Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Journal
- Central-Anzeiger für jüdische Litteratur
- Volume
- 1 (1890)
- Issue
- Heft 3 (Mai 1890)
- Date
- 1890-05-01
- Page
- Seite 51 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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51 Cazes macht Mitteilung von jüdischen Altertümern in Tripoli (über den Bibelcodex p. 80 vgl. auch Bril Libanon 5 p. 279. 280.), p. 88 ff. ältere Nachrichten über d. Juden im Orient, p. 99 ff*, liefert Kracauer Mitteilungen über die Verfolgung der Juden in Schlesien 1543. Zimmermann (Gesch. u. Verf. d. Juden in Schlesien S. 25) hat nur die kurze Notiz: ״Aus Frankenstein u. Leobschlitz wurden sie gleichfalls fortgeschaft und. der letztere Ort erhielt 1543 ein Privilegium, keine Juden daselbst zu dulden״ ,(״abgeschrey“ (S. 110) ist ein Ausdruck für: Gerücht (״geschrey״• Nr. 1. g. E.), No. 3 wo man kein (=kann) . . . ״berod, (das.) =beratet ״brecher” (No. 4. u. a. St.) ist Uebers. v. יסחיץ denen (das. P. S.) d. i. den genannten Personen. In den von Modona (s. p. 117 ff.) edirten Bücherverzeichnissen ist manches zu berichtigen. I No. 15 ארן שועו ist das Werk Josua Ibn Schoeib’s, No. 17 sind die franz. Tosafot gemeint. No. 20 f. כרך עור נס •1 דרך עיר נם (auch No. 4 1.עורי f. עיר) f. בריס!st vieii. □כר' חיי zu lesen. No. 23 t*.כרוכה ומאס'.1 נמוכה ומסרים- No. 37 ist 2 .4 יורה דיעה• Th. d. Tur, die Folgerung p. 135 ist daher unhaltbar II, 2. 1. פ' מנצורי בהעתקה• Bemerkenswert sind auch die Beiträge Derenburgs (richtige Erklärung des Titels מועד קטן) Harkavy’s (über d. Krittiken Mebasser gegen Saadja vgl. Hazefi1*al890 p. 114.) Bachers (über einen Epstein’schen Codex gram. Inhalts; das Rätsel p. 144 ist viell. von den 10 Busstagen zu verstehen) und über einen Hinw eis auf das Chazarenreich in Tanad. El. c. 29.] LUNCZ A. M. ירושלים Jerusalem. Jahrbuch zur Beförderung einer wissenschaftlich genauen Kenntniss des jetzigen und des alten Palästina’s. 3. Jahrgang Jerusalem 1889 (In Com. Kauffmann Frankfurt a. M.) her. Abth. 6 u. 234 S. deutsche Abth. 14 u. 114 S. [Der Herausgeber geht in Fortsetzung seiner Geschichte der Juden in Palästina (h. Th. p. 1 ff.) zumeist nur auf die Verhältnisse in Jerusalem ein. Betreffs Selim I. (p. 6) ist Chagis אלה מסעי P* 196 ff. zu beachten. מנדל hei Levi b. Chabib. No. 95 (10 A. 17.) ist wahrsch. Medschdel (Sepp, Jerusalem II, 517). Die Verordnung (p. 10 A. 37) gehört in d. Jahr 1596 (nicht: 1566; f שכ״ן hei des Avila ist שנ״ן zu lesen. Resp. Darke Noam No. 56 u. 57; Steinsehn. H. Bibi. 16 S. 60). Dass schon früher Versuche gemacht wurden, die Talmudgelehrten auch zu Lasten ausser der Kopfsteuer heranzuziehen, geht aus Resp. מב״יט II 2, 228 hervor, die grosse Zahl derselben (s. das.) hat sich bald verringert (vgl. das. 1, 41). P. 30 war die Pest (1618) zu erwähnen (s. Abr. Asulai חסד לאברהם Von*, vgl. auch dessen Biheleom. Vorr.) — In einer beachtenswerten Abhandlung zeigt Friedmann (p. 53 ff*.), dass Sodom und Amora nicht, wie gewöhnlich angenommen wird, da lagen, wo sich jetzt das tote Meer befindet (ein ähnliches Resultat Sepp, Jerusalem 1, 668). Deut. 29 22 (vgl.Jes. 34, 9, 10 wo wahrsch. eine Schilderung des toten Meeres vorliegt), spricht allerdings für die gewöhnliche Auffassung, auch weiss Strabo (16, 764), von ״Sagen der Eingeborenen“ dass an Stelle dieses See’s einst dreizehn Städte lagen, doch giebt er nach denselben an, dass ״von deren Hauptstadt Sodoma noch einümkreis von 60 Stadien erhalten sei.“ AuehJosephus (b. j. 4, 8, 4.) bezeichnet Sodomitis als eine dem Asphaltsee benachbarte Gegend. Dieser befindet sich nach Gen. 14, 3 an der Stelle des schon früher nicht bewohnbar gewesenen Siddimthales und ist im Sinne der Erzählung (das.) allerdings gleichzeitig mit dem Untergange Sodoms entstanden. Wenn der Jordankreis