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Jüdische Weltrundschau · 1939-08-11 · 22 (11.8.1939) · p. Seite 17

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
22 (11.8.1939)
Date
1939-08-11
Page
Seite 17 (sequence 17)
Language
German
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Die Palästina-Wirtschaft NUMMf ft 1 Export-Rundschau AUGUST 1V3V Selbsthilfe und Wirtschalt Die „Export-Rundschau" mit deren ernter Nummer wir h(ute vor unsere Leser treten, verdankt ihr* Enlx'uhumj sehr'' fhirrichen Anregungen, die "uns im Laufe her letzten Monate au»'dem Kreta unterer freund* maller Welt ^znaegangen mind. Wir ersehen hieraus, dam» in der Öotah' c%n^grosses Intere***benimmt, auch i^rlar.i^/<Ju'*c Äe;*f Auw^f « TaWsilimi •u knüpfen. Dieses Interesse kommt 'ein'er Notwendigkeit der palästinensischen Wirtschaft entgegen : neue 'Ahttatemärkfb für unsere Industrie zu suchen. Durchr die einzigartige Verbreitung untere* Blatte* sehen wir eine ideale Möatiehkdt, #* dieser Beziehung als Mittler tätig min tu können. Diesem Ziel soll die „Wirtschafts-Rundschan" dir nett,die. etun allmonatlich als Bestandteil unseres Blattes 'erscheinen wird. Wir werden unsere Hauptaufgabe darin sehen, unsere Leser im Ausland über die Möglichkeiten und Leistungen der Industrie Palästinas tm informieren und unseren Lesern in Palästina taufend Informationen über Abmtsniöglichkßifen ihrer Erzeugnisse im Auslände zu vermitteln. XM.u benötigen wir die Mitarbeit und Mithilfe unserer Leser cinerseit's in Palästina, andererseif im Ausland. Wir bitten sie, uns freimütig alle Anregungen und auch Kritik tn bezttff auf pak^dHüensische Produkte zu übermitteln, auch in bezug auf Geschmacks? raoen Und yerbesserungsmöglichkeiten. Wir ieoUcn auch bei der Schaffung von direkten Verbindungen zwischen inländischem Produzenten und ausländischem Käufer oder X er mittler mitwirken, Wir beabsichtigen, einen ,Jtxi>ort~ Dienst" der Jüdischen Welt-Rundschau einzurichten, dessen Ziel es ist, diejenige* unserer. Leser in den verschiedenen Ländern, die mis Importeure, Grossisten, Vertreter, WarenhaUstfesitzer oder dgl. an der Produktion Palästinas interessiert sind, laufend mit geeigneten palästinensischen Proszenien in Verbindung zu bringen. Wir änuke'n an anderer Stelle dieses Blattes einen Fragebogen ab, welchen diejenigen Leser, dwTien^ßxpori-Dienst" in Anspruch nehmen wollen, ausgefüllt an uns 'einsenden wollen. Der Inhalt dieses Fragebogens üird^ t'oÄ"W»s natürlich als streng vertraulich betrabhtet. Der Krfohl unserer Bestrebungen, den Export Palästina» vergrössem zu helfen, wird vor allem davon abhängen, inwieweit unsere Leser uns in unteren Bemühungen unterstützen. (Red.) Helft Palästina exportieren! WAS DIE JÜDISCHE DIASPORA FÜR PALASTINA TUN KANN Von Eileiter Kaplan, Schatzmeister der Jewish Agency Eb tat in dieser schweren Stunde, in der sich, das Jüdische Aufbauwerk befindet, eine unserer vornehmsten Aufgaben,' die wirtttiiaftliche ,Aufnahmef<*higkeit des Lande* xu steigern, um die Einwanderung, die trotz aller Hindernisse vor sich rieht, zu absorbieren und im Lande su Wrwuirze'ln. Dieses Streben ist nicht nur durch pcü tische Gesichtspunkte bestimmt, sondern wurzelt tief sowohl in dem Selbsterhaltungstrieb des Jischuws als