Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 1948
- Issue
- Heft 28 (11.12.1948)
- Date
- 1948-12-11
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 28 TDie Stimme Seite 3 Tagung des Parteirates der Allgemeinen Zionisten ExporMmport-Bank zu Israel-Anleihe für spezielle Projekte bereit I nlcr «lern VorHlz \ <>n l)r. Slnineli (;iml um 2. Dezemlier 1918 in l,inz die I iif.’iiiifi <les l’jirleiniles der Allgemeinen /innislen in Oslerreieli s|;iM. Mer Präsident des Xinnisfiselien Landesverbandes in Oslerreieli C.liawer Menfehl lind Chawer IVas/kier naliinen als Vertreter der Wiener Rewi'finnji an den Sitzungen teil. Der lliilie|>nnkl de> I aiiuinr des l’arleirales war das Releral von Chawer l)r. Slraneli. Präsiden! des Zenlralkomilees der Allgemeinen Zionisirn in Oslerreieli. In einem ausführlichen Periehl sehilderle er die politische Situation in Israel sowie1 im Calnth. wobei er besonders die Aulgaben der Partei der Allgemeinen Zionisten in der heutigen Zeil liervorhob. Der Generalsekretär der Partei Chawer Kazimirow ski erslallele den Kerhenschaftsberiehl über die Tiiligkeil des Zenlralkomilees und der Allgemeinen Zionisten in Österreich. Der Kinanzberiehl von Chawer Oderberg wurde zur Kenntnis genommen. Nach Rccridigung dieser Rendite erfolgte eine lebhafte Diskussion über organisatorische und ideologische Probleme. Der Parteirat wählte als Nachfolger des Chawer Dr. Strauch, welcher in den nächsten Tagen seine Alijah an- Iri11. Chawer Kazimirowski znm Vorsitzenden des Zentralkomitees der Allgemeinen Zionisten in Österreich. Durch die Alijah fast aller unserer Chawerim in Oberösterreich isl der Reschlnl.i notwendig geworden, den Sitz des Zentralkomitees nach Wien zu übertragen. Die Agenden in Oberüslerreich werden entsprechend der immer rascher fortsehreilenden Liquidierung zirka zwei Monate weitergeführtwerden und dann der Zentralstelle in Wien übergeben werden. Der Parteirat hat eine Reihe von Wahlen in Israel Tel Aviv, 25. November. Im St aal sral, wurde beschlossen, die ersten allgemeinen Wahlen in Israel am 25. Jänner 1949 abzuiialton. 57 „Mitglieder der gesetzgebenden Körperschaft, billigten das vorverlegte Datum der Wahlen, welches Innenminister Grünbaum festgesetzt, hat, (Iriinbaum gab gleichzeitig bekannt. daß Mitte Jänner Identitätskarten für die Wähler fertiggestellt sein werden. Die Volkszählung hat, ergeben. daß 477.000 Männer und Krauen Islands wahlberechtigt, sind. Kin Wahlkomitee. welches aus neunzehn Mitgliedern und zwölf verschiedenen Parteien vom Kiaatsraf gebildet; wurde, wird die Wahl beaufsichtigen und die allgemeinen Rest immungen für das genaue Wahlverfalireu fesllegen. Im Teilungsplan ist, zwar eine internationale Kontrolle für Wahlen vorgesehen, alter es stellt, fest, (laJA die Durchführung ausschließlich durch israelische Rehörden erfolgen wird. // cllpapix’-, KartonugrnBitroartikrl f abriken und Druckrrrirn A. Olticksmann Sd Söhne Wien XVII, Beheimsasse 77 Telephon: // 20 2 2 -, .-/ .«X ,, 2<) Ih"-oIoI innen über idrologi-eh»1 mol orgiinisa I or i -,ehr Prägen angt iihiiiinni. In einer besonderen Ri -olnlion wurden die Arbeit und die \ erdien-te des Chawers Dr. Slraneli gewürdigt. Doktor Slraneli. welcher mehr als zwei Jahre an der Spitze1 unserer Rewegung in Österreich stanel. leistete auch ab \ orsilze-mle'r des Jüdischen Zenlralkennite-es in de>- amcrikain-chcn Zeine- ()-1 erreich' überaus werl\olle Mrhe-il. Seine grolle1 Hcgalmng nnel l.rf alirnng. -eine1 nnermiiellie he1 läligkeil hat v i*■ I ztini \\ olile1 elrr Judenselia l’t beigr- 11 age-n. Der Parleüral verabschiedete sie h von seinem Vorsitzenden Chawer Dr. StraiiiJi. wede-he'r in eI<‘ii nächsten I age-n nach Israel fährt, um sie h eie»rt liir ständig anzusie-eledii. mit he*rzIie-he*n Worten und wünschte ihm recht vid Glück und we-iterliin segensreiche Arbe-il zum MMohle eles jüdischen \ e> 1 ke*s und Israels. 