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Neue Nationalzeitung · 1916-04-01 · Heft 1 (1.4.1916) · p. Seite 8

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Journal
Neue Nationalzeitung
Volume
XVIII (1916)
Issue
Heft 1 (1.4.1916)
Date
1916-04-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Nr., 1 im iakre 1915 sich immer mehr ausprägende, ^egen Ende des Jahres sogar ungemein -starke Nachfrage nach unseren Pfandbriefen und Kommunalobligationen die. Wiederaufnahme der Darlehensgewährung ermöglicht. Im gzmzen ergibt sich im Hypothekargeschäft als Resultat der normalen Geschäftsgebarung des Jahres 1915 eine Vermehrung des Darlehensstandes um K 9,304.682. Der Umlauf an Pfandbriefen, Kommurialschuldverschreibungen, Industriekreditobligationen und Prämienschuldverschreibungen hat sich im abgelaufenen Jahre um 22.32 Millionen auf 439,25 Millionen gehoben. Wie bei der im Vorjahr zur Zeichnung aufgelegten ersten österreichischen Kriegsanleihe, so haben wir auch bei der in das Jahr 1915 fallenden zweiten und dritten österreichischen Kriegsanleihe mit Nachdruck auf die Erzielung möglichst günstiger Ergebnisse hingewirkt. Wir haben uns nicht nur selbst mit umfangreichen Eigenzeichnungen daran beteiligt, sondern hatten auch die Genugtuung, sehr bedeutende Zeichnungen der Industriegesellschaften unseres Konzerns entgegenzunehmen. Die Beteiligung aus unserem Kundenkreis war ebenfalls die denkbar lebhafteste. Wir dürfen mit Stolz auf die erzielten Subskriptionsergebnisse blicken, welche jedesmal das der vorausgegangenen Kriegsanleihe wesentlich übertroffen haben. Der gesamte aus der Gebarung des Jahres 1915 nach Abzug aller Spesen, Lasten und Steuern sich ergebende Reingewinn beträgt einschließlich des Gewinnvortrages vom Jahre 1914 K 15,636.170, für den folgende Verwendung vorgeschlagen wird: Bezahlung einer Gesamtdividende von K 60 pro Aktie mit K 10,800.000, Dotierung des außerordentlichen Reservefonds B mit K 2,600.000, Bezahlung der dem Gouverneur, den Direktoren, den Verwaltungsräten und den Beamten der Anstalt zukommenden Tantieme mit Kronen 1,211.554, außerordentliche Zuwendung an den Pensionsfonds der Angestellten K 200.000, Vortrag des Restes von K 824.616 auf den Gewinn des laufenden Jahres. Wenn Sie unsere Vorschläge genehmigen, werden sich die eigenen Mittel unserer Anstalt mit Ende 1915 folgendermaßen zusammensetzen: Aktienkapital K 54.000.000, Agiofonds K 9,600.000, ordentlicher Reservefonds K 27,000.000, außerordentlicher Reservefonds K 90,204.000, Sicherstellungsfonds für die Industrieobligationen K 300.000, Reserve für dubiose Forderungen K 644.831, Gewinnvortrag K 824.616, zusammen K 182,573.447. . Kundmachung. Infolge Beschlusses der XLVI. ordentlichen Generalversammlung der Union-Bank gelangt für das Jahr 1915 eine 7J/sprozentige Dividende, d. i. K 30 pro Aktie vom 6. April d. J. ab gegen Rückstellung des die Erträgnisse des Jahres 1915 betreffenden Coupons (Nr. 30) zur Auszahlung, und zwar: in Wien bei der Liquidatur der Union-Bank, in Triest bei der Filiale der Union-Bank, in Lemberg bei der Union-Bank in Wien, Filiale Lemberg, in Berlin bei der Dresdner Bank, in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Effekten- und Wechselbank oder bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. M., in München bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank oder bei der Dresdner Bank Filiale München, in Nürnberg bei der Dresdner Bank, Filiale Nürnberg, in Basel, Genf, St. Ga'.len und Zürich bei dem Schweizerischen f^ank verein oder bei der Eidgenössischen Bank (A. G.). .