auch im starken Willen, der Not der Tausende von Flüchtlingen zu steuern. Die Wanderi^wegunß selbst birgt in sich die Keime einer wirtschaftlichen Entwicklung, die für das Land befruchtend und segensreich sein kann. Wir wissen, »wit nationale und .religiöse Verfolgungen in der Geschichte riehnals zu einer Verpflanzung von grossen Industrien in neue Länder geführt haben, wie die Fachkentnisse und Erfahrung der Neueinwanderer für das Aufnahmeland Wh befruchtend und schöpferisch ausgewirkt und neue Üxpansiansmöglichkeiten geschaffen haben. Dieser Prosess volzieht sich auch in Palästina. Der Export der pä» Ubtinewnschen Industrie steigerte sich nicht nur infolge des Reifens früherer industrieller Investitionen, die jetzt ihre Früchte tragen, sondern durch Verpflanzung neuer Industrien, von den Ländern des jüdischen Zusammenbruches nacli Palästina. So stieg die Ausfuhr industrieller Produkte (ausschliesslich der Produkte des Toten Meeres, die ein besonderes Problem bilden) vom Jähre 1935 bis zum Jalxe 1938 um mehr als das Doppelte und in den ersten 5 Monaten des Jahres 1939 gegenüber denselben Monaten des-Jährer 1938 um 47%. Diese strukturelle Handlung in der Entwicklung der palästinensischen Industrie ermöglicht uns, unseren Export zu differenzieren, #iie schafft im Lande selbstreine Schicht von Konsumenten, die für die Landwirtschaft des Landes und für die für den Landesniarkt beschäftigten Industrien eine .wfrhüge; Kaüferschicht bilden. Dadurch wird unsere Wirtschaft Stärker Und krisenfester gemacht und ihre Absorbierun^llfähigkeit für die neuen Einwanderer In betrachtlichem Masse gesteigert. Das tragische Schicksal der Juden in Zentraleuropa hat Zehntausende von jüdischen Menschen in aller Herren Länder getrieben. Viele von ihnen sind durch Bande der Solidarität und Liehe mit den jüdischen Aufgaben in Palästina verbünden und würden ihre Kräfte und Initiative gerne dafür einsetzen. Für diese zerstreuten Teile unseres Volkes bieten sich Möglichkeiten, an dem Aufbau mitzuwirken und zugleich die helfende Hand denen auszustrecken, die im Lande Fuss zu fassen versuchen, um die Aufnahmccd«r Wanderer aus den Ländern des jüdischen Zusammenbruches zu eHeiehtem. Die Produkte der neuen Einwanderer und der neuen Industrien in Palästina brauchen eine Einführung in vielen Landein der Welt. Eine gross angelegte Propaganda, Einführungsarbeit, Untersuchung der Märkte und Pioniertätigkeit sind erforderlich, um die Verbreitung der palästinensischen Produkte in diese Länder zu ermöglichen. Die Jewish Agency will alles tun, um den zugleich für Palästinas Handelsbilanz und für die Unterbringung jüdischer Einwanderer im Lande wichtigen Export zu fördern, Diesem Zweck dient auch das von der Jewish Agency eingerichtete wirtschaftliche Forschungsinstitut sowie andere Einrichtungen. Wir begrüssen es, dass sich auch die „Jüdische Welt-Rundschau", die zu den deutschlcsen« den Juden in praktisch allen Ländern des Erdballs dringt, für die Förderung des Exportes palästinensischer Waren zur Verfügung stellt. Die in der Welt zerstreuten Juden aus Deutschland können Pioniere der jüdischen Industrie Paläxtm<is werden. Dadurch bietet sich ihnen die grosse und dankbare Aufgabe, am palästinensischen Aufbauwerk mitzuwirken und zugleich