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Neue Nationalzeitung · 1908-12-18 · Heft 50 (18.12.1908) · p. Seite 2

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Journal
Neue Nationalzeitung
Volume
X (1908)
Issue
Heft 50 (18.12.1908)
Date
1908-12-18
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seife 2. ,Neue National-Zeitung" Nr. 50. suchten, wenn sie ,,gymnoi", cl. h. so \vie sie die Natur erschaffen, auf den R ingplätzen, liaeh gnechi scher Manier, sich tummehen. altgriechischen Sport Treibend. Alles, nur nicht ah I uden .erkannt werden, Namen ändern, das Besc'meidungszeichen auf chirurgischem Wege entfern m, diealletaten die Jason*, die Menelaos unter de i J uden. I' : ul sie krochen \or dem rasenden Koni-". Sic \ er-awachen ihm ander heiligen! 1 ici ()-o!\ma eine griebi-che Stadt v.u machen: die nhe Zionsburg -o!he mit Athen wetteifern. Neben dem Tempel konnte auch ein griechisches Theater be-aehe;., hm 1 he ue zu X atz und Frommen nicht, aber /.ur Lrh -itei ung und Ncr- \i aerregung der Wo.ühFiuge. Lud warum i ollie der alte Zeus mit dem allerdings l.och älteien <-otie Israels nicht konkurrieren könne:!." Alorhm:) da- Frommen, die Heiligen dir Heil dann baden, -ich zu o|)fern. mochten sie ah Zeesen für die alten W ahrheiten ihrer Religion ihr Lei -en .hergeben die I 'hau tasten und Schwärmer, das uahehis he Judentum lachte darüber im dionysischen Rausche und brachte sein ,,L\oc" aus, den Thyr-Us-tnb -< hw in;_;"< nd und in mäiiadisehen Verzückungen das a'ir. goldene kalb umhüpfend. Da kochte da- Blut auf in lern alten M a t 1 u t Ii in. I )er war \ om Stamme je.,es l'iucha-, de geeifert hatte für -einen (*, ut. her nu (hau Loh he in der Hand in das Zeh des nuhleri-chen Simri gestürmt und ihn an der Seite einefüsterne,) \\ eil): s durchbohrt hatte. La! die Fe-; iu [e auf. . . . 1 he Fest des ( iriechentunr-. die Fest der \ erw orl eir.-u Dindochcn, der entnemt'.i Kpigouen -i'a-ser \ ,iv fahren, nmssten aas (hm ju.lndiiii her! 'indias und hliu-, die für den Herren -eifert im hd V Baalim ti,.(l Baaispia ffen gc-aur/t mal \ e; uichte; h.Ueu.uugetotuel Werde.:. [ )ie feilen So! hier des Fpimanes u..d seines Söhnchens F. u p a t or ..weh" dir, oh Fand, dessen König ein Kn d>e i-i" •. erspib Jen .he fätiste des Matiathiai;:r! (f-, Jude. de. Jonathan und Fleasar. ch .erspielen nie Mnkkubäerfäitste. Dann ,.og j ud; in ■!a - M-h ugt am e'u. V. hr, \ ie war dies verwüstet! ho: .eaees.i dop in - e nen \ or Iiöl'en. unreines Flut klebt.' m reinen AI ä en, nu denen Älenela-)- .'an Fii'itu opferte, henke', tiefe- Dunkel herrsche in dem alten Z:«>n Aber der laritchter w ar da, di - i'i ■ r it > di da- AIn > rah. denen Licliiiein h>-■'•' i ent/ün.'e". .'er hohe priester zur Zeit, di de" Strahn bei. diese edh Sprosse I)a\id-, ihm zur SA:■.• -ta; 1. Serul);ibe'. der in der Knechtschaft heboreee. .1er das Kndc Babels bezeiclmet. Nach dem s< Tönen Worts]>iel : Kej F-o wel Scrubnwel. hnd de Zeil Scrub ibels war wieder gekommen. fu da hat das alte. schlummernde hiebt erweckt mit -einer Tapierkeit. seinem Heldenmute, seiner ( harakterstärke. Wo aber sind sie jetzt zu finden die Judas: Auf den Kanzeln, in den -Hörsälen unserer l ni\er-itäten oder in unseren Fariameinen? Schmücken sie sieh mit Bäffehca oder Rändern und Kappen? Ist das Schwert [udas veno->tet .»der .zu eher langatmigen Fnrlamentsrcde geworden? Jasons und Menelaus spüren wir in allen hdiedern. S;e be- \ölkern unsere Salons, sie wanden sich auf IFntertrej)])en in die Vorzimmer der Mächtigen. triefen von eitlen Worten über \VTksbegluckung aind Mensc hen\erbrüderung. hnd gkiuhen selbst nicht an ihre Worte. In dcai Strassen r [er böhmischen Landeshauptstadt sehen wir die Ja.