Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 11 (26.5.1939)
- Date
- 1939-05-26
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 11. 26, V. 193» JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Seite 11 Vom Werke jüdischer Künstler Bildende Knnsl in Palästina Die beiden jüdischen Museen Palastin«», das in Tel- Aviv und «tau Bezalel-Museum in Jrruiiltm haben IM verfangenen Jahre, jede« «einer Art entsprechend, ihre Arbeit überraschend intensivieren hinnen, und die« troti der politischen und ökonomischen Krise. Dan Nwnni la Tri-Aviv Dm Museum T 1 A v I f erhalt faxt forif ««etat betrichtlich«n Zuwuchs an Kunstwerken, Stiftungen und Leihgaben. Am reichsten ist auf diese Weise das Liebermann- Kablnttt geworden, das mit «einem guten Dutiend Bildern jattt eins hervorragende Sammlung von Werken dieses in dsr Oaschieht« des Impressionismus gant einmaligen jüdischen liglers des deutschen Bürgertums bildet. Oerade hier wird deutlich, wie konstruktiv dieser «Je kritisch und z«r»«ts«n<f verschrien« Künstler gewesen ist. Mit der leidenschaftlichen Farbgebung seiner „Andacht Im Park von K5*en" aus dem Jahre 1889, lat Liebermann zu einer expressionistischen Form gekommen, die er spater nur selten wiedergefunden hat; dt« jungst hereingekommenen Bilder vom Nordseestrand gehören dasu. Nun fehlt in dieser Sammlung nur noch die ganz frühe, dl« „soziale Periode". Einen grossen Umfang hat auch die Sammlung Le**er Ury angenommen. Wahrend lefder die französisch« Malerei in der leisten Zeit keinen Zuwachs mehr erhalten hat, ist die Abteilung ilterer Gemilde beträchtlich vermehrt Worden. Neben den schon früher vorhandenen Niederländern und Italienern hängt jetzt eine „Anbetung der Könige" von einem niederländischen oder rheinischen Meister um 1510, dasu kamen in den ietsten Wochen weitere Niederländer des 17. Jahrhunderts, meist Landschaften von durchaus beaetttii eher Qualität. So macht das Museum Tel-Aviv heute bereits den Eindruck eines besonders guten, Übrigens vorzüglich verwalteten, Museums einer grösseren europäischen Provinzstadt, und das ist in diesem Lande schon eine ganz außergewöhnliche Leistung. BexaJcl-MiUMüum JeruMaJera Völlig verschieden in seinem Aufbau und durch seine jetzt mehr als dreissigjährige Geschichte ist das Bezalel-Mu s e u m in Jerusalem. In dem von einem stillen alten Garten umschlossenen ursprünglichen Bau im arabischen Stile befindet sich eine der reichsten und sicher am sachverständigsten geleiteten Sammlungen jüdischen Kultgerats, xu der im vorigen Jahre eine besonders interessante Sttkkah mit oberdeutscher Bauernmalerei des beginnenden 19. Jahrhunderts gekommen i*t. Da« Elngangskabinett de» ersten Stock Werke« wurde jetzt als Gedachtnlnzimmer für Professor Boris Schatz, des Gründers des Museum«, des ersten Mannes, der sich im neuen Eres Israel mit bildender Kunst beschäftigte, eingerichtet. In der grossen Halle daneben die Münzen. Münzen sind selbst für den interessierten Museumsbesucher meist nicht sehr anziehend, nie sind kaum zu erkennen, man kann sie nicht lesen, selbst wenn umfangreiche Beschriftungen daneben liegen. Hier aber überraschen den Besucher an