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Jüdisches Volksblatt · 1903-05-01 · 18 (1.5.1903) · p. Seite 2

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
5 (1903)
Issue
18 (1.5.1903)
Date
1903-05-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite Wien, Freitag Jüdisches Volksbtatt 1. Mai 1903 Nr. 18 Nr. 18 mit rumänischer Antifemitenpolitik in angenehmen Intervallen snmpathiesierte. Doch wir sind von unserem Thema abgeschweist. Wir sprachen darüber, wie ungeschickt die Tagespresse den Kampf gegen Jung- und Altklerikale führte. Sie machte aus Lueger den Inbegriff alles Verderbten, Verdummten und Verrohten, und erreichte durch diese Uebertreibungen nur, daß sie den Mann zu einem europäischen Rufe verhalf und seine Anhänger einen Abgott in ihm sehen. Durch übereiltes und verfrühtes Siegesgeschrei verdarb sie regelmäßig die Wahlen und verschaffte dem Klerikatismus billige Triumphe. Neuerdings hat sie mit dieser Taktik gebrochen; wahrscheinlich liegt ihr noch die letzte Blamage von den niederösterreichischen Landtagswahlen in allen Gliedern. Aber sie fällt aus einem Fehler in den anderen. Diesmal stehen die Wahlen in den Bezirksausschnß vor der Tür. Die Schlacht ist noch nicht geschlagen aber die liberale Presse ergreift schon das Hasenpanier. Ja noch mehr; sie erzählt von der Siegeszuversicht der Gegner und macht schon jetzt Reklame für die antisemitischen Bezirksvorsteher in spe. Anstatt die Wähler über die Wichtigkeit der Wahl aufzuklären,gibt sie ffie im Vorhinein für verloren. Wir resümieren. Für uns Juden ist die beste Art, wirksam den Klerikalismus zu bekämpfen, treu am I u d e n t n m e festzuhalten, so schützen wir unsere Kinder am sichersten von Liguorimoral und Beichte. Die s ch l e ch t e st e Art aber ist, sich anzumaßen, die Arier im Kampfe gegen den Klerikalismus anzuführen. Dadurch diskreditieren wir nur diesen Kamps und gelangen, wie die Erfahrung lehrt, in dem heißen Bemühen, dem Klerikalismus recht nahe an den Leib zu rücken, dazu, unsere Kinder ihm — zu opfern. Beiträge zur Reform des Kultusgemeinde-Statutes. II. Die Z w i n g h e r r s ch a f t der Innern Stadt über die Außenbezirke. . In einem früheren Artikel habe ich an der Hand amtlicher Ziffern und Daten den unumstößlichen Beweis geführt, daß die Wiener Kultusgemeinde durch ihr famoses Statut der K l i q u e der H ö h e r b e st e u e r t e n erbarmungslos ausgeliefert ist." Zu diesem Krebsschaden gesellt sich ein zweiter: Die entscheidende Macht ist den Vorstehern aus der I n n e r n S t a d t, den Repräsentanten der City überantwortet, während die.-Interessen der Außenbezirke, unter denen wir im Gegensätze zur Innern Stadt alle übrigen 19 Bezirke zusammenfassend verstehen wollen, nicht genügend — gewahrt sind. Wenn es gerecht zuginge, müßte von den 36 Kultusvorsteherstellen auf die einzelnen Bezirke ungefähr ein der Zahl ihrer jüdischen Bevölkerung entsprechender Perzentsatz entfallen. Denn, wenn auch Weiber und Kinder, Neuangesiedelte und nicht steuerzahlende Plebejer kein Wahlrecht genießen, ihre Interessen innerhalb der Kultusgemeinde haben sie doch und wollen sie durch Bezirksleute vertreten haben. Wie stellt sich nun das Verhältnis tatsächlich dar? Bei der Volkszählung anno 1890 wurden in ganz Wien 146.926 Juden gezählt; hiervon wohnten bloß 11.343, das sind 7.7% der Gesamtzahl in der Innern Unwillen der ganzen Bevölkerung hervor. Durch die sonst so ruhigen Straßen von Kremsier, Prerau und Olmütz wüten