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Jüdische Zeitung · 1911-12-15 · 50 (15.12.1911) · p. Seite 10

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
5 (1911)
Issue
50 (15.12.1911)
Date
1911-12-15
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 \ * Beilage zur JÜDISCHEN ZEITUNG Nr. 50 ■ Beoöd. Prag B Robert Guttmann —.60, ders. f. d. ‘Naturhistorische Museum —.50 1.10 Hygienisdies Institut Prag B R. Guttmann —.60 Hebr. Gymnasium. ' Prag B R. Guttmann —.55 Taschkemonischule. Prag B R. Guttmann —.50 David u. Fanny Wolfsohn-Stiftung. Prag'B R. Guttmann —.60 Lewinski Lehrer-Seminar. Prag B R. Guttmann —.50 Nationalbibliothek in Jerusalem. Prag B R. Guttmann —.50 Herzl-, alte und neue Palästinamarken. Jägern dort M K 2.37; Neutitschein M K 0.40; Wien IO K 7.60 K 10.37 Telegrämmblankette. Brzezany P K 5.—; Czortkow P K 10.—; jägerndorf M K 3.50, Rözwodon WG K 4.—; Wien JO K 3.— K 25.50 K 44.87 Philatelie. Märken! Maxsohn, Wien; M. Zeigenthal, Sie- Wiswa; ‘Frl. Reich u. Baumgarten u. Regine Sard, Lemberg; Pinkas Katz, Neufratautz; Isak Tehzer, Strzyzow. Staniol! Saräh Gelb, Wien; Maxsohn, Wien;* M. ‘Zweigenthal, Sieniawa; Frl. Reich, Baumgarten u. Regine Bard, Lemberg; Isak Tenzer, Strzyzow. Erlagscheine! M. Zweigenthal, Sieniawa; M. Horowitz,-Wien; Pinkas Katz, Neufratautz; Lea -Wölläch, Wien; 'Isak Tenzer, Strzyzow. Zigarrenspitzen! Maksohn, Wien. Wocheritabelle Oes Geldeinganges vom 5. Dez. bis 13. Dez. aus ' Innerösterreich 10** Dr. G. Weiner, Wien . 806.81 SödgaL-SG. ** Maier Henisch, Stanislau . 242.87 Ostgal. OG ** Heinr. Hescheles, Lemberg 196.53 Bukowina Bu ** JuL Kormann.. . 101.69 Podolien P **-I)r. W. Landau, Tarnopol . 94.47 'Mähr. u. Schl. M** Dr. F; Eckstein Troppau 85.47 Westgal. WG. ** Dr. Ch. Hilfstein, Krakau 17.37 Böhmen B '** Moritz Löwy, Prag . . . . . . 4.35 Wochensumme Österreich K 1548.86 NF- *u. Oelbaumspenden . 1473.59 Diverse , andere Spenden. 75.27 Wochens.der NF. u. Genossenschaftssp. •aus aller Welt (Nr. 49 d. Welt) 17417.19 An die geehrten Gg.l Wiederholt ist bereits darauf hirigewiesen Worden, wie relativ verschwindend kleine Dinge, die sonst achtlos vernichtet werden, durch ziel- ’-bewußteMassensammlung verwertet werden können. Dies gilt namentlich von jenen unscheinbaren gebrauchten Briefmarken, die meist in den Päpierkorb wandern, oder vom Staniol und den Flaschenkapseln, die auf den Mullhaufen geworfen werden. Alle diese Kleinigkeiten bedeuten. für uns Werte, aus denen der J. N. F. schon namhafte Beträge gezogen hat, und dies fast ohne 'Mühe des Einzelnen. Daher fordern wir alle jene, die «in Interesse am Nationalfond haben, auf, diese Marken, Posterlagscheine, Staniol u. F.aschenkapseln zu sammeln und an uns zu senden. Namentlich unsere Kleinen können dadurch im Spiele für das Interesse, an unserer Sache erzogen werden. Wir bitten um reichliche Zusendung dieser Materialien. L. S. St d. J. N. F. für Oesterreich. Briefkasten. Wir bringen Ihnen, sowie allen Sammlern und Spendern zur Kenntnis und bitten sie, sich dies wohl einzuprägen, daß wir Spenden erst dann ausweisen könne«, wenn sowohl