den Wänden besonders klare und schöne fotografisch Vergrößerungen. Zum ersten Male öffnet sich diese« wichtige Buch der Geschichte auch dem nicht fachmännisch Gebildeten/ Jenseits des zweiten Hofes wurden jetst die neuen Ausstellungshallen eröffnet, ein gro&ser Saal mit Bildern und Plastiken von den alten Niederländern und Italienern bis zu gegenwärtigen Malern wie Max Band oder Mosehe Kieling. In einem ebenfalls geräumigen zweite« SaaJe Bilder und Piastiken palästinensischer Künstler. Ein dritter Raum ist für die Graphik bestimmt; hier fand die Eröffnung der neuen Halle mit einer besonders schönen Sammlung von Blättern Daumier« statt, die Dr. Ernst Tobi.js aus seiner reichen Bibliothek für Wochen zur Verfügung gestellt hatte. Es folgte die an dieser Stelle schon besprochene hervorragende pädagogische Ausstellung des Malers B ronstein, dfe jetzt vom Museum In Tel-Aviv gezeigt wird, und zuletzt eine kitine Ausstellung „Der Holzschnitt im 15. und 16. Jahrhundert.", darunter Originalblätter von Dürer. JÜDISCHE KÜNSTLER IN PARIS MW B ANIKM S8T»! .U Nfl . Max Band zeigt in einer Ausstellnng bei Marcel Bernhelm Werke aus den ewel letzten Jahren Besonders reich vertreten sind i.«nd*ch«ften und Stilleben, die ein gereifte« Können verraten. Band gehört heute zu den kultiviertesten Koloristen. Auch Ist ihm eine Leichtigkeit und Beschwingthelt des Vortrags eigen, die nichts mehr van der Schwerblütig keil seiner Anfänge ahnen laset. Mein« hldi* hen ff«>rf*.- die bereits im Sommer in einer anderen Ausstellung gezeigte „Hochzeit" und die „Frau beim LichtanzUnden" teigen die gleiche Gelöstheit. Besonders bemerkt wurde ein Gemälde von ernster und würdiger Haltung: Ecce Homo, das einen Alteren Juden stehend, mit hängenden Armen, darstellt. Die snkirigeris.hr Tendenz des Bildes Ist nur leise angedeutet. Die Ausstellung wurde von M. Hautecoeur im Namen des Generaldirektor» der Künste M. Huisman eröffnet. Ee waren anwesend M. Darras. Direktor der Künste der Stadt Paris, M. Paul Lton vom Institut, M. Leon Brunawlk, M me Brunswik, ehemalige Unterstaatssekretärin Im Ministerium für Erziehung und viele andere. GKRT WOIJ.HFIM MALT H'RZI Wollheim, den Fritz Stahl einmal Sievogt und Corinth an die Seite gestallt hat, Ist in Paris eine Figur von eigenem Profil. Man kennt von früher her seine „Verherrlichung de« Schwimmsports'', seinem „Parnatsua", gewaltige Kompositionen, die man am besten vielleicht als überwirkiieb bezeichnet Es steht dem Künstler eine Phantasie und eine Virtuosität zur Verfügung, von geradezu überwältigender Wirkung. Aber er Ist auch ein Meister delikater Fraucnbildnfjt.so. und raffinierter Stilleben. Wollheim hat seinerseit in Deutschland reichliche Anerkennung gefunden. Werke von Ihm wurden von Carnegie Institute und anderen Steilen erworben. Es i,«t kennzeichnend für den Künstler, dass er In der Fremde begonnen hat, über das jüdische Schicksal nachzudenken. Er hat soeben ein bedeutendes Werk vollendet, eine „Vision Herrin' die Theodor Herzl, schon leidend und angegriffen Zitgt, auf dem Lager. Das verwirklichte Werk ist angedeutet durch einen Zug Menschen, die dem Und und der Sonne zustreben. Die