die Massen, schreien, pfeifen, werfen die Fenster des Schlosses ein und beschimpfen — o Wunder — nicht den Fürsterzb i s ch o f, sondern den Juden Kohn. Dr. Kohn muß es sich gefallen lassen, an die verwundbarste Stelle, an seine Abstammung erinnert zu .werde«. Er,der so hochtzgestiegen ist, daß man glaubte, keine Macht der Welt könne ihm etwas antun, wird als Jude, als der Jude, den er haßt und verachtet, beschimpft. In deutschen und tschechischen Zeitungen, im Munde des Volkes und seiner Priester ist und bleibt der Fürsterzbischof Kohn — doch der Jude. — Die Geschichte ist eben die beste Lehrmeisterin. Und wenn sie sich auch manchmal einen johlenden Pöbel zu ihreni Werkzeug erwählt, nie läßt sie es zu, daß sich einer unterfange wider Natur und Herkommen handeln zu wollen. Das haben schon viele Judenstämmlinge im Kleinen, das hat jetzt der Fürsterzbischof von Olmütz, Dr. Theodor Kohn, im Großen erfahren. 0. F—1. Rassenmord. (Die Entsittlichung des Ehelebens der Juden der „besseren" Stände.) Die Ergebnisse der Volkszählung vom Jahre 1900 in Oesterreich hat die von Dr. Arthur N u p p i n für die Statistik der Juden in Deutschland aufgestellten Schlüsse fast vollinhaltlich bestätigt, iusbesonders dahin, daß die früher bestandene große Kinderzahl in den jüdischen Familien bedeutend gesunken ist. Diese Abnahme, die so groß ist, daß sie die Statistik der Juden im ganzen Reiche beeinflußt, beschränkt sich aber auf die „bessere" Klasse der Juden, richtiger gesagt, auf die zwar vermögendere, aber in religiös- und national-sittlicher Beziehung schlechtere Klasse der Juden. Die G e u u ß sucht nnd der E g o i s m n s der sogenannten „besserer:" Juden, iusbesonders der sich schöngeistig dünkerrden, in Wirklichkeit aber geistig nnd körperlich verzärtelten Jüdinnen in Berlin, Wien nnd anderer: größeren Städter: führte zur U n Moralität des Ehelebens durch Eirrführrrng des französischen Z tv e i k i rr d e r s y ste m s, das bei den besonders Assi- Stadt, wobei noch zu bemerken ist, daß hier auch die jüdische Bevölkerung ständig schwindet. Von den 85 derzeit besetzten Knltusmandaten sollen demnach bei Festhaltung obigen Perzentteiles den Vörtrern der City k a u m drei Mandate znfallen. Nun wollen wir vorerst Herrn Ritter Theodor das Zugeständnis machen, von dem Proletariate abzusehen und ' bloß die wahlberechtigten Steuerzahler über 20 Kronen als berücksichtigungs- und vertretungswerte Menschen ansehen. Dann wohnten von den bei den letzten Kultuswahlen Ende 1902 gezählten insgesamt 12.384 Knltuswählern nur 2637, also 21-3% im I. Bezirke, so daß diesem billigerweife etwas über 7 Kultusmandate znfallen sollten. Tatsächlich aber erfreuen sich von den 35 Herren Kultnsvorsteher» nicht 3 und nicht 7, sondern 17 S t ü ck, also fa st d i e H ä lf t e eines Wohnsitzes in der City, gar unter den 11 Mannen des allgewaltigen engeren Ausschusses, genannt „Vertreterkollegium", leben 73%, ihrer 8 als Jnnerstadtbewohner. Es verhält sich demnach der erste Bezirk gegenüber den Außenbezirken perzentuell an^gedrückt folgender Art: an Zahl der Juden wie 7-70/0: 92-3% „ „ „ Kultuswähler „ 21'3%: 78'7% „ „ „ Kultusvorsteher „ 48'5%: 61-5% „ „ „ Vertreter „ 73 %:27 % Gibt schon diese nette Leiter zu denken, so stellt sich das Mißverhältnis im einzelnen noch krasser dar: _ Die Brigittenau (XX. Bezirk) zum Beispiel hat mit ihren 11.234 Juden eine der Innern Stadt nahezu gleich starke Population, verfügt jedoch nicht wie die fnrnehme City