evidenz geraten. Wir bitten daher, um den NF. vor Schaden zu bewahren, dringend, um Angabe der nicht geleerten Sammelbüchsen. Hochachtungsvoll Die Sammelstelie. $$$$$$$$$$$$$$$$ An die geehrten Gg! Wiederholt ist bereits darauf hingewiesen worden, wie relativ verschwindend klein Dinge, die sonst achtlos vernichtet werden, durch zielbewußte Mässensammlung verwertet werden können. Dies gilt namentlich von jenen unscheinbaren gebrauchten Briefmarken, die meist in den Papierkorb wandern, oder vom Staniol und den Flaschenkapseln, die auf den Mullhaufen geworfen werden. Alle diese Kleinigkeiten bedeuten für uns Werte, aus denen der J. N. F. schon namhafte Beträge gezogen hat und dies fast ohne Mühe des Einzelnen. Daher fordern wir alle jene, die ein Interesse am Nationalfond haben, auf, diese Marken, Posterlagsccheine, Staniol, Flaschenkapseln u. Zigarrenschleifen zu sammeln und an uns zu senden. Namentlich unsere Kleinen können dadurch im Spiele für das Interesse an unserer Sache erzogen werden. Wir bitten um reichliche Zusendung dieser Materialien. L. S. SL d. J. N. F. für Oesterreich. Bei Geldsendungen bitten wir, sich -ausschließlich unserer Erlagscheine zu bedienen. (Postsparkassenkonto 100.208) Postanweisungen sind an die Adresse: Jüdisccher Nationalfond Wien, II., Karmeliterplatz 1 zu richten. des Jfiöifdien Nationalfonds: für Harken, Telegramme und Ansichtskarten. I. Bezirk: Caf£ Marienbrücke, Rotenturmstraße (Kassa) „ J. Schlesinger, Buchhandlung. Seitenstettengasse 5. II. „ Cafe Stefanie, Stefaniestraße 2 (Kassa). VI. „ Bude der Kartellverb. Emunah Gamalah, Linke Wienzeile 40 Sout. 2, tägl. 6—8 Uhr abds. IX. „ Max Kurzholz, Papierhandlung, Liechtensteinstr. 7. „ Caf6 Bramer, Liechtensteinstr. Nr. 21 (Kassa). Purim 5673. .j'jnn'“ D’TlB Am 23. März d. J. begehen wir wieder ‘ das freudige Purimfest und wie bei jeder jüdischen Feier dürfen wir auch diesmal des Jüdischen Nationalfonds nicht vergessen. Die in manchen Orten übliche Sitte während der Maskenumzüge von Haus zu Haus mit den NF.-Büchsen zu sammeln, soll dieses Jahr noch in größerem Maßstabe betrieben werden. Denn unser Volksschatz, der Ende 1912 bis auf ca. vier Millionen Kronen gewachsen ist, soll sich noch vergrößern. Falls manche lokale Verhältnisse besser entsprechende Arten der Sammlung zulassen, wäre es wünschenswert, die Vorbereitungen schon jetzt zu treffen, damit der Erfolg ein sicherer ist. Ueblich ist es auch, während der Purimfeier durch Kindervorstellungen dem JNF. beizutragen. Diese Kindervorstellungen bilden unsere Kleinen zu eifrigen Anhängern unseres Volkseigentumes heran. Wenn Sie ein für die Aufführung durch Kinder geeignetes Purimspiel benötigen, sind wir bereit, Ihnen von unserem restlichen Vorrat ein Exemplar kostenfrei zu überlassen. Alle unsere Flugblätter, die Sie zur Purimagitation benötigen, bitten wir schon jetzt zu bestellen. . . „ Wir wünschen Ihnen, sehr geehrte “H erre/T Gesinnungsgenossen, erfolgreiche Arbeit! Die Landessammelstelle d. JNF.. für Oesterreich, Wien, II., Karmeliterplatz 1. Postsparkassen-Konto 100.20S. Bausteine für die Jemenitenhäuser. Das NF.