gewagte Aufgabe, an dir Erfolg versucht h?»f. Ist von Wollheim, dn dem Hexer der Zekhnung in überraschem Weise gelöst. Es Ist zu hoffen ii Ii mancher ohne Manier der Färb«, -r und eUfuürUxer Gemälde bald In würdigem Ausstcllungsrahmen vorgeführt werden ku A Vti&TVAAAj&GHhSTUtA ¥ F. Bei BernhetnvJ«tifte fand vor Kurttm eine Ausstellung von S. Lerner statt. Der Künstler arbeitet in langjährigem Hingen um den Ausdruck für seine, Jüdischen Visionen, die von liegende und Folklore gespeist werden, Er versucht sich auch In der Landschaft, die er in seiner ernsten, strengen Art recht persönlich zu gestalten weis*. Aus seiner jüdischen, stark gehemmten Haltung heraus erscheint Ihm der Gebrauch heiterer Farben unmöglich. Er erreicht aber auch in der verhaltenen Farbgebung schöne Wirkungen. Arblt Blata«, geb. sUmmt aus Kowno, Er ist ein aparter I>andsch«ft»maler, ein Lyriker der Landschaft, der »»In Persönliches um der Virtuosität willen nicht aufgibt. Er stellte kürzlich bei Mouradlan-Vallottou mit Erfolg ans. Der Staat kaufte bei Ihm für das Museum in Grenohle ein Stillleben an. (Er hat unter anderem In New York bei Plurr« Mutige au-sre-steHO. Die „Unlor; jüdischer. Künstler" «teilt in grosserem Rahmen in der Union de Iti Culture Julvc, 28, Boulevard Bonne Notivelle, aus. Wir sehen hier unsere Künstler einmal in breiterer Front auftreten, Chagall Ist In mit einer schönen Symphonie in rosa, blau, grün und grau, Kissllng bezaubert mit einer glitzernden I^wulsehaft, Leon Zack mit seiner gross Und klaMShteh iM'xehenen Forni. Aus Raummangel feien die anderen nur erwähnt: FI o c Ii mit einem vornehm empfundenen Interieur, Menkes, Feder. Weingart, Kremegne, Palles, Hzreter, Klkolne, Grossmann. Frenkel, ferner Mutie-KatT, Hon in Bornstein, Blata«, Hnnd, l^erncr, die" wir In eigenen Ausstellungen gesehen haben. Einige Plastiken von Jacques LifschiU. Ziffer Meryer rJakob und Rachel, Gelbkupfer'> ergänzen den Einduck eine« recht hohen Niveaus, den man vo« der Ausstellung davonträgt. K'ahU Wixrhvit:rr-HrrH*tr.M AasHtt Hungen psdsjttlnenhiM her Maler Das Museum in Tel-Aviv veranstaltet regelmässig Ausstellungen palästinensischer Maler, eine der letzten war die der melancholischen Bilder von Glicksberg, dessen Bindungen an seine Kindheit in Russland deutlich in Farbe und Komposition zu erkennen sind. Durch die Umwandlung der Privatwohnung des verstorbenen Bürgermeisters Dizengoff in eine Kunstbibliothek, wurde ein Kabinett gewonnen, da« sich vorzüglich zur Ausstellung von Graphik und Aquarell gegeneinandergestclit, alles In mattem Blatt getönt. Leben und dramatische Spannung ergibt sich aus der Form; eine starke und sympathische Begabung. Völlig malerisch entworfen auch die Gounchc-Bilder von Jlzchak Frenke I die Anfang Mai dort gezeigt wurden Doch Frenke! Ist wenger streng mit sich als Goldberg. Frenke! Ist, obwohl auch er alles um eine Grundtonart, braun, herum malt, weit farbiger und temperamentvoller als Goldberg, doch auch leichter in der Auffassung; ihm fehl oft Mut und Lust zum Erlebnis einer neuen Form, und alle seine verschiedenen Landschaften haben daher' einen unter «ich serr ähnlichen Inneren