die druckreife Spenderliste, als auch der entsprechende Betrag an uns gelangt sind'. Es ist daher im dringenden Interesse der Ordnung, die Spenderlisten und die entsprechenden Beträge stets zugleich oder doch gleichzeitig an uns einzusenden. Die Befolgung dieser Ordnungsregel tut jetzt umso mehr not, als wir — knapp vor Abschluß der Jahresstatistik 1911 — bestrebt sein müssen, der Landsmannschaft Oesterreich die Feststellung einer möglichst hohen Jahressumme zu sichern. Kellnerzettel. Seif Jahren laufen bei uns von allen Seiten des unserer Amtsführung anvertrauten Gebietes Anregungen ein, hach dem Muster des Deutschen Schulvereines und anderer nationaler Schutzvereine, sogenannte Kellnerzettel herauszugeben. Das sind Zettel, auf welchen in Gast- und Kaffeehäusern die Zeche den Gästen vom Kellner verrechnet wird, und welche das Symbol des betreffenden Schutzvereines samt dem vom Gast geforderten Preisaufschlag zugunsten dieses Vereines aufgeprägt enthalten. \ Das NF.-Hauptbüro hat unserem beständigen Drängen schließlich nachgegeben und — vorläufig versuchsweise — NF.-Kellnerzettel uns bereitgestellt, welche in ihrer schmucken Form überaus geeignet sind, ihren Zweck zu erfüllen. Die Zettel tragen auf der Vorderseite in feinem .Schwarzdruck das Bild der letzten NF.-Markenausgabe.(Palästinamarken) und die Inschrift: „Es wird gebeten, die Bestrebungen des Jüdischen Nationalfonds durcli einen kleinen Beitrag von 2 Hellern zu unterstützen.“ Die Rückseite ist mit einer, knappen Darlegung von Zweck, ’ Vermögensstand und Verwendung des JNF. bedruckt. Unsere Kellnerzettel werden vornehmlich in jenen Gasthäusern Verwendung finden, welche ausschließlich oder doch überwiegend von jüdischen Gästen besucht sind. Es wird dann überaus selten Vorkommen, ‘ daß ein Gast — und mag er auch kein Zionist sein — sich weigern wird, diesen kleinen Aufschlag für eine so große Sache zu bezahlen. Um aber dem Kellner und Wirte , welche diese Zettel verwenden, das Risiko zu erleichtern, geben wir je 50 sojche Zettel (dies ist das Minimalquantum) unserer Verkaufsstellen und sonstigen Abnehmern mit Gewährung von 25 Prozent Rabatt, also statt urni 1 K um 75 h Vorauszahlung ab. Wir erwarten viele und große Bestellungen, damit dies neue Propagandamittel seine werbende Kraft bewähre. Die Landessammelstelle Oesterreich des JNF. Wien, IX., Türkenstraße 9. Hugo EbensGarten. Der Landessammelstelle Oesterreich des J. N. F. ist vom Herrn Vater des jüngst verstorbenen Distriktskommissärs für Inneröster - reiqh cand. med. Hugo Eben, zur Ehrung dessjp Andenkens-eine Spende von 700 K zugegangen. Der Brief, welcher diese Spende .einbegleitete, ist für die vornehme Gesinnung sowohl des Spenders als auch für jene seines verschiedenen Sohnes so charakteristisch, daß wir den Inhalt des Briefes — als Beispiel für die Haltung opferfreudiger Zionisten — voll zum Abdruck bringen: „Mein innigstgeliebter Sohn Hugo , Eben, cand. .med. hat einem Freunde gegenüber den Wunsch ausgesprochen, seine Eltern mögen sein Andenken durch (Pflanzung jeines (Hugo* Eben-Gartens ehren. Wir haben uns gerne entschlossen, diesen