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Die Stimme · 1957-01-01 · Heft 101 (Januar 1957) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
1957
Issue
Heft 101 (Januar 1957)
Date
1957-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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> \ 11s;" p p m i pidak i i< a Neue Exportmöglichkeiten Israels i : . ipsiinil ’ ‘ I I'Im I! I-.I <tf'i . spül! fi i ■' 11 di ■ i ‘ i ü ,n \ k | i m IMi'V, dl M d 11,1 I |, Ml \\ II! «I scii v;c i d. d.i:, l\i ,'d 11 \ i d u m 1 n wu ■(!< auls fiii','. st:- < 11 m > m •, | , i n nt. imd (|;. l'ms’i I: c v 1c ■ Id ,m; Ii<' ii im ms ■ 11 /u nick i ):i ■ <\ i l) 11 s!: im-.;k:■ 11 w’titd- /('ilW’MIM' IH ■ < i i n 11' I ' 11 sl.ii'K und i: Hl c) l K 11 (‘!!! lulll I |- 1 :■ / \\M'MM< Ml tll.K hti M: sich I ri Ii um ii■ s> •; m Ii m n ii n •>, ■ n In - mcr k ha r. Idii Israel s! jeden h! ypisch. daß ','MMfid ' m ds'.M in N;o11.m111 iv-u Plä iim xui I .iw tu i n ii',’ d m W i ri - schalt orwojifii vdd'di'ii. Neue hx pansion aul dies in Gebiet ist dringend'- Notwendigkeit, denn jeden Monat strömen tausende neue tiinwaiidiirf' r ms Land, Idir 1957 werden wenigstens 70 000 O'im erwartet, und s: ‘ müssen produktiv eingeordnet und I osciiül t i-d werden. Während noch m den Arbeitsämtern ernste Diskussionen mit hrwerbslosen stattl inden, werden schon die ersten Arbeiten in Angriff genommen, die den Beginn, der ,,neuen Zeit" an/eigen. Im Süden des Landes sind etwa 1000 Arbeiter beim Bau der Ol - Linie von Elat nach Beerschewa beschäftigt, die das Land zum großen Teil aus seinen Ölschwierigkeiten befreien soll. Seit der Öffnung des Golfs von Elat hat Israel die Möglichkeit zu günstigen Bedingungen sich Ol aus Gebieten Asiens unter Umgehung des Suezkanals zu beschaffen, und deswegen wird in aller Eile die Ol - Leitung gebaut. Volle zwei Wochen überlegte die Regierung die Durchführung des Projekts, dann wurde es in Angriff genommen — und schon im März soll die Leitung bereit sein. Ihre Fertigstellung und das Pumpen von Ol durch diese werden entscheidende Schritte auf dem Wege zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit einerseits sein, andererseits wird damit ein vernichtender Schlag gegen den arabischen Boykott geführt werden, der gerade auf dem Gebiete der Ölversorgung fühlbar war. Im Lande findet eine eingehende NAFTALI HIRZ IMBER Fortsetzung von Seite 4 nem Troubadour und besang die jüdische Zukunft in Erez Israel. Seine Gedichte zeugen von seiner starken Liebe zu seinem'Volk und dessen Urheimat und man fühlt die unermeßliche Sehnsucht des Volkes nach seiner Rückkehr nach Zion. Auf seinem Krankenbett, wenige Stunden vor seinem Hinscheiden, bat er seinen Freund, der ihn besuchte, ihm die „Hatikvah" vorzusingen, denn er war fest überzeugt, „daß die .Hatikvah' nach rnir bleibt und nicht mit in's Grab steigen wird, nein sie wird nach mir noch lange fortleben." Kurz vor seinem Tode schrieb er noch ein Gedicht, in dem er seiner Bitte Ausdruck verlieh, „seine Gebeine von hier, der „Golah", in das Land seiner Sehnsucht zu überführen." Erst 45 Jahre später wurde sein Wunsch erfüllt und seine Gebeine von Amerika nach Israel zur letzten Ruhe übergeführt und in Jerusalem bestattet. (Schluß) i >1 I '•<! 11 d.iiul.-M Ml v ' '! ' ' . ImUiLimm <||<- Vi> >i111'■ ■' IMS! h.ii's ' X [).l I! Sl .Ml! <; 1 I II ■ II M 1 P I L II M ( Il I I H , . de, l.ainiv, 11 K. fi.it! / mm! ■ I, nn Ol/MH . i M! I I ■ ’ rl.lh! 1 M I .111(1 /.lil': ersten M-d se;l SlaaLsgriindmn.’ ii Ihm m, mi U'.mi i(i ( nm'a \ M 111 h pi >- dnkle, Lmm- und Geflügel vertilg!.' I Liraullim binden mOi!' MihcU 111; ■: dir dt'i Meinung w.ircii, daß man Ii i nsu hI i u Ii de; La!',c! \\ 111 st 11I! überhaupt g ’inig getan habe, und daß dui.,nt wie klungsai!, nti'ii aui diesem Gebiet last abgeschieden seien Dieser Auffassung trat kürzlich der P:M’kt>r des Landwirlschal tsm nisten ums Gwati mit ' .’achdruck entgfven und wies nach, daß Israels l’milii.ii in dar \ ersorgung mit Brotget reide und FTitter-- milie.n unni’-r innch rocti! s hv.a l: sei Wie um seine Worte zu unterstützen, ist gerade eine Krise in der F u 11 e r m i 11 e 1 v e r s o i g u n g a u s g e b r o - chen, und man sieht ein, daß aut diesem Gebiet mehr getan werden muß. Doch soll die landwirtschaftliche Entwicklungsarbeit in Zukunft vor allem auf Getreide, Baumwolle, Zucker, Erdnüsse und einige andere Zweige konzentriert werden, während z. B. die Anbauflächen für Gemüse nicht mehr ausgedehnt werden sollen. Bei Baumwolle und Erdnüssen besteht Aussicht auf Export und letztens fand in der Knesset gerade eine besondere Aussprache über die Exportmöglichkeiten statt. Die Alijah nach Israel Seit der Proklamierung des Staates am 15. Mai 1948 bis Ende Oktober 1956 sind 817.920 Olim nach Israel gekommen. Bis zum Ende des Jahres 1956 s^nd, von dier Gründung, des Staates an gerechnet, da. 83’5.000 Mtenschen nach Israel gekommen. In den zehn Monaten Jänner — Oktober 1956 betrug die Alijah 46.223 Seelen gegenüber 28.543 im Jahre 1955. Die 46.223 Olim der ersten 10 Monate 1956 teilen sich nach ihren Ursprungsländern auf wie folgt: Osteuropa 6,3<'o; Westeuropa 0,9‘gu Asien 4,4W; Afrika 87,2°.v, (davon 0,3ö aus Südafrika); Amerika l,2f>. In der vergangenen Woche sind über 1900 Olim nach Israel gekommen, darunter 622 aus Osteuropa, mehr als 100 aus Ägypten, 16 aus Südamerika, 12 aus Englan.d, 2 aus Australien, 2 aus Holland, 25 aus der Türkei. Das einzige Blatt der jüdischen Intelligenz? I .M - i UM |, . i ,!i / "Ist I r! I i ' Mir kill! Ul i Md 1 i|; i k. 'MM '• MI Ml V III jtlll .'•!! i M -\ k M M> m I k > M! I ';' W i f M1 I . T). Mi »>, I; U c! S< 11 fl I' I | '»71 7 I L'I .Im Mim Ii da- W mm 1 lmm du» V Mi'kiuin n daß . mi I^mImh .. mirg,i. d ub.M (!:• LimImumimc .im S'M Cs 1 i '■! 1 i, i f 1! M ’ m K.l'i , M ,|i; cfMMl V. M d ' Ml»*-: 111MM tilg ' 'M Ii..,. (hl ß dl?’ / ■ i ( S: Il IM I!! II d 1 -I fl- -/ lun! n! r!! 'gen/!,(’!)■' s cli Um r ii S m t ArvMMi, ,i di(-s - Bchaupti.'ii.- d'Mi Tatsachen »-n t sp im cli!, dar! g 11< - ■! I <'-s! gr-st e1!: werd.-n. daß der n I rage stehend-’- \ (iitiag über di ■ Bedeutung des Posch lldschanrdilostf's nicht nur holprig, sondern dilettantisch war Ls ist klar, daß ein großer Kreis dem Vortrag mit inte resse entyegensafi. W ie gr.-iß war die Enttäuschung. als man Worte hörte die mit den Tatsachen nicht im Einklang standen. Wir wollen uns nicht in eine Polemik einlassen, doch möchten wir es nicht unterlassen darauf aufmerksam machen, daß wir als ältere Journalisten und weitaus erfahrenere Funktionäre, der Ansicht sind, daß der Vortrag in dieser Form oberflächlich und überflüssig war. NAZI DRÄNGEN ALF WIEDERGUTMACH LJ N G Anläßlich der bevorstehenden Wahl des neuen Bundespräsidenten haben die ehemaligen Nationalsozialisten sowohl über die „Freiheitliche Partei Österreichs", als auch über den Verband der Rückstellungsbetroffenen (Ariseure) sowie befreundete Nationalräte der anderen politischen Parteien (welche? Red.) eine Aktion gestartet, die ihnen die Erlangung einer Art von Wiedergutmachung ermöglichen sollte. Durch inspirierte Artikel in den Zeitungen wird auf das große „Unrecht", das den Ariseuren