Charakter; ein paar einfach' Zeichnungen vom Hafen In Tel Aviv beweisen, wozu diese starke Begabung fähig Ist, Mit Frenkel zugleich zeigte in den Unteren Räumen des Museums einer der bedeutendsten Maler des Landen. M o k a - ö y, Ölbilder und öiskäzzen. Mokady hatte lange nicht in Tel Aviv ausgestellt, und wer seine Entwicklung nicht verfolgt hat, wird überrascht gewesen sein, wie hell Mokady in «einen jüngsten Arbelten geworden ist- Noch vor einem Jahre waren seine Landschaften der Jerusalemer Berge von wikler dramatischer Romantik erfüllt, schwefligen Gelb brach durch düsteres Blau, Felsen und Räume krümmten «ich jn leidenschaftlichen Farbwegungen. und selbst seine Figurenbilder waren noch von grosser Heftigkeit, W» zum brennendsten Rot. Seine neuesten Bilder .sind grau geworden, grr.u in allen erdenklichen Nuancen, ganz und garnicht trübe, eher 'versponnen, ja heiter, seine Figuren stehen fast regungslos, und sein altes Motiv der Kinder, die zu Ihren Müttern streben, hat In seiner ganzen Komposition etwa« Ferne« und Subiimfertes bekommen. Auch das ist eine Möglichkeit, auf unsere Zelt zu reagieren, sich ganz von ihr abzuwenden und das rein Ästhetische zum einzigen Gegenstand des Erlebens zu machen, eine starke Malerei, die auch der bewundem Riusa, der sich nicht von der Wirklichkeit zurückzieht. Neben diesen Veranstaltungen In den Museen gab es Austellungen in der Kunsthandlung „Masskit" in Tel Aviv, so die vitalen, in jüngster Zeit oft mutigen Bilder von Itithe E p h r a i m - M a r c u a. Dann wird berichtet, dass in Kiriath Bialik bei Haifa Beatrice Zweig ihre garten und rät« Und Birnbaum eignet. Hier sei die Rede von den Zeichnungen von Anna, liehen I^andschaf tsaquartlle ausgestellt hat, wie denn tiber- Ticho. Diese Frau hat eine intensive Art, die Jerusaiemer j haupt die Zahl dieser kleinen Ausstellungen im Lande, in den Ijuidschaft darzustellen, die fasziniert. Es wäre falsch, Im Vergleich zu den Zeichnungen des anderen grossen Landschafters Krakauer, der leider seit Jehren nicht ausgestellt hat. i;U sagen, der Stil Anna Tichos sei spezifisch „weiblich". Durchaus nicht, die Festigkeit ihrer Kompositionen, die Energie ihrer Tiefenwirkungen, die Beseelung Ihres Striche*, sind alles andere als das, was man traditionell und fälschlich als weiblich bezeichnet. In der letzten Zelt b«. sonders hat ihre Zeichnung eine sichere Freiheit und eine Reife des Ausdruck» gewonnen, die durch die Übereinstimmung von Erlebnis und Form völlig überzeugen. Es folgte die Ausstellung von Gouache-Malereien des meist in Paris lebenden Maler« Abraham Goldberg (die auch in Jerusalem gezeigt wurdeh Goldberg malt Motive aus dem ostjüdisehen Leben, aber ganz und garnicht im literarischen Stile einer Genrekunst, sondern durchaus malerisch, Personen. Gegenstände, Landschaften werden nur in grossen Umrissen -gegeben, hei!