letzten Wunsch des teuren Verstorbenen zu ehren und sende anbei in Koupon 700 Kronen zu diesem Zwecke. Seinem Wunsche gemäß sollen 50 Bäume die Namen der Eltern und Schwester; 50 Bäume die Namen aktiver Mitglieder und jalter. Herrenvom.. Vereine; Theodor Herzl in Wien tragen. Diese 50 Namen wird genannter Verein selbst bekannt geben. Die Namen der Eltern sind Adolf und Pauline Eben (Ahron und Perl); der Namen unserer Tochter ist Hedwig (Hanneh). Die zionistische Sache hat an ihm viel verloren; er war ihr mit ganzem Seele ergeben und hatte ihr große Opfer gebracht. Mit vorzüglicher Hochachtung und Zions- , grüß - ergebenst , Adolf Eben in. p.“ Teünz, 5. Dezember 1911. Das erfolgreichste Propagandamittel sind die NationalMs Karten für deren Verbreitung jeder überzeugte Zionist tätig sein soll. Das vornehmste und schönste Ge- -- schenk für alle Gelegenheiten - - sind die Phötogravfire-Künstlerkarten des Jüöifdien Nafinalfonös: Gravüren Karfen-Verlages Gravüren Erstklassige künstlerische Reproduktionen in vorzüglichster, klassisch - schöner Ausführung, Kunstkupferdruck (Tiefdruck) auf feinstem Kupferdruck-Karton. Serie A: Palästina-Ansichten. Landschafts- und Städtebilder etc. nach neuesten photographischen Aufnahmen (jüdische Kolonien, Jerusalem, .Jaffa, , Haifa etc.). ' ■ , Serie K: Hervorragende Kunstwerke jüdischen Inhaltes nach Gemälden etc., berühmter altef und moderner Meister. Serie P: Porträts hervorragender jüdischer Männer, Dichter, Künstler, etc. etc. Serie Z: Karten jüdisch-nationalen und zionistischsen Inhaltes. Einzelpreis: 12 Heller per Stück. (Mindere Ausgabe Sorte II: 6 Heller per Stück). Erhältlich in allen Buch- und Kunsthandlungen besseren Papier- und Ansichtskarten-Handlungen Trafiken, bei Verschleißern, Vertrauensmännern, Nationalforidskommissären und allen . Landes- . Sammelstellen des J. N.-F. Der Verkauf erfolgt auch gegen Voreinsendung des Betrages oder Nachnahme durch die Landessominelstellen des Jödisdien Nstionalfends oder , Jiste Nationalfoiidskarten-Verlag Wien, IX., Türkenstraße 9. Bur für IMrverhäuf«1 oder Vereinigungen. Wiederverkäufer oder Vereinigungen, welche sich dem Vertriebe unserer Krrten widmen wollen, erhalten auf Wunsch die billigsten en gros-Preise mitgeteilt. — Probesendungen 50 Stück von Sorte I sortiert K 3.—. von Sorte II sortiert K 1.50 franko ins Haus. Ausführliches Verzeichnis sowie Verkaufs-Plakat wird der Probesendung beigelegt. Anfragen wegen en gros-Preise (von IOüO Stück aufwärts) wollen gefl. an den Verlag der Jüdischen N.ationalfonds-Karten, Wien, IX., Türkenstra0e9, gerichtet werden An unsere NFK. und . Vertrauensmänner in Galizien. Wir 'beabsichtigen, an die jüdischen Banken in Galizien bei Jahresabschluß mit der Bitte um eine Subvention für den JNF. heranzutreten. Wir fordern Euch daher auf, ■ uns„baldmöglichst die Adressen der jüdischen Kreditanstalten und Banken in eurem Orte 'anzugeben, damit wir das Adressenmaterial vorbereitet haben. Mit Zionsgruß: Landes-Sammelstelle d. JNF. f. Oesterreich, Wien, IX., Türkenstraße 9:

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