-Hauptbüro, die Jahreskonferenz und das AK., diese hervorragenden Faktoren der zionistischen Bewegung, haben es als die wichtigste Aufgabe der nächsten Zeit erklärt, die Verwertung der Je- ■ meniteneinwanderung für unsere Palästinaarbeit durch Bau von Familienhäusern zu ermöglichen, und haben darum an unsere begüterten Volksgenossen den Aufruf gerichtet, den Bau solcher Häuser durch Stiftung von je 1000 Frcs. sicherzustellen. ' Durch viele Zuschriften unserer NF.-Kominissäre und anderer treuer Parteigenossen wurde die Landessammelstelle auf das dringende Bedürfnis aufmerksam gemacht, auch der breiten Masse unserer Volksgenossen, welche nicht in der Lage ist, so großzügig Mann für Mann; 1000 Frcs. zu spenden, die Möglichkeit zu eröffnen, durch kleinweise Spenden die Jemenitenaktion zu fördern. Wir haben diese Bitten und Wünsche mit Nachdruck beim NF.-Hauptbüro vertreten und schließlich durch-; gesetzt, daß ein Versuch in unserem Sinne gemacht werde. Das wichtigste Bedenken, welches gegen die Einführung kleinweiser Spenden sprach, war die Furcht, daß durch die Buchung und .Evidenzhaltung; der einzelnen Hauskonti und durch die Drucklegung detaillierter Spenderlisten die Verwaltungskosten bedenklich erhöht würden. Ein weiteres Bedenken ging dahin,- daß Sammlungen für ein Konto von leistungsunfähigen Einzelpersonen oder leistungsschwachen Gruppen im ersten Eifer begonnen und dann im Stiche gelassen würden. Um diese Bedenken zu zerstreuen, haben wir folgende Ord-t nung festgestellt: Es mögen sich die Zionisten bzw. die Vereinskommission eines ganzen Ortes oder Bezirkes zu dem Beschluß, mindestens ein Jemenitenhaus zu stiften, zusammentun und diesen Beschluß mit dem Ersuchen um Eröffnung eines Kontos (zum Beispiel für das Haus „Stadt Rohatyn“) uns mitteilen. Diesem Ersuchen werden wir dann Rechnung tragen, wenn gleichzeitig eine Anzahlung von 50 K einlaufen wird. Späterhin werden wir nur weitere Spenden von mindestens 10 K oder einem Vielfachen von 10 K als „Bausteine“ für Rechnung des jeweils zu benennenden Hauskontos gutbuchen. Beträge unter 10 K werden nur unter „Allgemeine Spenden” ausgewiesen. Zu den Sammlungen für Hauskonti dürfen weder Sammelbüchsen noch Sammelbogen benützt werden und ganz gewiß können diese Sammlungen mcht noch nebstbei zu Eintragungen ins Goldene Buch verwendet werden. Die Bausteine werden mit dem kurzen Schlagworte: „Spende des A in P“ oder .^Sammlung des B in R“ ohne weitere Detaillierung äusgewiesen, doch mit Hinzufügung des jeweiligen Kontostandes. Jene Konti, welche nicht bis Ende 1913 die Summe von 1000 Frcs. erreicht haben haben, werden gestrichen und die sich ergebende Summe fällt den „Allgemeinen Spenden“ zu. Wir rechnen bestimmt damit, daß die österreichischen Gesinnungsr genossen von der ihnen eröffneten Gelegenheit, unseren Jemenitenbrüdern ein Heim in Palästina zu bieten, freudig Gebrauch machen werden. Mit Zionsgruß Die Landessammelstelle des JNF. für Oesterreich Wien, Karmeliterplatz 1. Gesinnungsgenossen, verlanget in allen jüdischen Restaurants etc, Kellnerzettel des J. N, F.