« und dunkle Fla««*» GOLD-LOMBARD l«l-A*Kr, ALUNiY KD. 80" IftllHUNO, A«- v«d Va#e««l »«« Jww«i«fl, Gold« und 5»lb«*w«r«*i REELLE IEDICNUNG Mosehawolh und Kibbuzim gros« ist. Besonder« erwähnt seien die Ausstellungen von farbigen R e p r o duktlonen, die im Speisesaal der Btudenten der Universität auf dem ßkopusberg (Kar Hazofim) laufend veranstaltet weiden. An diesen Bildern nach den französiachsn Impressionisten, nach van Gogh, Gauguin, Fleter Brueghel, Dürer, die man unter anderem bisher zeigte, sollen die Studenten, von denen bisher ein grosser Teil der bildenden Kunst noch fremd gegenübersteht, ihr« erst* Berührung mit der Malerei und Zeichnung erleben; ein« übraus nützliche und der Förderung wert« Aufgab«. Dir, Fritz Rchiff (Jerusalem» f,'«.VT *ofM«rf<<tr«rr Rh. V>■ rtrh'r>r~tftt1f>r ^firn»t( irns: Der Künstler Urtel Birnbaum, Sohn Nathan Bli-nbaums;,- Ist im« Wien, wo er mit kurzen UriterbwhiiOKeit in Gzernowltz und Berlin und nach der grossen Zäsur des Weltkrieges, in de;ii er ein Bein verlor bisher lebte, nach dein Haag «"«- kommen, um hier sein künstlerische« Werk fortzusetzen. In der Hanger Kunstgaleried'AudretHrh i«t jet/.t Gclegnnheit, Birnbaums Bildwerks) und Bllderzyklen r.u «eheu Das Kennzeichnende -seiner Arbt-Stcn Ist eine intensive, reiche und schwungvolle Phantasie, gcbändlsrt durch * inen starken Formwillen. Die Technik der farbigen Tusehma'erci ermöglicht dem Künstler die Erzeugung einer eigenartigen tiefen und buchtenden Furbwirkunj'. Leider sind Blrnbauma Arbeiten jüdischen. r#llflösen Inhalt« nur «»Hrlich vertreten, so in dem < indrucktivollen HUu vorn alten Koni;:- David, Er hat daneben eine Reihe biblischer I^ndschaften. dan U;h<>n MoaeV, Biblische Köpfe, Ruth und Simeon, die Bücher Daniel und Jon/., und andere Stoffe behandelt. Uriel Birnbaum hat «ich als starke jüdische KOnstlerpersönliehkell gezeigt. «Ii" unbeirrt von Mo.-leatrömungen Ihren Weg g«?ht. Wdtzentmn für jüdwebe Musik Am 4. Mai veranstaltet« dl« pulRstinemduchß Sektion d-ss „W«lUentninw für Jüdi^he Musik" im growsen final des Lehreriiuicnseminar* in Tel-Aviv vor ca. 2SO geladenen Gästen ein Festkonzert anl8,»slh;h de« S0-jrihrlv.cn JubltaumH der „Petersburger Qeseliiwhaft für Jüdische Afusik". In seinen cinieilenden Wosrlen T«gt« dar- PräÄident der Sektion, Prof S. Rosowsky dar, welch« gewaltigen Impuls»? für di« Entwicklung der jüdischen Musik in den letzten drei Dezennien von dieser Gesellschaft ausgegangen sind. Der l. Teil des Programms war Werken von A, Krein, Engel, Sarolnskl, Achron, Miilner. Ro*ow»ky, Stutscbewsky und Biori« ffewldmet. Als lliustratton der weiteren Wandlung <i ■» Si.l«.-> jr-ner J joniergiuppc getaugten im 2. Teil Werke der pali^ttnenslschen Komponisten Ed«l» Ben Cbaim und Brandmann zur Aufführung Aufführende waren: dl« Damen Mirjam «> sali <G««sjig), Regina Aeh«in (Cello), Ida Arbtr-Bur»i*in 'Kiavier», die Herren: J. «tutschewsky fCello), B«n Chuim (Klavier*. sowie die Mitglieder des Palästina-Orchester« J. Kaminski,, R. Glnzburg und M. Rak (Violine), H. Zimmermann {KiÄrtn*Ue>, A. Totjplltz '■ Flott;, Dr. Heidner (Ohot^ L. Schul* und H. 5>opra*tlk 'F'agot'. >. WOLLSTEIN HOUSE- HOTEL-PfNSION HAIFA TEL. 478 MOLNT CAKMFX wieder eröffnet VOLLPKNHION KKHTAtKANT /IMMI K MIT FKI IISTl ( K Dr. Jur. MAX MOSES POLKE früher Rechtsanwalt In Breslau jetzt Petacli Tikuah. Mohllcwer Str. 2 (Bcth Hadar) Rechtsberater in deutschen Anyeiftff«nn*iUm -. <Trni»(«r, Pfvisen usw > und Trust*f.