über 17 Kultusmande, sondern bescheiden über ein einziges und über keinen Vertreter. Die Leopold st adt bildet mit ihren 52.543 Juden (35'8Yo der Gesamtjudenschaft) und 2900 Kultuswählern (23-4°/o der Gesamtjudenschaft) den Schwerpunkt der ganzen Wiener Gemeinde. Nichtsdestoweniger entsendet die Leopoldstadt nur 4 Kultusvorsteher (I1'4%) und einen ganzen Vertreter (9°/,,). Und nicht weniger als 8 Bezirke (III, V, VI, VIII, X, XIII, XV und XVIII) mit zusammen 29.970 unschuldigen Juden gehen bezüglich der Vertretung völlig leer aus! „Ja", wird ein Knappe des Kahal mir entrüstet zurusen, „daß so viele Herren Kultusvorsteher gerade um die St. Stephanskirche herum wohnen, ist der reinste Zufall; geradeso gut könnten sie alle aus den Ziegelwerken von Favoriten, am Draschefeld oder in Kaisermühlen hausen, denn das hochwohlweise Statut kennt gar keine Aufteilung der Mandate nach Bezirken, sondern es stellt dem Wiener Kultuswähler in der liberalsten Weise frei, sich die Männer seines Vertrauens aus welchem Bezirke immer zu holen!" All dies ist richtig! Doch steckt gerade darin der grobe Fehler unseres Statutes, daß es die Zuteilung der Mandate an die einzelnen Bezirke oder Bezirksgruppen unterließ, und der praktische Effekt dieser Unterlassung ist eben das lästige Uebergewicht der Inneren Stadt. Denn wie sollen sich die Wähler der so weit auseinander liegenden und untereinander kaum im Kontakt stehenden Außenbezirke, im Wahlgang zusammengekoppelt, plötzlich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen? Die Währinger milierteir zum Einkindsystem sich ausgebildet hat. Dabei wird die Schamlosigkeit so weit getrieben, daß diese, jeden jüdisch-religiösen rrrrd nationalen Bewußtseirrs und Gewissens baren Jüdinnen — lucus a non lucendo, denn diese englisch oder frarrzösisch parlierende Modepuppen können meist nicht einmal hebräisch lesen, geschweige der::: beten — nicht selten zynisch offen erklären, sie „wollest" nicht mehr als eirr oder höchstens zivet Kinder, man sei sonst zu sehr „aus Haus gebriudeu, die Erziehurrg koste zu viel und mache zu diel Mühe rrrrd — bewußte oder unbewußte Lüge — „man könne zwei .Kinder besser erziehen als — drei oder mehr". Manche jrmge Frau und marrcher junge Ehemairn dieser „besseren" d. i. verlotterten jüdischen Gesellschaft erklärt, man „ivolle die ersten Jahre überhaupt keine Kinder bekomme::, um das Leben zrr gerrießerr (I)" rr. a. nt. Daß diese Art bon „Genuß" ans der Höhe der Sittlichkeit von .„Sodorrr" steht und rrach wirklich jüdischen Begriffen mit einem F l u ch e belastet ist, ivas kürnmert das diese „Modernen", die die Tugenden des Jrrderrirrms rricht kennen und sich als „Deutsche", „Tschechen" oder „Polen" mosaischen (I) Bekerintirisses an die Nockschöße anderer Nationen arrklammerrr, ohrre die Tugenden dieser Bölker zu erreiche,:, aller Art Laster zngänglich sind. Denn die Einschränkung der Geburten geht bei diesen „güt-bürgerlichen" Häusern nicht etwa dahin, durch Willensstärke Euthaltrirrg zrr üben, sondern zur Uebung Pariser Unsitten, die bereits seit Dezennien daselbst zur Entvölkerung treiben und die Frauenärzte bereichern. Trotz der noch immer günstigen Geburtsziffer bei den orthodoxen und nordoftösterreichischeir Juden ist, iusbesonders durch die Eiritvirkurrg der urrgürrstigen Zifferrr irr Wien, Prag ustv., die jüdische Geburtsziffer irr Oesterreich, die bis 1890 höher als die der übrigen Nationen war, um 2.5 Perzerrt unter den Durchschnitt der übrigen gesrnrken. 