und anderen Nazis zugefügt wurde, verwiesen und immer darauf hingedeutet, daß die Regierung den Juden eine Summe von 550 Mill. für den Hilfsfonds zugunsten der Verfolgten im Auslande freigemacht habe, wogegen für die Nazis angeblich noch zu wenig getan worden sei. Daß im Interesse der Nazis Gesetze geschaffen wurden,, wie das Vermögensrückübertragungsgesetz, daß Amnestien aller Art erlassen wurden, finden die ehemaligen Nazis und ihre gegenwärtigen Beschützer noch immer für zu wenig. Die ehemaligen Nazis erachten jetzt die Zeit zur Erstellung neuer Forderungen für gekommen, da sie glauben, ihre Stimme bei der künfi ri i\l! iM k’ m I I i\ | \!)I I |\ '• \ kh M, Olt. v M i,ihm i,t 1: 111 V,wr i11-r K i(m 11 - v Ii w i lui-.T mi Part-. 1 •,•1-11111- ■M’MI A , 1 < 11 wmn 11 Tm Ln iik ti n(t i•. Miisf-umsdi.-m-r (üist.ive nick! s.» Ii iit n-i( h sein.-! I.mci zu r Imii.W!'M iiiiM .:(-i,mt-m 1 hätL-, wäiMaib-s mit aiis- /-t'.iiULMi Und selbst, wenn dem mit allen Salb mi geriebenen Gauner Aristid.- Le nnidas \l«irek<i*zi aii sein- Listen gelungen wänm, hatte -r das inippy -Mid naht vi-rhindern können penn was dazwischen lag, war von so Irisch r-m Humor und Lspnt getragen und mit so guter Musik vermischt, daß nur ein griesgrämiger Bösowicht im Publikum den Akteuren den guten Ausklang hätte mißgönnen können. Bedauern konnte man allenfalls, daß zwischen Malerin und Modell (einmal umgekehrt) ein Paravent aulgestellt war, aber auf den ehrwürdigen Brettern in der Josefstadt war es wohl nicht anders möglich. War es doch schon gewiß an sich ein Wagnis den Chansonier Peter Alexander und Chariklia Baxtevanos als Chansonette auf die sio seriöse Bühne dieses Theater zu stellen. Nun, wenn es ein Wagnis war, so ist es bestimmt gelungen und Reinhardt braucht sich gewiß nicht in seinem Grab umzudrehen. Sein Milieu und seine Atmosphäre wurde gewahrt, dafür sorgte schon sein Jünger und gelehriger Schüler Peter Preses, der auch nicht einen In Innsbruck wohnhafter Kaufmann, mit kleiner Wohnung, Witwer alleinstehend. mit gutem Einkommen. 66 Jahre alt. sucht sympathische Lebensgeffihrtin bis 60 Jahre, die gut versorgt wäre. Auch Flüchtlingafrau. Unter: ..Zu Zweit geht's besser“ .Nr. 1001 a. d. Adm. einzigen Augenblick der Tradition des großen Meisters untreu wurde, aller Lockung zum überleichten zum Trotz. Auch Peter Alexander bewies, daß seine Kunst nicht ausschließlich in der Kehle und in den Beinen steckt, sondern daß er auch noch nichts davon vergessen bat, was man ihm einst im Reinhardtseminar lehrte. Die zierliche springlebendige Chariklia Baxevanos fegte erneut eine Probe ihrer Vielgestaltigkeit ab und sie wirkte als Soubrette so reizend, daß man beinahe fürchten muß, eines Tages könnte sich die Operette ihrer bemächtigen. Einen sofort zum Star avancierten Neuling (zumindest für das Wiener Publikum) präsentierte die Josefstadt in Helmut Qualtinger, der nur auf der Bühne zu erscheinen braucht, um Heiterkeit zu erregen, noch ehe er den Mund aufmacht. Tut er es aber, sei es um etwas zu sagen oder auch nur eine Grimasse zu schneiden, dann ist jedes Wort und jedes Augenzwinkern eine Quelle urwüchsigsten Humors. Schon um dieses Dreigestirns willen, um das sich ein bewährtes Stammensemble schart, lohnt es, sich den „Kleinen Schwindel" anzusehen. F, M. „ELSE f PARFÜMERIE WIEN I, STK1NDELGASSE 1 (beim Tnchlauben Kino) TELEFON U 213 64 DIE JÜDISCHE PARFÜMERIE SÄMTLICHE SPEZIALITÄTEN AUS U.S.A. FRANKREICH, SCHWEIZ, DEUTSCHLAND Wir schicken offiziell Pakete mit Parfümerien und Seifen nach Israel!

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