den Tausenden, die in Palästina eine Heim- und'"Arbeitsstätte suchen, die Möglichkeit für eine erfolgreiche und sinavo)Je Einordnung zu ermöglichen, Kapital-Investitionen! Der von der ,.PiHin\:< t-.t" Aehad Huamstr., Tel ,tf in/ heraustjegrhr.nc .,WirtHcht%ft\-ln]or*mi.1n),\xdicnsl", der tn Uro*, *r huren form in dm Sprachen erscheint, untersucht in seiner', letzten Ausgabe u.a. die Frage, inwieweit durch die neu.: polt-, sehe Situation nach fem englisch*:! Weissbuch die Ratsam-, ktit von Kapital-Investitionen m PaliMinn berührt wird. Wir lieben den Haupt teil dieser Htcllun<r.iahttw f et uns gekürzt),, hier wieder. 'tiedj Di* V,r*t'At\.u\\%, dann eine von Knghtnd in'irgendeiner Form überwachte Gesetzgebung und Verwaltung unverändert riet* I^nde erh.«lten bleiben wird, können'wir aufrechterhalten — mich für den Fall, da»« der von dem jüdischen Volke »nf* genommene Kampf gegen die Wcissbucb-FoiiOk nicht den erstrebten Erfolg haben sollte. Die Periode, wahren«! der«* England die Befugnh-se der Mandatarmacht nuf jeden F*J|. nUMÜbcn wird, ist in dem Wolssbuch nuf zehn Jahre IHK, messen.- wobei vorbehalten int, das» mich nach Ablauf dieser" Frist die Errichtung eines unabhängigen Stauten erforderlichenfalls noch* weiter hinntiflgettchohcn werden Unr.n. Im übrigen «-soll nel.b.itt dieErrichtung des . unabhängigen Staates \on dem Zustandekommen eine« Vertrages mit Gross-Brl- Innnien abhängig gemacht werden, der unter anderem dl«i wii (Behuftlicnen Bedürfnisse England», befriedigen soll; ein, solcher Vertrag müsste sogar für den auch nach der; Konzeption de* Welssbuchf;» noch fernem - Zeltpunkt der». Schaffung eines unabhängigen Staates die Einhaltung mo-, derncr Grundsätze In Gesetiggobun/r und Verwaltung »Ichern«' 2. Was den jüdischen Widerstand Kegen die neue Politik hervorgerufen hat. liegt auf dem Gebiet der Verfassung und eier Einwanderung. Die jüdische Wirtschaft, le nie heute besteht, wird durch dies« Politik nicht I .rührt; dos« es die Absicht Englands wäre, sie irgendwie zu hceinträcll«; tlgen; l?t «UM keinem Teil dert WeissbucheH xu entnehmen. ...Unter den jüdischen Vorkämpfern für eine Beseitigung de* Weissbuehes int die Menden:: tm verzeichnen, den politischen j Kampf durch eine «ehr aktive» positive, jüdische WirtaehafUh; po! tik va\ ergänzen; Uni politische Nachteile, die sich etv/a au« einer Periode politischen Kampfe« ergehvn künnm, bin zu einem gewissen Grade durch möglichste Befestigung und St" -kung der Wirtschaf tspositionen auszugleichen. 3. Die positiv« Kimtellung der jüdischen Bevölkerung in, Pnläntina und ihr Vertrauen zur Zukunft de« Landen hat »ich , in den Wochen vor der Bekanntgabe der neuen Politik und, ii. der Zeit nach ihrer Ver^fjantlichung gezeigt. BcHondew i bemerkennwert für den Beobachter der Wirtschaft war In j diewer Ü<*r.lchung der unveränderte fjeponitenstand eier paiästii nenslBchcn Banken und-die Kursbildung des Tcl-Aitiver Effek- . len-Ctwtrings. Der weitaus grämte Teil der Effcktenbeständ« isc: iit\ Lande. aclbat placiert; gleichwohl haben weder unter , 'lern' Rindruck der Nftchrichton über die' bevorstehende Ertt-'f irgendwelche j Forderungen der Palastina-bduslrie \. an den 2onis(enkoDgress >(. Der Te'rbänd pttiästtmmüchir "Industrieller hat foigend^ ' tiorderungen an den 2i."7liönj-stei.köhgte(Cs ViröfTeiitüchtT 1. Verpflichtung aller Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Lande zur schiedsrichterlichen Schlichtung von Arbeitsatreitigkeite«. Dies ist der einzig© Weg, um einen Arb«it9frieden zu' sichern- und damitdi^ Grundlagen einer gebunden Entwicklung der Industrie zu schaffen. Einheitliche arbeilsrechtliehe Stellung de» jüdUchen" Arbeitern 'in allen Industriezweigen. 