-ons bummeln 'zur höheren Khre eines fremden Volkstums, das atns lohnt mit Rippenstössen. Nasenstübern und ..Hep. hep"- Ruten. Fis der drohende halgcn dem 'Hexentanz dieser sonderbaren Schwänner ein vorzeitiges Lude bereitet. Wir spüren die h-.nns, wenn tsie dem blutigen. Zar (leider darbieten, wenn wohlgenährte Banker die Feutc* füttern, »die uns mit l'ogroms lohnen, mit Fogj oms. gegen weiche die v.-n A pol Ion ins und h p i m a n e s \ eranstnlteien, ein Kinderspiel sind. I ud nun suchen wir nach den Makkabäern. Das sind -die wahren Makkabäer nicht. deren (iesichtskreis nicht weiter reicht, als bis zur Kahahste.be. Kahalpaschas. denen Rabbinergezänkc und Synagogen-ang, Kriedh. >hfragen und koscheres Tauchbad. Fu:idamcntaisät/e bedeuten, Zeitungsschreiber. die den Mächligen dienen und vor ihnen im Staube -ich wälze i, Knechte, /die den alten Reigen um das goldene Kalb aufführen. Licmästete, die den Armen ein Almosen hinwerfen, damit sie ihnen ..das Her/ nicht zcrreLsen'". Das sind die Nachkommen dia' Makkabäer nicht, wenn sie auch täglich neue Rezepte 'entdecke-n, um das krankt"'Judentum zu retten, neue ..Verbände" täglich bilden, als konnte man das arg \ erw andete Judentum mit ..Verbänden" heilen. 1 r turige 11 eilküiw'cr! Wo sind sie die M kkabäer? Sie streiten, sie zerfleischen -ich im unw ürdigen Fruderkamp!e. wie Jakob und i>;m. wie |uda und Lphraim. Wo aber i-t der Mattnthia, wo die Judas und Simons, die sie summ- 1 \? Die sie aufrufen, zum Kampfe Ihr dulacht? M a i-t k a!> ä e r, sch'iues herrli< lies \\ ort unsei er Vergangenheit. Aber in die öde hegen wart dringt!n in e>!iv,h! \ ou du -cm Fichte. V e n si-e aber komm m die h h a n u k k a t a g e und die Menorah wieder erglänzt, .die schön ge- .-chmückte. da n hnichte es wieder auf. das Litdu i u d a s. Weg «las -< hnr'die. nie (le/änke. <lie lästernde Verkleineriiugssui'lit, der \ eriieerende Bruderzwist. Wollt ihr Ala kkabäer sein., dann leset Li eleu die,, Fuehc i n. w le.sie eaist, due grossem Ahnen, erlüllt w n eu \.>n Aiaunennut und Judas Fahne, der hoffnungsgi im letn'htenden. folgten in den Kampf, h;d ziehet dann (I is alte Schwert hervor, das Schwert iudas. hs schwänge (her Farm der ( kis-e und es vert i hge uns die alte M a k k a b ä e r htuaiiehkeit. Die Jasons und Meuchas werden sieh ilan.n in ihre Schiupfw iakel \ erki ii chen, dtaui vor dem Alakkabäer-Lichtvko inen die elenden Seelen.nicht bestellen. „Makkabäer. das ist hm Wort, das die Tat in sich schiies-t. die gro-se, starke Tat. Am Anfange war die Kraft und Stärke und Tat. Weniger reden, mehr wirken und tun, das ist tlas Vermächtnis Ridti-. Alles für das Volk und durch das Volk, das ist das Losungswort M a k k a b i s. I'^s erstrahlt im hellen, glänzenden Chanukalichte. Freunde und Gesinnungsgenossen! Verfanget in euren Gast- und Kaffeehäusern die ZZ.NEUE NATIONAL-ZEITUNG=

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