Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 7 (1913)
- Issue
- 4 (24.1.1913)
- Date
- 1913-01-24
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 4 straße 19. — Fischer Helene, 1890, Wien, ledig, Private, II., Kastellezgasse 34. — Pohorylles Albert Em'I, 1887, Husiätyn, ledig, Magister der Pharmazie, VIII., Josefstädtergasse 52. — Leälner Robert, 1881, Wien, ledig, PSeifeneinlasser, V., Hauslabgasse 35. —■ Silberfeld Berta, 1894, Wien, römisch-katholisch, Nusle b. Prag. Mitteilungen aus dem Publikum. Nervenemährung. Ein neues Präparat gegen Nervosität erregt zurzeit berechtigtes Aufsehen. Bekanntlich wird das Lezithin seit Jahren von den Aerzten zu einer rationellen Nervenernährung verordnet, da die Nervensubstanz, und besonders das Gehirn, große Mengen Lezithin zur Verarbeitung benötigen. Die bekanntesten Nervenpräparate enthalten aber so geringe Mengen Lezithin, daß die Zufuhr großer Quantitäten solcher Präparate erforderlich war, um den Nerven das zur Ernährung und zum Aufbau erforderliche Lezithin ■ zu ersetzen; denn unser Nervenaufwand an Lezithin ist bei der Ueberanstrengung des Geistes und der Erfüllung der beruflichen Pflichten von heute ein viel größerer als die Lezithinzufuhr durch die täglichen Nahrungsmittel. Die neueste Errungenschaft besteht nun darin, daß die Firma Gebr. Hiller, Ges. m. b. H. in Tetschen a. E., ein 70prozentiges Lezithinpräparat mit Natrium amm. phosphat., unter dem gesetzlich geschützten Namen Nervo cyne“ in den Handel bringt, während die anderen besten Nervenpräparate in den günstigsten Fällen nur bis' zu 10°/o Lezithin enthalten. Außerdem ist das im Nervocyne enthaltene Lezithin voll und ganz assimilierbar. Das ist sehr wichtig! Aerzte und Publikum bringen dieser neuen Erfindung lebhaftes Interesse entgegen und man. sagt von dem Präparate, daß es eine der größten Erfindungen des Jahrhunderts wäre. * Wer in der Provinz lebt, entbehrt oft vieler kultureller Genüsse. Da ist eine gewählte Bibliothek der einzige Ersatz, sowie ein gutes Buch der beste Freund des Einsamen ist. Sie brauchen trotzdem nicht viel Geld auszugeben, denn die bekannte Buchhandlung Heinrich Sdileißner, Wien, II., Taborstraße 26, liefert Ihnen alle Bücher zur Unterhaltung und zum Studium zu billigsten Preisen. Ein Versuch wird Sie zur ständigen Kunde dieser reellen, aufstrebenden Firma mchen. * _ Körperliche Mängel sind meist nicht zu beseitigen, aber die moderne Technik ermöglicht einen bestdenkbaren Behelf. Kurzfüßige, Plattfußleidende, Knöchelschwache, Rückenmarkleidende wenden sich an den ärztlich empfohlenen orthopädischen Schuhmacher Geza Arvay, Wien, II., Gredlerstr. 9. Auch brieflich aus der Provinz. * Die P. T. Vereine werden aufmerksam gemacht, daß im neurenovierten Cafe „Maria Theresia“ ein separiertes Klubzimmer den P. T. Vereinen zur Abhaltung von Abenden etc. zur Verfügung steht MM Telefon 12429. ■Ia in Wien, IX., Kolingasse Nr. 13, Liechtensteinstraße 6 empfiehlt sein. großes Lager in allen Fecht-, Turn-, Sport-, Tennis-, Fußball-, Hockey-, Militär- und Beamten-Uniformsorten in billigster bis feinster Ausführung und gewährt allen Mitgliedern sämtlicher akad. Verbindungen, Turn- und Sportvereinen 10°/o Rabatt auf die auf jedem Stück .ersichtlich gemachten Preise. ADLER PLÄTTE und feiner Aufschnitt ist die Nachtmahl-Spezialität des Pnfn AcIIpf!