Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 7 (1910)
- Issue
- Heft 4-5
- Article
- [Rezension] / F. T.
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 105 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2379786-2379827-2379832--03020-2416521- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Konin 1× ep/1000723
OCR text
Harrasowitz. - Enzyklopaedie des Islams, geographisches, ethnographisches und hiographischesWörterhuch der muhammedanischen Völker, herausgegeben im Verein mit hervorragenden Orientalisten von Professor Houtsma und A. Schaade, (Otto Harrasowitz, Leipzig). 45 Lieferungen a 4 Bogen, Subskriptions-Preis je 3.50 Mark. - Prof. Sarre: Erzeugnisse islamitischer Kunst, Leipzig, Karl W. Hiersemann. — Jos. Hell: Die Kultur der Araber, Leipzig, Quelle & Meyer. — Memnon: Zeitschrift für die Kunst- und Kulturgeschichte des alten Orients, herausgegeben von Prof. Dr. Lichtenberg, Leipzig, Rud. Haupt. — Orientalische Literaturzeitung, Monatsschrift für die Wissenschaft vom vorderen Orient, herausgegeben von Professor Peiser- Königsberg. Orientalischer Literaturbericht: Oktober 1908 - September 1909, Leipzig, R. Haupt. — Böhmer: Palästina im Lichte der gegenwärtigen Orientkrise, Stuttgart, Greiner & Pfeiffer. Dr. Hugo Grothe hat mit diesem Jahrbuch der Münchener Orientalischen Gesellschaft uns eine recht liebe Gabe beschert Und mit Interesse sehen wir dem nächsten Band entgegen. F. T. 11 - -1l-m m m eimgesanpt B a a~1 _—.--_ Vom Verein „Bezalel" erhalten wir folgendes Schreiben überwiesen: Konin, 1. März 1910. Herrn Bertram Hamburg- Berlin. Sehr geehrter Herr! ' Neulich wurden mir direkt von der Kunstgewerbeschule „Bazalel" in Jerusalem die Monogramme zugesandt, die ich durch Sie am 31. Dezember 1909 bestellte. Zu meiner grössten Freude gefallen mir diese sehr. Freunde und Bekannte, denen ich die Monogramme zeigte, lobten sie ebenfalls und manche haben sogar beschlossen, auch solcbe beim „Bezalel" zu bestellen. Ich möchte durch Ihre Vermittelung dem „Bezalel" meinen empfindlichsten Dank sagen und hege den Wunsch, dass die Freunde der jüdischen Kunst und der jüdischen Renaissance überhaupt nicht nur mit. blosser Geldstiftung, die meist ganz unbedeutend ist, sondern vielmehr durch Benutzung der Ausarbeitungen und Ergebnisse der jüdischen Kunst, wodurch diese gefördert und gesteigert wird, dem „Bezalel" beistehen sollten. Nicht Almosen, die gewöhnlich nur in feierlichen Momenten gegeben werden, bedarf die jüdische Kunst. Das kann diese nur herabwürdigen und ihr breites Gedeihen hindern. Die Freunde der jüdischen Kunst dürfen sie vielmehr nur im alltäglichen Leben gelten lassen und die Arbeit bezahlen, da diese das Bezahlte reichlich lohnt. Am Ende bitte ich Sie höfL, mich als Mitglied in den Verein „Bezalel" aufnehmen zu wollen. 105