2. Stützung der Industrie in nllen ihren Zweigen durch Einführung des Systems der natlonülen Wirtschaft. ' 3. Schaffung eines vernünftigen Verhältnisses «wiacHcn dem Import und eien Bedürfnissen unserer nationaleji Wirtschaft durch «ine umfassende Importkontrolle und durch Verankerung des Tüzereth-Haaretz-Gedankens im Bewußtsein des Publikums durch materiell* und ideelle Unterstützung der Tozereth-Haaretz-Zentrale. 4. Schaltung einer ständigen Aufsicht über alle Transfer- Institute und Unterordnung derselben unter die Interessen der nationalen Wirtschaft. 5. Sthiffung sintM staatlichen planes für die Finanzierung und Entwickluug unserer Industrie. 6. Feststellung eines besümmtsn Schlüsset« für alle Ai*sgabsnpewitionen de« Budgets unter Berücksichtigung der Bedürfnis«« der Industrie, deren Bedeutung für unser« Wirt* scfcsft hierbei in Betracht su stehen ist. T. Erweiterung der Tätigkeit der ladtjstriebsnk durch Krtthung ihre« Kapital« in Würdigung dessen, dass «e Bank durch Kretfitgvwsnrung an die munma uad mitUsr« ladttitrl« wichtigst AufWuartvrt leteesi, 8. Systemati'iche Förderung-, des Industrieexports; Ausbau de» Ausse »hatiuelä-In.'ttituts und EinMatz desselben bei der Vertrustung unserer IrtdustricerzcugniJUte auf den Auslandstnärkt«n sowie bei der Propagierung des Tozcreth aretz<Oe«tftfiken« in dun -Ländern der Golah, PIK ^Um$*MTü$ KXVOKT'AKTIKKL PALASTINAS Das Foreign Trade Institute, (Institut für Aussenhundci. eine Einrichtung der Jewish Agency, vgl. Artikel'von EUeser Kaplan), Tel Aviv, hat tinc Liste der wichtigsten. Industriellen Exportartikel Palästinas .herausgegeben, die wir giiküizt im Folgenden wiedergaben; Farben und Lack«. Druckerfarben, Desinfektionsmittel (Lysol >, Insekten vertilgungsmiüei, Tischlerleim, Büroleim, Waschblau. B&desitlz <aa;t dem Toten Meer). Arzneirnlttal, Seife, Parfurn». Parfumtssenzen (künstlich und synthetisch), Eau de Cologne, ToiletteartSkei aller Art (Hautcremes, Mündts« r, Puder, Rasiercreme und -seife, Shampoon, Zahnpaste ctc>, künstliche Zähne, Kenten, Putzmittel alter Art (Schuh-, Teder- und Metallputz), Watte- Gaze-Verband«roffe, Pflaster, Biskuits, Schokolade, Fruchtsäfte und Marmeladen, Frucht-, Gemüse- und Fischkonserven, Muzicth, Chmlwa. Wein, Cognac. Likör. Bier. Honig, Kpeiseöl, M*.ue#4rsut, *tau*ujax»i, Zigfrretten und Zigarren, Tomatenmark, Back- und Puddingpulver, FruchUsaeRten, Textilien (aus Wölk, Haumwcji/; jyuia Seide, in Stücken und verarbeitet), Taiithimc Knüpfe, Ifüt«, Kappen, Feinlederwaren, Rasterklinge«, Hasieirp^^«', künstliche Blumen, Füllfederhalter, BUroartlkel (Umschläge, Kohlepapier, Büroklammern. Mappen, Tinte, Stempel, fichreib» moschinenbänder), Büehtr, Kinderwagen, Alurainium-Haua* hakaartikel/ Bfckeiu-Axiikei, Keramik, «überwaren, Fruchtpressen, Flektroartikel (Kabel. Drahte, Batterien, Akkumuior