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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1932-03-01 · 3 (März 1932) · p. Seite 231

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
2 (1931-1932)
Issue
3 (März 1932)
Date
1932-03-01
Page
Seite 231 (sequence 69)
Language
German
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die Tochter des Ahron Bachrach ist 1768 gestorben. VI. Meir tritt vor die Gemeinde Trebitsch am 4. Tamus 1738 und bittet um Aufnahme in die Gemeinde. Er ist hochbetagt und will in Trebitsch seine Tage beschließen, will bei seinen Vätern eingetan werden. Er verspricht kein Gewerbe zu betreiben, sie mögen ihm nur gestatten, seine alten Tage dort zu beschließen. Die Gemeinde verleiht ihm die Stetigkeit.21) VII. Menachem Mendl findet den Weg in die alte Heimat zurück und lebt in Wien, wo er am Montag 12. Feber 1742 das Zeitliche segnet. Sein Epitaph rühmt seine Gelehrsamkeit und Frömmigkeit.22) VIII. Mose, der im Jahre 1722 an der Austerlitzer Synode23) teilnimmt und als Moses Bachrach Triester die Statuten unterschreibt, ist als Triescher Schutzjude dort gestorben. Von den Kindern des Mose kennen wir: 1. Eine an Isak b Löb Ulma in Kanitz verheiratete Tochter.24) Isak U. ist in jungen Jahren am 28. Februar 1758 gestorben, dessen Sohn Mendl U. ist am 13. Mai 1814 gestorben.25) 2. Arje Jehucia Löb26) der mit Fögele aus Trebitsch verheiratet war, welch Letztere um 1745 gestorben.27) Jehuda Löb lebt vorübergehend in Kanitz und unterschreibt als Beisitzer im Jahre 1751 die Spezifikation der Gemeinde Kanitz. Er erscheint im Jahre 1751 als im Alter von 40 Jahren und ist somit im Jahre 1710 geboren. Er wohnt in Kanitz im Hause Nr. 18 als Inwohner des Mandel Deutsch. Löb war Triescher Schutzjude und ist in Triesch gestorben; Sterbedatum mir nicht bekannt. Die Kinder des Löb Bachrach: 1. Markus Bacher wird in der Vorrede der R. G. A, Maamar Mordechai des Mordechai Düsseldorf (Brünn 1790) als Mäcenas gepriesen. Er war Triescher Schutzjude. Die Gemeinde Triesch verleiht einen Ortsfremden die Stetigkeit, Markus B. nimmt dagegen Stellung, schreitet bei der Behörde dagegen ein und wird als Denunziant verschrieen.28) Er verläßt Triesch und stirbt am 20. Jänner 1810 kinderlos in Wien. In seinem Testament vom 21. Dezember 1809 legiert er reiche Stiftungen und bedenkt auch die Gemeinde Triesch.29) 2. Ahron Josua Zebi (Selig Hirsch) auch Lewi Bacher30) genannt, war mit Sara31) aus Nikolsburg verheiratet, deren Kinder: I. Chaila (Katharina) in erster Ehe mit Lemel b Chajin Teltsch (welch Letzterer Schwiegersohn des Landesrabbiner Markus Benedikt war) verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos.32) Nach Lemels Tod heiratet Chaila in 2. Ehe den Kanitzer Famiiianten Isak Wiener.33) Kathi Wiener st. im Alter von 89 Jah- 231

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