•» Schottenring Nr. 12 1/Ul IS riUl«51 y Telephon 14737 — Biere vom Faß. Weine offen u. in Bouteillen. Großes Souterrainlokal mit Kegelbahn für einige Tage zu vergeben. MMMliraa! J. fii TCO Wien, II., StelanieitraBe Nr. 14. Telephon interurban 13702. 70 modemst eingerichtete Zimmer von K 2.80 aufwärts. In unmittelb. Nähe des Nordu. 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Enthält folgende sechs Sonderverzeichnisse :V I. Eigene Publikationen des Jüdischen Verlages. \ II. 1. Belletristik; 2. Jugendliteratur. 3. Sprächen und Literatur. I :III. Geschenk werke. ’ j, . TV. 1. Geschichte. 2. Biographien, Memoiren und : ■ Briefwechsel. '/•’ : i 4» ' Zionismus. 2. Palästinakunde. 3. Bro- : schüren. f - VI. .1. Nationalismus, Volkskunde, Statistik u. a. 2. Antisemitismus ü. a. 3. Religiorisphilo-; Sophie, Theologie u. a. 4. Bibeln, Gebet-! bücher, Kochbücher usw. i Die Verzeichnisse werden auch einzeln äßgej geben; Zusendung kostenfrei durch: die I i ~ „Jüdische Zeitung“ .“ . j Wien, II/3, Karmeliterplatz L Telephon' £2.075. RrnolO Franltl Spitzen und: Stickerei für Kleider und Wäsche, gestickte Batiste, Tülle und Schleier, Taschentücher Wien, I., Singerstraße Nr. 14, I. Stöck. Telephon Nr. 2069. . ~ Plc Heilung Oer ZuMranlilieit. Broschüre von Dr. med. Richard Buck. An Interessenten kostenfrei. £ine der verbreitetsten Krankheiten, welche in jedem Alter und in jedem Lande vorkommt, ist die Zuckerr . krankheit. Die Anfangserscheinungen pflegen sich subjektiv in Müdigkeit physischen Verstimmungen t und unregelmäßigem Stuhlgang und hauptsächlich im Durstgefühl zu zeigen in Begleitung von Trockenheit : - und Jucken der Haut sowie Vermehrung der Harnmenge. Dr. Buck zeigt in seiner Broschüre einen '...-'sc: . ebenso einfachen wie sicheren Weg zur Heilung der Zuckerkrankheit, indem er das Hauptgewicht darauf leigt das Blut sowie-die gesamten Körpersäfte auf die Höhe zu bringen und wieder normal zu gestalten, denn auf diese Weise allein wird die Leber in den Stand gesetzt, ihre natürlichen Säfte zu komplettieren und . SY . das die Zuckerverbrennung bewirkende Ferment zu bilden. Zu diesem höchst wichtigen Zwecke steht uns. . Hiller’s Diabetiker-Nährsalz zu Gebote, welches seiner Zusammensetzung allen Ansprüchen zur Blutverbesserung gerecht wird.- Es ist eine ideale Zusammensetzung mineralischer Salze nach den Quellen von Karlsbad, Kissingen, Neuenahr, jedoch regelmäßiger, nach wissenschaftlichen Erfahrungen, voll und ganz assimilierbar; ferner enthaltend bewährte Kräuterextrakte aus Pflanzen, die als wertvolle Diabetes-Heilmittel rührülich bekannt sind. Hiller’s Diabetiker-Nährsalz erleichtert uns durch seinen billigen Preis einen ausgiebigen und nachhaltigen Gebrauch-es erspart uns kostspielige Badereisen, und wir können bei richtiger und anhaltender Verwendung nicht allein auf ein vorübergehendes Schwinden der Symptome, sondern auf eine dauernde Hebung des Leidens,* somit auf rationelle Heilung hoffen. Es gibt dem Körper die normalem elektrische^Spannung, versieht die einzelnen Zellen mit der nötigen vitaleji Energie, verleiht der Leber Kraft, den Zucker in Glykogen überzuführen und bringt überhaupt den gesamten Organismus wieder in naturgemäßen Stoffwechsel. Preis einer Döse K 2.50 in Apotheken und Drogerien. Eabrih: Gebr. Hiller, ces. m. n. TttsAen i. L143 5981570871