Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 5 (1911)
- Issue
- 2 (13.1.1911)
- Date
- 1911-01-13
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2 JÜDISCHE ZEITUNG. Seite 9 PROSPEKT. Königlich ungarische steuerfreie 4% Staats-Renten-Anleihe vom Jahre 1910 im Nominalbeträge von Kronen 250,000 000=jfiark 212,500.000 D. R. W. Francs 262,500.000-= Livres Sterling 10,416 666„13„4 KUnDIHHCHUnG. Auf Grund der im § 2 des Gesetzartikels IV vom Jahre 1910 erteilten Ermächtigung emittiert die königlich ungarische Regierung eine 4% steuerfreie Staats-Rentenanleihe im Nominalbeträge von K 250,000.000=Mark 212,500.000 D. R.W.=Francs 262,500.000 Livres Sterling 10,416.656„13„4, welche zur Deckung der im § 1 desselben Gesetzartikels genehmigten Ausgabe von K 9,315.185.—, weiters zur Deckung der K 71,571.117'37 betragenden Kosten der im Jahre 1910 auf Grund der Gesetzartikel XIV vom Jahre 1904, XXIX vom Jahre 1908, XXXI vom Jahre 1908 und XV vom Jahre 1909 zu veranlassenden Investitionen sowie endlich zur Ergänzung der Kassenbestände dienen soll. Die Schuldverschreibungen lauten auf den Inhaber und sind in 1 f0.832 Abschnittlit.A (Nr. 1—tlO‘832) za je K 480 Hk. 408 Frcs. 504 Uv.Sterl.20 47.000 „ „ B L 1- 47-000) „ „ „ 2400= „ 2040= „ 2520= „ „100 12.500 „ „ C „ 1- 12.5001 „ „ „ 4800= „ 4080= „ 5040= „ „200 2.500 „ „ D („ 1- 2.500) „ „ „ 9000= „ 8100= „ 10.080= „ „400 2 „ „E(„1 und 2) „ „ „ 320= „ 272= „ 336= „ „13,,6,,8 in ungarischer, deutscher, französischer und englischer Sprache ausgefertigt; sie tragen im Faksimile'die Unterschriften des königlich ungarischen Finanzministers, des Direktors der königlich ungarischen Staatszentralkassa und des Vorstandes der königlich ungarischen Kreditbuchhaltung sowie die handschriftliche Unterzeichnung eines Kontrollbeamten. Die Schuldverschreibungen werden vom 1. September 1910 angefangen mit 4°/0 fürs Jahr in halbjährigen Raten am 1. März und 1. September jedes Jahres nachhinein verzinst. Die Schuldverschreibungen sind mit Zinskupons, deren letzter am 1. September fällig ist, sowie mit einem Talon versehen, gegen welchen seinerzeit die neuen Kuponbogen bei den Zahlstellen ohne Anrechnung von Kosten oder ungarischen Gebühren erhoben werden können. Nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen ist dem königlich ungarischen Finanzministerium das Recht Vorbehalten, die Anleihe jederzeit ganz oder teilweise nach vorhergegangener mindestens dreimonatlicher Kündigung zum Nennwerte zurückzuzahlen. Die Zinsen sowie im Falle der Rückzahlung das Kapital der Rentenschuldverschreibungen werden ohne Abzug von irgendwelchen bestehenden oder zukünftigen ungarischen Steuern, Stempeln und Gebühren ausbezahlt. Die Kupons verjähren nach sechs Jahren, die Schuldverschreibungen nach zwanzig Jahren, erstere von ihrem Fälligkeitstermin, letztere von dem für ihre Rückzahlung bestimmten Termin an gerechnet. j Der Inhaber kann die Zinsen, bezw. den Betrag der etwa gekündigten Schuldverschreibungen gegen Einlieferung der fälligen Zinsenkupons, bezw. Schuldverschreibungen in den Beträgen, die dem in den Schuldverschreibungen festgesetzten Wertverhältnisse entsprechen, nach seiner Wahl erheben: Bei den Zahlstellen in den Ländern der ungarischen Krone sowie bei den Zahlstellen in Wien: in Kronen; in Berlin, Frankfurt a. M., Hamburg, Leipzig und München: inj Mark D. R. W.; in Brüssel und Zürich in Francs; in London in Livres Sterling; und zwar bei der kön. ung. Staats-Zentralkassa und bei der königlich ungarischen Staatskassa in Budapest; bei der königlichen Staatskassa in Agram sqwie bei sämtlichen königl.ungarischenSteuerämtern; ferner bis auf weiteres: in Budapest: bei der Ungarischen Allgemeinen Creditbank, bei der königlich ungarischen Postsparkassa, bei dem Pester Ersten Vaterländischen Sparkassa-Verein, bei der Pester ungarischen Commercial-Bank; in Wien: bei der E. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, bii der E. k. privilegierten allgemeinen österreichischen Boden-Credit- Anstalt, bei dem Bankhause S. M. v. Rothschild, bei dem Wiener Bank-Verein, bei der Eais. kön. privilegierten Oesterreichischen Länderbank; in Berlin: bei der Direktion der Disconto-Gesellscbaft, bei dem Bankhause S. Bleichröder, bei dem Bankhause Mendelssohn & Co., bei der Bank für Handel und Industrie; in Frankfurt a. M.: bei der Direktion der Dlsconto-Gesellschaft; in Hamburg: bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, bei dem Bankhause L. Behrens & Söhne, bei dem Bankhanse M. M. Wartburg & Co.; in Leipzig: bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt; in München: bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank; außerdem: in Brüssel, Zürich und London bei dem hiezu von dem königlich ungarischen Finanzministerium zu beauftragenden Stellen. Alle Bekanntmachungen, welche sich auf diese königlich ungarische steuerfreie 4% Staatsrentenanleihe beziehen werden außer im „Budapesti Köz löny“ und in der „Wiener Zeitung“ auch in mindestens sechs ausländischen Zeitungen, darunter in zwei Berliner, einer Frankfurter, einer Hamburger, einer Leipziger und einer Münchener Zeitung veröffentlicht. Budapest, im Dezember 1910. Der königlich ungarische Firianzminister: . ’ Ladislaus v. Lukäcs m. p. Subskriptions-Einladung. Unter Bezugnahme auf die vorstehende Kundmachung Sr. Exzellenz des Herrn königlich ungarischen Finanzministers wird der Teilbetrag von Nominale Kronen 200,000.000 Mark 170,000.000 D.R.W.= Francs 210,000.000 Livres Sterling 8,333.333„6„8 königlich ungarische steuerfreie 4% Staats-Renten-Anleihe v, Jahre 1910 zur Subskription aufgelegt. Die Subskription findet am Mittwoch, den 11. Jänner 1911, während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden unter den an den betreffenden Plätzen bekanntzugebenden Bedingungen statt. In Bndapest: bei der königlich ungarischen Staats-Zentral-Kassa, bei der Ungarischen Allgemeinen Creditbank, bei der Eön. ungar. Postsparkassa, bei dem Pester Ersten Vaterländischen Sparkassa-Verein, bei der Pester Ungarischen Commercial-Bank; ferner in den Ländern der ungarischen Erone: bei sämtlichen mit der Einlösung der Coupons der 4 prozentigen königlich ungar. Eronenrenten-Anleihe betrauten Staatskassen sowie bei sämtlichen Filialen der Ungarischen Allgemeinen Creditbank, der Pester ungarischen Commercial-Bank und des Wiener Bank-Vereins; in Wien: bei dem Bankhause S. M. v. Rothschild, bei der E. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, bei der E. k. privilegierten allgemeinen österreichischen Boden-Credit-Anstalt, bei dem Wiener Bank-Verein, bei der Eais. kön. privilegierten Oesterreichischen Länderbank; ferner bei sämtlichen österreichischen Filialen der E. k. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, des Wiener Bank-Vereines und der Eais. kön. priv. Oesterreichischen Länderbank; außerdem in Berlin bei der Direktion der Disconto-Gesellschaft, bei den Bankhäusern S. Bleichröder und Mendelsohn & Co., sowie bei der Bank für Handel und Industrie; in Frankfurt a. M. bei der Direktion der Disconto-Gesellschaft und bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie: in Hamburg bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, bei den Bankhäusern L. Behrens & Söhne und M. M. Warburg & Co.; in München bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie, bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank, bei der Bayerischen Vereinsbank und bei dem Bankhause Merck, Fink & Co.; in Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt und bei deren Abteilung Becker & Co. und bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie; in Breslau bei den Bankhäusern E. Heimann, G. v. Pachaly’s Enkel und Eichborn & Co.; in Eöln bei dem Bankhause Sal. Ungarische Allgemeine Creditbank. Eön. ung. Postsparkassa. Pester Erster Vaterländischer Sparkassa-Verein. Pester Ungarische Commercial-Bank. Oppenheim jr. <£ Co.; in Zürich und Basel bei dem Schweizerischen Bankverein und bei der Schweizerischen Kreditanstalt; in Genf bei dem Schweizerischen Bankverein, bei der Schweizerischen Kreditanstalt und bei der Union Financiere de Geneve; in Brüssel bei der Banque de Bruxelles, bei der. Banque Internationale de Bruxelles und bei dem Credit General Liegois; in Antwerpen bei der Banque d’Anvers und bei der Banque Centrale Anversoise; in Amsterdam bei den Bankhäusern L. Auerbach und Lippmann, Rosenthal & Cie- sowie bei der Amsterdamschen Bank. Für die Subskription in den Ländern der ungarischen Krone und in Oesterreich gelten folgende Bedingungen: 1. Der Subskriptionspreis ist auf 91.60°/o zuzüglich der Stückzinsen zu 4°/o vom 1. September 1910 bis zum Tage der Abnahme gerechnet, festgesetzt. 2. Die Subskription erfolgt mittels der für dieselbe bestimmten Anmeldungsformulare, welche bei den vorgenannten Stellen kostenfrei erhältlich sind. 3. Bei der Subskription ist eine Kaution von 5 Prozent des gezeichneten Betrages zu hinterlegen, und zwar entweder in Barem oder in solchen nach dem Tageskurse zu veranschlagenden Effekten, welche die betreftende Subskriptionsstelle als zulässig erachtet. 4. Die Zuteilung wird sobald als möglich nach Schluß der Subskription unter Benachrichtigung der Zeichner erfolgen. Jeder Subskriptionsstelle ist die Befugnis Vorbehalten, die Höhe des Betrages jeder einzelnen Zuteilung nach ihrem Ermessen zu bestimmen. Falls die Zuteilung geringer ist als der gezeichnete Betrag, wird die überschießende Kaution unverzüglich zurückgegeben.- 5. Die zugeteilten Obligationen sind durch die Zeichner vom 26. Jänner d. J. bis längstens 10. März d. J. abzunehmen. Es wird den Zeichnern freigestellt, die ihnen zugeteilten Obligationen innerhalb dieser Frist auch in Teilbeträgen von nicht unter 4800 Kronen zu beziehen. Nach vollständiger Abnahme wird die hinterlegte Kaution verrechnet, bezw. zurückgegeben. 6. Anmeldungen auf bestimmte Abschnitte können nur insoweit berücksichtigtwerden, als dies nach Ermessen der Subskriptionsstellen zulässig erscheint. 7. Die Abnahme hat bei derselben Stelle zu geschehen, bei welcher gezeichnet wurde. Budapest und Wien, im Jänner 1911. S. M. v. Rothschild. E. k. priv. Oesterreichische Credit-Anstalt für Handel and Gewerbe. E. k. privilegierte Allgemeine österreichische Boden-Credit-Anstalt. Wiener Bank-Verein. Eais. kön. privilegierte Oesterreichische Länderbank. Einlagen auf Büchel 4 % An- und Verkauf von Wertpapieren. BSrsenordres. Darlehen auf Wertpapiere. Wechsel-Eskompte. Versicherung gegen Kursverlust. Safes der besten Konstruktion. WIENER FILIALE DER v Zivnostenskä banka PRO Cechy a moravu WIEN, I., HERRENGASSE Nr. 12. Aktienkapital K 60,000.000. Dismewi Sicherstelhrpfsnils rand 116,901)19 Zentrale in Prag, gegr. 1868. Filialen: Brünn, Budweis, Tglau Krakau, Lemberg, Mähr.-Ostrau Olmütz, Pardubitz, Pilsen, Proßnitz, Tabor und Triest. Wechselstuben. 1., Herrengasse 12, 11., Praterstr. 42 VII., Mariabilferstraße 84, X., Favo ritenstraße 95.