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Palästina · 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 58

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
7 (1910)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension] / F. T.
Date
1910-01-01
Page
Seite 58 (sequence 2)
Language
German
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sein wh-d, so ist dem Autor ein Hinweis auf einige Mängel wohl selbst genelun. Infolge der durch, äussere Verhältnisse bedingten raschen Herausgabe mögen sich z. B. folgende nicht mehr korrigierten Stellen erklären lassen, die aber natürlich recht störend wirken: (Seite 103) „Die Zweiglinie von Afuleh nach Jerusalem soll schon im Herbst 190S begonnen werden und dürfte 1910 fertig werden". — Die Kartenskizze der jüdischen Colonien in Palästina zeichnet ganz bedenklich falsch die Lage der jüdischen Dörfer in Galilaea: Man betrachte nur die Lage von Jamma, das Trietsch in die allernächste Nachbarschaft zu Tiberias einsetzt. Auch die Buch-Einteilung ist keine straff geordnete. Schon im ersten Teile kommen z. B. Kapitel, die das Reisen betreffen, desgleichen solche I im sogenannten Anhang, der eine j angenehme segensreiche Ordnung j der Abschnitte recht vermissen lässt. | In ihnen findet sich ein Kapitel „Die i Nachbarländer*, der recht wenig in den Rahmen passt. Mit grosser Freude habe ich bemerkt, dass der Verfasser auch von Mitteilungen, die unsere Zeitschrift brachte, Gebrauch machte so wenn er sich auf die Forschungen Weissenberg's über die Juden von Pekiin stützt (siehe „Palästina" 1909). Die genaueren Reisepreise, die Schiffahrtslinien, die sicher vielfach interessieren, hätte der Verfasser auch in unserer Zeitschrift angegeben gefunden. Übrigens ist die von Trietsch beschriebene Reise, die ich ausführte (Seite 247 u. 248), um einige Franken noch zu hoch veranschlagt worden. Von Czernavoda bis Constanza kostet ein Billet nur 3 francs, von Konstantinopel bis Jaffa für jüdische Palästinafahrer (durch den Grandrabbi n) nur 20 frcs., die Donaufahrt ist, soviel ich weiss auch einige Pfennige billiger, also von Wien bis Jaffa nicht ganz 50 Francs. — Trietsch versäumt es in diesem Kapitel darauf hinzuweisen, dass man in Palästina auch viel gehen kann, wenngleich davon allerdings wenig Gebrauch gemacht wird. Ein Tourist kommt ohne Wagen. Pferde oder Maultiere viel besser auf seine Rechnung. Die Besuche der Kolonien etc. sind sehr leicht zu Fuss zu bewerkstelligen. Und so wollen wir zum Schlüsse nochmals dem auch äusserlich hübschen Werke unsere besten Wünsche mit auf den Weg geben. F. T. 58^ Festschrift zur 25jährigen Gedenkfeier der Kattowitzer Konferenz der Chovevi Zion. Kattowitz, zionist. Ortsgruppe. Dr. Heinrich Löwe hat uns hier eine Würdigung der für unsere ganze Kolonisations - Bewegung im Orient grundlegenden Konferenz gegeben, die uns in vortrefflicher Weise den ganzen geschichtlichen Ueberblick nicht nur der Konferenz selbst, sondern auch der nächsten Erfolge dieser Tagung gibt Da die Literatur hierüber sehr spärlich ist, durfte dieses Schriftchen, das nur 30 Pfg. kostet, sehr willkommen sein. <äü§ Lichtbilder von Palästina. Der Kunstverlag v.Bruno Hentschel, Leipzig, Schenkendorfstr. 1 fertigte nach prächtig gelungenen photographischen Original - Aufnahmen Stereoskopbilder als Lichtbilder zu Projektions-Vorträgen und als Photo- 58

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