0 Dabei kommt eirr Moment zutage, das an rrrrd für sich interessant ist. Bei den orthodoxen und jüdisthbölklichen, meist gleichzeitig ärmere u Familien überwiegt das m ä rr rr l i ch e Geschlecht bei den Geburten. Bei den b e s s er s i t rr i e r t e rr Familien übertvregt dagegen das weibliche Geschlecht. Das läßt sich ziffernmäßig b e tv e i s e rr. Irr Wien z. B., tvo bessersitrrierte jüdische Fanrilieu in einem gegenüber Galizierr, Bukowina ustv. rniverhättilismäßig größerem Perzerrtsatze vorhanden sind, wurden im Jahre 1900 bei Juden 1298 Knaben gegen 1315 Mädchen ge- Juden kennen die wohlverdiente Bezirksgröße von der Landstraße nicht und den Fünfhausern wird der Liebling der Leopoldstndter ein Fremder sein. Mit der Inneren Stadt aber stehen fast alle Bezirke in Verbindung, und wenn daher die herrschende Clique einen Citynrann kandiiert, so sind die Wähler der Außenbezirke in ihrer Verlegenheit noch am ehesten für diesen zu haben. Kein Zufall aber ist es, daß mit Vorliebe^gerade Cityleute kandiiert werden, denn hier in der Inneren Stadt liegt das Eldorado der deutschliberalen Assimilantenclique, hier residieren allein von den so zuverlässigen 776 Höherbesteuerten ihrer 362, also fast die Hälfte, hier lassen diese ihren Einfluß auf die übrige Wählerschaft spielen, hier werden die meisten Stimmzettel für das Kahal und Taufscheine für seine Anhänger ausgestellt. In diesem Uebergewichte der Inneren Stadt verrät sich noch ein Ueberbleibsel aus der seligen liberalen Aera. Damals war der erste Bezirk ein unerschöpflicher Vorn von Mandaten für Gemeinderat, Landtag und Reuhsrat und die aus den Außenbezirken verjagten Liberalen fanden hier sichere Zuflucht. Erst der Gaukler Lueger hat unter drm Schmerzensgehenl der Judenpresse diesem Mandatenprivileg der City den Garaus gemacht und dieBevölkerungsziffer zur allgemeinen und gerechten Grundlage der Mandataufteilung bestimmt. ' Dr. Z w e i g. (Ein weiterer Artikel folgt.) Ein Epilog zn der Wiener Ravüincrwahl. Von e i n ent unbeteiligten L an d r a b b i n e r.) Die Rabbinerwahl in Wien ist nunmehr eine res juclicata. Der Wiener Kultusvorstand im Verein mit den Experten birgt zweifelsohne in sich eine solche Summe von Intelligenz und Lokalpatriotismus für die altbewährte Kultusgemeinde, daß jeder sich beruhigt sagen muß, die Herren haben gewiß nach b e st e m Wissen und Gewissen ihre E n t s ch e i d u n g getroffen. Die Gewählten begleiten sicherlich die Glückwünsche aller Wohlgesinnten; mögen sie zum Besten der Gemeinde und des Judentums zu wirken imstande sein. Nicht jedem Befähigten, ja selbst — ohne Ranküne gegen die Gewählten — Befähigteren ist es gegönnt, aus so hohen Posten, in so einflußreicher Stellung seine Kräfte und Tätigkeit zu entfalten. Sie werden das ihrige, das Möglichste leisten und jenen Bann brechen, den fast verhängnisvoll der ehrwürdige Oberrabbiner von Wien am Sarge des seligen Dr. Jellinek aussprach: „Man wird hier noch lange hungern nach den Reden eines Dr. Jellinek," welchen Ausspruch zur Wahrheit zu machen der Herr Oberrabbiner sowohl durch seine oratorische Leistungen als auch sonstige Tätigkeit sich redliche Mühe gab. Die Hungerjahre wären somit beendet, die Jahre der Fruchtbarkeit können wieder beginnen. Diese bleiben allerdings der Zukunft anheimgestellt. Die Gegenwart jedoch kann sich nicht der Denktätigkeit entschlagen und gewisse, sich von wlbst ergebende Folgerungen zu machen. In Deutschland hat die Staatsregrerung