toren, Glühi«%mpea). F>acbenk«rken, Kapaaln, Trink-Ät^oiv Scheidung noch nach ihrer Veröffcn'Hchung nerinonsw<rten Eftektenverkaufe stnU'r fimd»n.;'h liegt uns fern zu sagen, dassv dift politische Situation Palästinas für die wirtschaftliche Überlegung bedeutungslos r;ei, oder doüs man Palästinn-InveMtments abgesehen von | tlen individuellen "Risiken der ©In/einen Kapital«- u!fti,'en — <\hi .risikofrei' bezeichnen dürfe. Risikofreie investments gibt ea in keihem Landi der Weh, nachdem die- Begriff« „risikoloa" und „völlig sicher" zu bestehen auf gehört haben, sofern; pie üb-.hrtupt je r- ' ■ t hab«m. So kenn «ich der Investor-, heute nicht fragen, ob eine Auing« risikofrei oder riskant. Ist, sondern die Aufgabe kann nur darin bestehen, Art und; Grad des Risikos festzustellen. Und wenn man bei solcher, Prüfung zu dem Ergebnis gelangt, Atin :nit einem bestimmten Typus von Investments verbunden« Ri»lko füch It. normalen Grenzen bewegt, dann wird man nach dum Grund» :tntz der Risikoverteilung ..... der in dk-sen Zeiten und unter den jetzigen Verhältnissen eine vervielfachte Bedeutung et*'' h&aeü «ai —" «ich <!arfib«f »chlUgsirr \vvfnvn, weichffi'"Teli de» ) ana.ulegend«.m Vermögen« man in diesen Investments anlegen 1 will. Dans die Risiken in einem bestimmten Lande der Art - nach von den in anderen Teilen der Welt vorhandenen Risiken; verschieden sind, ist vorausgesetzt, das« das Ausmass'^ tragbar ist — nicht als Nachteil zu werten, dn eine quall-..- tat«vc Risikoverteilung in jedem Fall anzustreben ist. [; Das Gesamtbild der palästinensischen Wirtschaft, wb es yjch dem objektiven Betrachter durbietet, rechtfertigt nach:; imiien r t;bcrzc:u«ung. diiss im Rahmen einer Verteilung von . Kapitalinvefttments auf verschied, na Lander und nach dem Prinzip mo^lkhJjt weitgehender Risikoverteilung auch PalÜ~ i einen Platz erhfüt. f " * ' PALESTINE ELECTRIC CORPORATION 1938 In London fand die l«. ordentliche (Jcfturaiversammlunjt der P a! «stine Ei e ctrin C o r (> o r :■ 11 o n statt. Vf^cöunt Samuel,,der den Vorwitz führte, sagt*» in der Rede, mir. der er den Tätigkeitsbericht der Corporation einleitete, u. a,: Auch im abgelaufenen Jahr befand »ich PüHusilna in ein<im Zustand dauernder Unruhe, Unter diesen Umstünden war m besonders erfreulich, festzustellen, dass das Ges* häft der Corr»oratlon keinesfalls eine Schrumpfung erfuhren hat; , di< Brutto-Einnahmen waren im Jahre nümt t«cinger ata Im vorangegangenen Jahr, Die Zahl der Verbraucher sdeg um 4S00, d. s. Der Netto-Gewirm war. \>e\ ghWehbleibenden Einnahmen um 52.374 Pfund kleiner aU im Jahre läS7. Im ailgemeinen kann die Position der Corporation aia f«»t bezeichne; werden. Der Reingewinn belief sich im Berichtsjahre auf 1831Ö2 Pfund. Die Direktoren empfahlen eine »'/«ige Bchlussdividende, Viscount Sam'.s*i schlosg mit der Mitteilung, d&rfs dt« Einnahmen der Corporation in den ersten 5 Mon&teh IWi um njb% hoher waren als in den gleichen Monaten 193t Der Bericht wurde sehliesslirh einstimmig »aginoixime.-.. - (Ks wäre wua*chfc*w*rt, das« un Int«re«se der paUtuttinensi- «chen Industrie dl# »Vage 4«r Senkung d«r Tarifs füi el«ktruKb«n Btrom «lasaaJ «nuttkgft «rort«rt würde. — A. 4. H.)

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