§ Die Coupons sind mit Begleitscheinen, welche Zahlstellen erfolgen werden, einzureichen. Allgemeine Depositen-Bank. Der Verwaltungsrat beehrt sich hiernit die stimmberechtigten Aktionäre der Allgemeinen Depositen-Bank zur 44. ord. Generalversammlung welche Dienstag, den 11. April 1916 vormittags 11 Uhr im Sitzungssaale des Anstaltsgebäudes (1., Schottengassel) stattfinden wird; einzuladen. : Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1915. 2. Bericht der Revisoren. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Antrag des Verwaltungsrates auf Erhöhung des Aktienkapitals von K 33,000.000.— auf K 40,0000.000.— durch Ausgabe von 17.500 Stück neuer Aktien mit Dividendenberechtigung pro 1916 auf Grund des § 3 der Statuten und auf dementsprechende Aenderung dieses Paragraphen. 5. Antrag des Verwaltungsrates auf Aenderung der §§ 5, 14 a und b der Statuten. 6. Wahr von 3 Mitgliedern des Verwaltungsrates. 7. Wahl des Revisionsausschusses, bestehend aus 3 Mitgliedern und einem Ersatzmanne. Die Herren Aktionäre, welche ihr Stimmrecht ausüben wollen, werden eingeladen, nach § 18 der Gesellschaftsstatuten ihre Aktien wenigsten 8 Tage früher, d. i. bis spätestens inkl. 3. April 1916 bei der Allgemeinen Depositen-Bank in Wien (L, Schottengasse 1) zu hinterlegen. Der Rechnungsabschluß pro 1915 wird den zur Generalversammlung legitimierten Herren rechtzeitig zugesendet werden. Der Verwaltungsrat. Kapitalsvermehrung der aHgemeinenJggpositen-Bank. Auf Grund einer früher erteilten staatlichen^eneTTmigung hat die Depositen-Bank das Recht, ihr Aktienkapital von 33 auf 40 Millionen Kronen zu erhöhen. Da der Ein'agestand sich der statutarischen Maximalgrenze nähert, erscheint es schon aus diesen Grunde, abgesehen von der geplanten künftigen Ausdehnung des Geschäftsprogramms der Bank, geboten, die im Statut bereits vorgesehene Erhöhung in dem erwähnten Ausmaß durchzuführen. Die Verwaltung stellt daher diese Erhöhung auf die Tagesordnung der am 11. April stattfindenen Generalversammlung, bei welcher der .Verwaltungsrat um Ermächtigung nachsuchen wird, Zeitpunkt und Modalitäten der Emission nach eigenem Ermessen festzustel'en. Neben üblichen Verhandlungsgegenständen enthält die Tagesordnung noch Anträge auf einige formelle Aenderungen der Statuten. Kundmachung. SZ. ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Wien, 5. April 1916. Union-] Verantwortlicher Redakteur J. Grobtuch. flnglo-Oesteppeichischen Bank findet am 28. April 1916 um 614 Uhr abends im Kassensaale der Anglo-Oesterreichischen Bank (I., Strauchgasse 1) statt. Gegenstände der Verhandlung: 1. Jahresbericht des Generalrates. 2. Bericht der Zensoren über den Rechnungsabschluß des Jahres 1915 und Beschlußfassung hierüber. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes pro 1915. 4. Antrag auf Abänderung der Statuten (Artikel 2). 5. Wahl von vier Mitgliedern des Generalrates zufolge Ablaufes ihrer Funktionsdauer. Laut Artikel 30 der Statuten berechtigen 25 Aktien zu einer Stimme. Die stimmberechtigten Herren Akionäre werden eingeladen, ihre Akien samt den nicht fälligen Kupons bis inklusive 21. April 1.. J. in Wien bei der Liquidatur der Anglo- Oesterreichischen Bank, in Aussig, Bodenbach, Brünn, Brüx, Budapest, Czernowitz, Eger Falkenau, Graz, Innsbruck, Karbitz, Karlsbad, Korneuburg, Linz, Lobositz, Marburg, MarienbaÄ» Pardubitz, Pilsen, Prag, Prossnitz, Saaz, St. Pölten. Tetschen, Trautenau, Triest, Wels, Znaim bei den der Anglo-Oesterreichischen Bank zu deponieren. ,ut Artikel 27 der Statuten können Vollmachten nur an rechtigte "Aktionäre erteil werden, ien, 12. April 1916. Der Generalrat. jfönaz Spitz ü. Söhne, Wien II, Roberegasse 2.

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