längs der schwarzn.isst'n Grenzpsähle Rabbiner - Zollschranken errichtet nnd gestattet den Import fremder Rabbiner, und wären sie boren, während s ä m t l i ch e ch v i st N ch e Konfessionen eirr namhaftes Mehr an K n ct b c n-Gebrrrterr cmsweisen (Katholiken 10 234 Knaben, 15 592 Mädchen, Protestanten 025 Knaben, 533 Mädchen usw.) Aber selbst das Land Niedervsterreich ohne Wien iveist dasselbe Verhältnis auf. Während bei den Katholiken im Jahre 1900 19 544 Knabenrrrrd 18 025 Müdchengebrrrten, rrrrd bei derr Protestarrten 138 Knabeirrrrrd 131 Mädchengeburten arrsgewieserr sind, zählen die Jrrden bloß 114 Krrnbcrrgegen 128 Mädchengeburten. Die Inder: irr Galizien rrrrd irr der Brikotvinn Weiser: dagegen 4081 Knabengegen 3728 Mädcheugeburteii resp. 571 Kuabengegen 401 Mädchengebrrrterr auf rr. s. f. Daß dabei rricht das irr Galizien geübte Früh-Heiraten in die Wagschale fällt, folgt dararrs, daß z. B. in Böhineir rrrrd Mährerr, am Land e, tvo die Jrrden rricht früher heiraterr als z. B. in Wien, Prag oder Brürrn, trotzdem bei derr Jrrderr die Gebrrrterr dasselbe Verhältnis, wie in Galizien zeigen, z. B. in Böhme» 857 Kirnbeiigebrrrten irn Jahre 1000 gegen 759 Mädchengeburteu und dergl. Die Landbevölkerung nnd die orthodoxe Bevölkerung bei den Jrrden beeirrfluht auch die Schlußziffer irr so günstiger Werse, daß im Jahre 1900, trotz Wien, Prag us!v., die Jrrderr den höchsten Perzentsatz Knaben- Geburten gegenüber allen übrigen Korrfessionerr resp. Natiorralitäterr auftveiserr, so daß bei den Jrrden irr Oesterreich auf 1000 Mädchen 1102 Knaben kommen. Doch ist das Totgebnrtsverhältuis bei Juden und anderen Nationen hinsichtlich des Ges ch l e ch t e s das gleiche. Bei allen Nationen irr Oesterreich übertviegt bei Tot - g e b rr r t e rr das m ä rr u I r ch e Geschlecht, so z. B. 10 345 Krraberr gegen bloß 7763 Mädchen bei derr katholischen Oesterreichern und 216 Krraberr gegen blos 179 bei derr jüdischer: Oesterreichern. Zum Schlrrsse sei noch erwähnt, daß die U rr f r u ch t b n r k e i t, die früher bei den Jrrdenehen eine solche Ans,rahme bildete, daß sie geradezu als Folge eines Fluches oder straserrderr Verhängnisses angesehen wrrrde, irr den größererr Städterr überhand rrimmt, wahrscheinlich als Folge der Entsittlichung des Ehelebens bei den „besserer:" Stärrderr, der Nichtbeachtung der irr derr jüdischen Sitterrgesetzen geboterren, zeitweiligen Abstinenz, des Eirrreißerrs der K o rs e t t - Mode bei der: Juderrrrrädcherr und die sich dadrrrch härrferrde Erkrairkririg der Ilnterleibsorgarre. Dr. Weist. lauch die g iKemeittder Iinal eine - Iligionsgeu Ire ichi scheu Isessoren! »Blättern Inächst ein Ilirteilt. 3 Matrikenst iStaatsans iJnländcr Idem ©efe; Iländer erl IStaatsbüi stelle in £ lattb nicht Oesterreic! so p o l i: Hörden in die österv zu beobac Knltnsgei ländischen Besetzung Oesterreic wird? B gemeinde > Auslände österreich des Beist maßuni die größi kleinsten, den Rab solvierter des Brehielten - sie auch begnügen All nicht de Kultusvl abgesehei Ranges zu er wer Tat nich man sch, solche ir wo mai Ranges schweren demütig. Gemeint glücklich« dringend kommen x e i d) i j zürn mii Rabbine einen K stand d der nich dern ( zu üben hat, Mit vor den H Ersahen in Wier I I und Uxr E Vortrag ich hin. N lich bei) war die heranzu reiz" n ich am Frauen schlürfte unterhie Interest freund!■ feld... waren Wasser- Seite l das Ge fiigte si sönlich zir merr

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