1 ll Pei i -«■ r Piihii- « Ir < ll uii! nt 11.111111 ' i r I ] Pi.rlni i111 1, r | , irr \ ■ r f i. i iidli lim du! übte m ü ■s Mlilglio 1 der Di h-.L ul um ri lies A hki I i 1III r|| S mit Pul und ui i-|-;o P mit einem eil .riiel i Pi og UIIIIU zur SeiIr -1 rhrn. ohne ul "r in lim zur weit U-e ll Pdiaii« llutia di r Puläillllrlrli Al Lrlrgeilhri 1 r|i Iruels i in -1 i im 1 rum > in ihr M oliv M:-; 1)11111 U 11 Ll Ll ri feil ZU liiri'rn. St dlima. D« r S|u«'i-h( r Isr id, g uiihi. MM i«1 vm Iniiirl. stdit i in Anli; | L du ß zur ,uitiven IO1 erhm a d rr Pulä- 1 sr.uels;i u! Zlllns ' 1111 g Z 111 Mlitgli O.lst i im frag« folmuides M rr :u h ■1 ‘11 vor -rhuft in d eil I X in kur/.r r Zeit Hdrill Pan -ei i'orum um j- 'rri L111 \ s i"; i vor. unirr d hu i 1 iii'lunden nurli r,’r wä P1 Sdthiß «Irr M ollvei -.'U mm In n L. 1. Aufnahme Israe-is in <Ii<■ I niled Nations. \ erhunelem mit seiner Amukennung eint eh ■ diese. 2. Kmpfehlung an die Mollversammlung. ela IA die1 arabiseJien Armemi aus Palästina z.iiriidsgt'zogen werden und Juden und Aralier eine1 Prioelenskonlen-nz ahhalten. Direkte1 eilglisdi-jüdisdl«1 \Vihamllungeui im Anse-h 1 ul> daran. I. Einsetzung dnes ..MA'rsöhniingsanei Iltisses" durch die I N na<4i dem Muster des (iooel OlThu's (’omiuitt.ee für Indonesien. Dieser Aussduiß soll Das Problem der 1,500.000 Juden Europas Aus den Ausführungen von Dr. Schwurt/, Direktor des A.J.D.C. für Europa Paris. Im Palais d'Prsay tagt die international Konferenz des jüdischen llilfswmrks und dm* Rehabilitierung unter dem Patronat des American .Joint Distribution Committee. Die Konferenz hat sich zur Aufgabe gesetzt. Not, und Sorgen der 1.500.000 Juden Europas, welche die Xnziherrsehaft überlebt Italien, zu lindern und nach Möglichkeit für ihre Zukunft, zu .sorgen. Dr. Schwa H z. Europäischer Direktor des American Joint Distribution Committee, sprach seine Hoffnung aus. daß bis Ende 1951 alle Juden, die Europa, verlassen wollen, dazu die Möglichkeit haben werden -- vorausgesetzt. daß die Emigration nach Israid im gleichen Tempo wie heute weitergeht und wenn in Europa keine unerwarteten Ereignisse1 cintreten und daß diejenigen Juden, die nicht auswandern wollen, sich bis zu dieser Zeit auf eigene Füße gestellt haben werden. ..Ucsondere Fälle werden auch nach dieser Zeit berücksichtigt; werden müssen, doch hoffe ich. daß das Flüchtlingsproblem an sich bis dahin gelöst, sein wird.4' Waffen im lebensmittelgeleitzug der Ägypter 454 Aviv, 1. Dezember. Vertreter der israelischen Armee galten bekannt, daß sie weitere Lehensmittelgeleiiziige für die in Faluja. eingeschlossenen Ägypter nicht, mehr zitlassen werden, da, der Versuch unternommen wurde, mit, den Lebensmitteln auch Watten zu schmuggeln. Laut; \Vereinbarung verließen unter Schutz der IN 4 Jmst,wagen (1 aza: jüdische Verbindungsoffiziere und FX- Ecohachter aus 454 Aviv gehüteten den JYansport. Rei Irak Suweidan. 4 km westlich von Faluja. behände ein jüdischer VerbindungsoH'izier daran!. den Celeitzug einer kurzen Kontrolle zu unterziehen, trotzdem FX-Reobaehter behaupteten, daß sie in (!aza eine lnspektion durchgofiihrt, hatten. In Anwesenheit; einer Cruppe von Reportern und Photographen öffne!«' «du jüdischer Oll’izier einen Rallen. 1 iid aus ihm fiel idim Auswahl von M’ickers Ma.sidiinengewehren. Rien guns und 1 nfaiiterit*waI15'n Imraus. Da nun ihr«1 Neugierde erweckt war, wurde eiim gründliche Filtersiudumg des Geleitzuges «hindigeführt. Es wurden \\ alfen. Winlerklcidaii.g welehe laut \ i'riünharung v«irho(«iii war - und beträchtlich«1 .Mh'iigt'it von koschi'ren Eh'is«4i- und Mlilrhkonser- Anlvßliclt «.Icr VcrmAlilun^ unseres' PrAsnienlen Dr. Felms Oeisler=Dot>os mit Frl. Ruth Keller die beste/1 und herzlidisten 1 /h"n'/<wü/isdie VERBAND POLNISCHER JUDEN IN WIEN ven und anderen Nahrungsmitteln gefunden. auf welchen ..Eestiiimmngsort Haifa“ vermerkt war. Ein Sprecher der Israeli-Armee erklärte. die Nahrungsmittel seien Teil einer Lehensmittelsendung für Israel, weit Im von Ägypten beschlagnahmt wurde, als das betreffende Sidiiff einen ägyptischen Hafen anlief. Die jüdische .Regierung hatte sieh diesbezüglich mehrmals vergebens hei der FX-Kommission beschwert. Di«1 Israeli-Offiziere setzten sii-h mit, 454 Aviv in M’erhindung und erhielten Ri'fehl, alle MMTilTon, Wintcrkhüdung und für Israel bestimmten Lebensmittel zu beschlagnahmen. Der restliidie 4541 des Geleitzuges wurde muh (laza. zmriiekgeschiekt. Ein Sprecher der lsraeli-Arnn'e erkiärt«1. di«1 .Imlrni hätten den Geldtzug gestattet, nachdem der Generalslabsdief der FX-K «Immission ..sein MMVirt gegi'hen hatte, daß nur Nahrungsmittel geführt würden." ..Es ist zu bezweifeln", fuhr eifert. ..dal.s nach diesem Vorfall eine wuüü're \ (M-sorgung «h'r Ägypter bei Kaliiia zugdassen wird." I’arallcl mit der Entwicklung in l’aris hat .-ich. wie mich d«'r 44'uman- 17rkIäruiig zu erwarten war. die Export-I mporl Ha nk in MM n,'hington bereit, «'rklärt. Einzdnnleilmn für Drael ’ypen riilüm mr nesiimmi«1 projf'klen zu \ f'i liand«1!n. E no«4) nicht di«1 HK) Millionen von \\ irtschafi und darüber zu as ist. wohl\('rstand(ii. allgemeine Anleihe voll Dollar, di«1 d«'r Präsident d<'r MV'reinigten Staaten im Sinne hat und di«1 er auch seinerzeit Präsident Wcizmann in sichere Aussicht stellt«1. Dennoch heihmtot diese R«- r('itwilligl-nüt dm’ Rank (-inen Stellungswechsel. Denn die Rank erklärt jetzt. dal.V wenn ihr die Regierung von Israel ein lu'st i mini «'s Projekt zur Finanzu'rung Vorschläge, wie etwa. d«'n Aushau eines Tralens oder die Errichtung eines Kraftwerks, und ihr dazu die nötigen Kostenanschläge unt«'rhreite. werde sie eine solche Anleihe bewilligen, wenn das Projekt ihr ..gesund erscheint, ersprießliche Aussichten hat, und Zurückzahlung gewährleistet; ist". Fine Anleihe für MM affen- und Munitionskäufe käme nicht in Frage. Demgegenüber gibt die Israeli-Mission in Washington bekannt, daß sie bereits am 2. Juni d. J. einen Antrag auf (iewährung einer 100-Millionen- Anleihe gestellt habe. Der Antrag habe genau die produktiven Zwecke, für die die Anleihe Verwendung finden soll, namentlich für Investierungen auf dem Gebiet, der Ansiedlung und der wirtschaftlichen Erschließung, spezifiziert. Es seien 120 Gruppen A'on Produkten angegeben. mit Miongen und Dollarwerten, die Israel mit dem erölfneten Kredit zu kaufen gedenkt. Audi begründete der Antrag, warum Israel volles Vertrauen habe, daß es sogar noch größere Kredite als diese 100 Millionen in angemessener Zeit zuriiekzuzahlen in der Lage sein werde. I nseraten W erber und Inkassant PER SOFORT GESUCHT Beste Verdienst möglichkeit Vorzus'ellen im,. Zion. Landesverband in Österreich WIEN, IX., UNIVERSITATSSTR. 4 Junge, perfekte Stenotypistin mit englischen Sprachkenntnissen, gute Rechnerin, sucht Posten. Unter ,.Sekretärin“ an die Red. d. Blattes. [ -jbFEiüJjjjJ JLFE-Garantie Unseren treuen und £esdi6tzten Miiöliedern Herrn und Frau Heinrich und Leopoldine Keller die herzlichsten Glhckwönsche anlä&lich der Vermählung ihrer Todtler RUTH mil Herrn Dr. F e b u s Dobos Zionistischer Landesverband in Österreich